Top Angebot: Mit Lidl-Reisen günstig nach Las Vegas

lidl_reisen_las_vegas_2015

Gestern haben wir ein super Angebot bei Lidl entdeckt. Der Discounter bringt euch schon ab 599 Euro für 6 Tage nach Las Vegas. Ein Angebot das sich sehen lassen kann.

Lidl-Reisen hat ja des Öfteren mal ein paar gute Knaller für den Südwesten der USA in seiner Liste. Zuletzt berichteten wir über ein Fly & Drive Spezial. Damals gab es satte 9 Tage inklusive 1 Übernachtung, Mietwagen und Flug für gerade mal 749€.

Diesmal lockt ein ähnliches Paket, geeignet für alle die Lust auf einen Kurztrip haben. Und das sind die Leistungen:

  • Flug mit Condor o.ä. ab/bis Frankfurt nach Las Vegas
  • 4 Übernachtungen im Four Queens Hotel (Downtown) im Doppelzimmer
  • Las Vegas Funbook mit Coupons (Wert von ca. US$ 125)
  • Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort
  • Und besonders schön: Das Zugticket zum Flughafen ist auch bereits inklusive

Der Reisezeitraum für dieses Angebot liegt zwischen November 2015 und März 2016. Die Preise liegen je nach gewünschtem Abreisedatum zwischen 599€ – 749€. Besonders günstig ist wie immer der Dezember und Januar. Aber Vegas-Fans wissen: Auch da ist das Wetter meistens schön!
Wer telefonisch bei Lidl-Reisen bestellt, findet die Reise unter dem Buchungscode LASA04. Online findet ihr das Angebot natürlich auch auf der Homepage von Lidl-Reisen.

Und allen, die das Angebot nutzen, wünschen wir schon jetzt viel Spaß in Sin City. Kleiner Tipp: Wer Ende November reisen möchte, kann für nur 20-30€ mehr auch 8 Tage nach Vegas reisen (schaut euch dazu die Expedia Click&Mix Angebote an).

Top Angebot: Mit Lidl-Reisen günstig nach Las Vegas: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 3 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

Riviera Hotel in Las Vegas schließt für immer seine Türen

Aus und vorbei. Das Riviera Resort & Hotel in Las Vegas hat vergangene Woche für immer seine Türen geschlossen. Damit endet nach 60 Jahren die Geschichte eines der bekanntesten Hotels am Strip.

Wir berichteten bereits vor einigen Wochen über die kommende Schließung eines der ältesten Hotels am Strip (zum Bericht). Grund dafür war neben mangelnder Rendite vor allem die Offerte des Las Vegas Cenvention Centers, das sein Areal von der Paradise Road bis hin zum Strip ausdehnen möchte.

Sicher scheint damit auch, dass der neue Eigentümer, der jetzt mehr Platz denn je für weitere Messehallen & Co hat, dass alte Riviera sprengen wird. Platz für Neues und das alte geht mit einem lauten Knall – in Las Vegas nichts Neues.

Zum Abschluss haben wir hier noch ein paar Bilder vom Tag der Schließung aufgestöbert. Schade um das Riviera; war es doch neben dem Sahara Resort und Casino (welches jüngst als modernes SLS Vegas neu eröffnet wurde) eines der alten und nostalgischen Hotels, welche Vegas erst groß gemacht haben.

Riviera Hotel in Las Vegas schließt für immer seine Türen: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 3 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

A LITTLE LESS CONVERSATION

las_vegas_mehr_als_nur_einmal

Las Vegas ist nicht der Nabel der Welt und ein Besuch in der Glitzermetropole reicht für ein ganzes Menschenleben? Nein, meint unser Gastautor Lars Howe und schildert seine Erlebnisse in ganz neuer Form. Eine Stadt die immer wieder reizt und eine tiefere Betrachtung verdient.

Ein Kommentar von Lars Howe

Es gibt eine handvoll Städte auf der Welt, da fühle ich mich sofort wie zuhause. New York,
Kapstadt, Sydney oder San Francisco könnte man schnell einem einfachen Muster
zuordnen: sonnig (meistens jedenfalls), englischsprachig und nahe am Wasser gebaut.
Aber nur beim Landeanflug auf Las Vegas bekomme ich jedes Mal aus purer Vorfreude
Herzklopfen. Wenn die Bergkette den Blick auf die großen Hotels freigibt, klebe ich am
Fenster wie ein Kind, dass zum ersten Mal fliegt. Wo sonst kommt man am Flughafen an
Spielautomaten vorbei, bevor man auch nur sein Gepäck vom Band genommen hat?
Übrigens, es heißt: Las Vegas – man sollte sich schon die Zeit für den ganzen Namen
nehmen. Das ist so eine Respektsache, „Vegas Baby“ sagen nur betrunkene Teenies.

Wenn ich hierzulande über die Stadt rede, höre ich nicht selten: „Schon wieder, wie oft
willst Du denn noch dahin fliegen?“, „Du musst ja Geld haben…“, „…da war ich schon, ist
mir viel zu künstlich“, „einmal gesehen, das reicht“, „höchstens drei Tage!“

Da wird mein Lächeln immer breiter, denn alle haben Recht. Bin ich nicht schon zu oft den
langen Weg zum Hotel zurück gelaufen, weil das Geld verspielt war? Stand ich nicht
genervt an diesen ewig roten Fußgängerampeln neben einer Großbaustelle, während mir
mexikanische Einwanderer Flyer mit dubiosen Telefonnummern unter die Nase hielten?
Solche Erinnerungen, fürchte ich, werden mich nicht davon abhalten, einmal mehr nach
Las Vegas zu kommen.

Bei meinem ersten Besuch wurde das „Bellagio“ gerade gebaut. Die Zeit der
pastellfarbenen Themenhotels war vorbei. Die Stadt musste sich neu erfinden, und genau
darin liegt ihre Stärke. Der neue Luxus kommt gut ohne Cäsar und Cleopatra aus, klare
Formen statt monströser Clowns zum Spaß für die ganze Familie. Und er trägt eine Spur
Arroganz mit sich; der Comer See in der Wüste? Doch dann steht man davor, wie Brad
Pitt und seine Kollegen am Ende von: „Ocean´s Eleven“, und lächelt ehrfürchtig dem sich
auflösenden Wasserdampf entgegen.
„O“ is forever wirbt der Cirque du Soleil und nennt seine Show im Bellagio nach dem
französischen Wort für Wasser. Tatsächlich gibt es keine vergleichbare Aufführung, die
einen solchen technischen Aufwand mit höchstem künstlerischen Anspruch verbindet.
Trotzdem, „meine“ Las Vegas Show heißt: „Zumanity“.

Jahre zuvor saß ich im Publikum, als Roy mit seinem breiten norddeutschen Akzent
allabendlich im „Mirage“ fragte: „Sind hier eeergendwelche Doitsche im Publikum?“ – und
antwortete nicht. Ich war dabei, als Celine Dion auf der Bühne des Colosseum in Tränen
ausbrach, weil ihr Vater an jenem Abend gestorben war. Die Geldmaschine Las Vegas
kann sogar emotional sein. Das Erstaunen gibt es aber auch kostenlos. Zum Beispiel beim
Betrachten der traumhaften Herbstdekoration im Bellagio, oder als Hotelgast im
„Stratosphere“, wenn man die ganze Stadt von der Aussichtsplattform des Towers
überblicken kann.

Das Spielen ist natürlich eine ganz schlimme Sünde. Deshalb lasse ich mir dabei von den
netten Damen ein, zwei Gläser Wein bringen und bewerte den unmoralischen Aspekt der
Situation neu, nachdem ich – wie schon erlebt – meinen Flugpreis zurück gewonnen habe.
Zum Glück braucht man sich dafür nicht einmal umziehen; dresscode casual. Nichts
gegen ein James-Bond-Outfit, aber im Casino weiß man: die Dollarnoten von Smoking-
Trägern sehen auch nicht anders aus.

Wichtig ist natürlich auch die Auswahl des passenden Hotels. Immer noch verzweifeln
regelmäßig Gäste am Check In, wenn sie erstmals mit der berüchtigten „Resort Fee“
konfrontiert werden. Bis zu 32 Dollar pro Nacht und Zimmer für den im Winter
geschlossenen Pool oder ungenutzte Ortsgespräche. Früher bin ich in diesen
uramerikanischen Motels abgestiegenen, die an alte Horrorfilme erinnern. Auch das hatte
Spaß gemacht, es gibt sie sogar heute noch. Später ging es aufwärts; auch ohne den „20-
Dollar-Trick“ bekam ich die Panoramic Suite im „Vdara“. Abends flogen die Helikopter auf
Augenhöhe am Fenster vorbei, am Morgen weckte mich dieses eindrucksvolle Licht, dass
es scheinbar nur hier gibt, wenn die Sonne über den Bergen aufgeht.

Wer sich nicht für ein Hotel entscheiden kann, dem empfehle ich die zuweilen höchst
amüsant-verwackelten Videos auf youtube. Einfach schön; der Kampf mit der
Schlüsselkarte, die persönliche Vorstellung von Waschbecken und Toilettenschüssel, bis
hin zum peinlichen Winken in den Badezimmerspiegel mit dem alles aufklärenden
Hinweis: that´s me!

Und dann sind da noch diese tollen Buffets. Schon möglich, dass Feinschmecker die
überteuerten Restaurants mit den übersichtlichen Portionen bevorzugen. Aber die
schokoladenüberzogenen Erdbeeren im „Wicked Spoon“ oder die kleinen Kobe-Rind-
Buletten mit den albernen Fähnchen darin im „Wynn“ sind kleine kulinarische Erlebnisse,
vom stilvollen Ambiente mal ganz abgesehen.

In Las Vegas zahlt man gern für den Verlust der Realität und lässt sich treiben. Manchmal
beobachte ich die Spieler im Casino aus respektvoller Distanz oder erkläre
amerikanischen Touristen im Deuce-Bus, wie sie am besten zum Outlet-Center gelangen.
Diese unwirkliche Stadt zu besuchen ist immer wieder ein Vergnügen. Es gibt einfach
nichts Vergleichbares. Wo sonst kann man so viele Weltstars live auf der Bühne erleben,
aber klar:

Mallorca ist auch nicht schlecht.

 

lars_howe_Las_vegasLars Howe hat in der DDR Ballett und Artistik studiert und viele Jahre als Artist gearbeitet. Er trat in den 90-er Jahren in vielen TV-Sendungen, im Berliner Friedrichstadtpalast, aber auch am Broadway in New York auf. 2000 hatte er auch einen Auftritt in Las Vegas. Schon mit 15 Jahren schrieb er kleinere Beiträge für eine kulturpolitische Wochenzeitung in der. Später gab es zwei Buchmanuskripte, die aber leider unveröffentlicht blieben. Er reist viel und schreibt in seiner Freizeit gerne darüber.

Facebook Seite von Lars Howe

A LITTLE LESS CONVERSATION: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 8 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

Ausgezockt: In Atlantic City gehen die Lichter aus

atlantic_city_down

Die Glücksspielbranche in den USA boomt wie niemals zuvor und überall schießen neue Casinos wie Pilze aus dem Boden. In Atlantic City, einst als Vegas der Ostküste bezeichnet, scheinen die besten Zeiten endgültig vorbei zu sein.

Das Mekka der Zocker an der US-Ostküste war und ist seit mehr als 50 Jahren ein beliebter Ausflugsort. Insbesondere aus dem Bundesstaat New York kamen Spielwillige busweise und verbrachten oft das ganze Wochenende in der Casinometropole am Atlantik. Kein Wunder: War das Glücksspiel bis vor wenigen Jahren doch fast überall verboten. Ausnahmen bildeten da lediglich der Bundesstaat Nevada mit der Nr.1 Las Vegas und zahlreiche über die USA verteilte, sogenannte „Indianer Casinos“.

Konkurrenz macht Atlantic City schwer zu schaffen

Das mit dem großen und kleinen Spiel in Casinos allerdings Geld zu machen ist, hat sich rumgesprochen. Und so legalisieren immer mehr Bundesstaaten das Spiel und vergeben Lizenzen für eigene Casinos. Das lässt nicht nur die Steuereinnahmen sprudeln – es belebt auch den Arbeitsmarkt.
Für Atlantic City ist diese Entwicklung besonders hinsichtlich der angrenzenden Bundesstaaten New York und Maryland ungünstig. Denn auch dort wurde das Spiel legalisiert und in New York sogar um das erste US-amerikanische Online-Casino ergänzt (welches allerdings nur Bewohnern des Bundesstaates zugänglich ist).

In der Entwicklung stehen geblieben

In Atlantic City sucht man nun die Schuldigen in den eigenen Reihen. Kein Wunder: Viel zu lange hat sich die ehemals glänzende Metropole auf seinem Geschäft ausgeruht. Entwickelt hat sich wenig: Während Las Vegas Jahr für Jahr sein Stadtbild, aber auch das Gesamtangebot ändert, ist es in Atlantic City stets bei dem schmalen Küstenstreifen geblieben. Und dort konnte der Spieler zocken, keine Frage. Aber jenseits des Casinos gab und gibt es nicht viel, das einen Aufenthalt lohnenswert macht.

Trauriger Höhepunkt in jüngster Zeit ist die Schließung des Revel Casino & Resorts direkt in Atlantic City. Mehrere Milliarden hatten Investoren für das Prunkstück locker gemacht. Nach nur 3 Jahren mussten die Türen wieder geschlossen werden – aus die Maus!

Ausgezockt: In Atlantic City gehen die Lichter aus: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 6 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

Platz für Neues: Hotel-Sprengungen in Las Vegas

new_frontier_implosion_las_vegas

Vergangenen Monat war es mal wieder soweit: Das Clarion Hotel & Resort in Las Vegas wurde gesprengt. Wie immer sind von dem Moment fantastische Bilder entstanden; festgehalten aus der Luft.

Die Sprengung des zwölfstöckigen Gebäudes war die erste Sprengung in der Glücksspielmetropole seit fast 10 Jahren. Das 1970 eröffnete Hotel war mit seinen 200 Zimmern und der Lage etwas abseits vom Strip natürlich kein dicker Brocken (wir erinnern uns bspw. an die heftige Implosion des Stardust Resort & Casino).

Trotzdem ist es – gerade für Vegas Fans – immer ein Augenschmaus. Denn in Sin City weiß man, ein solches Event ganz besonders zu zelebrieren. Und so gab es auch diesmal wieder zahlreiche Zuschauer und natürlich tolle Bilder, die die Sprengung in der Nacht zum 10. Februar 2015 in diesem fantastischen Video festgehalten haben:

Sprengung des Clarion Hotels aus der Luft / HD-Aufnahme

So wie es ausschaut hat der Sprengmeister jedoch nicht ganze Arbeit geleistet. Ein Teil des Gebäudes blieb stehen und musste in einem zweiten Durchgang abgerissen werden. Auf dem Gelände des Clarion soll übrigens ein Erweiterungsbau des las Vegas Convention Centers entstehen.

Aber hey: Bis es soweit ist, schauen wir uns doch zusätzlich nochmal die Top 10 der Hotel-Implosionen in Las Vegas an. Viel Spaß!

Platz für Neues: Hotel-Sprengungen in Las Vegas: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 4,83 von 5 Punkten, basieren auf 6 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

St. Patrick´s Day: Las Vegas Sign komplett in grün verhüllt

Ungewöhnliche Aktion zum St. Patrick´s Day am morgigen Dienstag (17.03.2015): Das weltberühmte Las Vegas Sign, welches Besucher an den Pforten der Stadt entgegen strahlt, ist zu den kommenden Feierlichkeiten in grün verhüllt worden.

Darauf machte uns heute ein Leser unseres Blogs aufmerksam. Zu sehen ist das Spektakel auf Earth Cams Las Vegas. Das Zeichen selbst ist anscheinend grün foliert worden; ein netter Gag zum irischen St. Patrick´s Day.

Aber seht selbst:

vegas_sign_green_st_patricks_day

Ganz grün: Das bekannte Las Vegas Sign

Übrigens ist der St. Patricks Day jedes Jahr wieder auch in Las Vegas ein ganz besonderer Tag. Umzüge, Themenabende in zahlreichen Iris Pubs und mehr erwarten die Touristen und Einheimischen. Eine Übersicht aller Events zum findet ihr auf der Vegas.com St. Patrick´s Day Seite.

PS: Man munkelt, es könne sich auch um eine Aktion bezüglich des Umweltschutzes und der Förderung erneuerbarer Energien in und um der Metropole Las Vegas handeln.  Aber es lohnt sich ja immer, auf den St. Patrick´s Day zu sprechen zu kommen. Cheers! :)

St. Patrick´s Day: Las Vegas Sign komplett in grün verhüllt: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 4 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

Versinkt das Projekt Resorts World im Sternen Nebel?

Kurzes Update aus Vegas: Wie in einem vorherigen Artikel erwähnt, will die Genting Gruppe auf dem ehemaligen Grundstück vom Stardust das Resort World Las Vegas bauen. Das Land und die Bau-Ruinen vom nicht fertig erstellten Echelon wurde für USD 350 Millionen gekauft um ein einzigartiges Projekt zu erstellen.

resort_world_las_vegas

Christian Goode hat vor der Nevada Gaming Commission noch im Mai gesagt; „Wir wollen etwas neues nach Las Vegas bringen. Das muss das Ziel des Projektes sein”.
Nun hat Christian Goode das Projekt verlassen! Es wird nicht näher darauf eingegangen. In einer E-Mail schreibt der Vice President of Kommunikation Michael Levoff: „The company hopes to break ground on the development between April and June.”.

Werden in ein paar Jahren nun die 8500 geplanten Mitarbeiter einen Job erhalten, oder wird das Projekt im Sternennebel verschwinden? Jetzt wo das Riviera abgewickelt und gesprengt werden soll um dem Convention Center mehr Platz zu geben, wäre das Resort World eine Bereicherung für den Strip. Spätestens im Juni wird man sehen, ob der Bau los geht oder nicht.

Versinkt das Projekt Resorts World im Sternen Nebel?: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 3 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

Breaking News: Riviera Hotel & Casino in Las Vegas wird gesprengt

crazy_girls_riviera_hotel_las_vegas

Das hat eingeschlagen wie eine Bombe: Eines der ältesten Casinos am Las Vegas Strip wird demnächst dem Erdboden gleich gemacht. Erst vor wenigen Tagen wurde außerdem der Verkauf des Komplexes bekannt!

Für wahre Vegas-Fans dürfte dies eine weitere Tragödie sein. Nachdem sich vor 2 Jahren auch das Sahara Casino & Resort verabschiedete und in 2014 als SLS Las Vegas neu eröffnete, bricht nun ein weiteres Schätzchen weg. Denn das Riviera ist eines der ältesten Hotels vor Ort. Seit vielen Jahrzehnten stieg hier alles ab, was Rang und Namen hat oder hatte.

Das alte Vegas stirbt

Doch für Nostalgiker ist immer weniger Platz. Nach und nach müssen die alten Hotels weichen und werden durch futuristische, vor allem aber teurere Nachfolger ersetzt. Diese sind nicht jedermanns Geschmack und erst recht nicht für jeden erschwinglich. Einen günstigen Urlaub in las Vegas? Den wird man in naher Zukunft wohl nur noch am ehemaligen Zentrum, in der Fremont Street verbringen können.

Convention Center wird erweitert

Das Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA) hat den ganzen Komplex gekauft und plant ihn in naher Zukunft abzureißen. Und das bedeutet wie in Vegas üblich: Eine große Sprengung! Im Anschluss soll das freigewordene Gelände genutzt werden, um das Messezentrum der Stadt auszubauen.
Es bewahrheitet sich einmal mehr, dass die einzige Konstante in dieser wunderbaren Stadt der nie endende Wechsel im Stadtbild sein wird.

Und das Riviera? Es wird eine Lücke in den Herzen aller Vegas-Liebhaber hinterlassen.

Breaking News: Riviera Hotel & Casino in Las Vegas wird gesprengt: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 4,67 von 5 Punkten, basieren auf 6 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...

Poker in Las Vegas: Wo sich das Spiel immer lohnt

Am Strip gibt es fast stündlich ein Pokerturnier, Cash Games bekanntlich rund um die Uhr. Außerhalb vom Strip findet man billige Turniere die bei USD 20.- beginnen. Allerdings sind das dann eher Turbo und Re-buy Turniere, welche eher einem Glücks- statt einem Geschicklichkeitsspiel gleich kommen.

Die meisten Pokerturniere sind so aufgesetzt, dass diese zwischen zwei und drei Stunden dauern. Die Frage stellt sich meist nur, wie viel bekomme ich für mein Geld. Wenn ich ein Re-Entry Turnier habe für USD 30.- mit 4000 Chips und mich nochmals für USD 20.- einkaufen kann, habe ich den größeren Glücksfaktor. Im Schnitt rechnet sich, pro 1000 Chips bezahle ich USD 10.-! Jetzt kommen noch die Struktur und der Zeitfaktor. Viele Turniere sind regelrechte Turbo Turniere, die Blinds schießen in die Höhe, die Zeit rennt, als ob sie gesucht wird.

Die meisten Casinos bieten Poker an

Viele Casinos buhlen um die Pokerspieler und beginnen Strukturen zu kopieren, ein regelrechter Kampf um die Spieler hat begonnen. Gab es früher die besten Turniere im ARIA und im Bellagio, so haben sich Caesars und Binions dran gemacht, ähnliche Turniere zu organisieren. Die wohl besten Turniere sind hier zu finden (Casino/Buy-in/Stack):

  • ARIA – 125 USD – 10000
  • Bellagio – 125 USD – 10000
  • Binion’s – 80 USD – 15000
  • Caesars – 125 USD – 10000
  • The Orleans – 125 USD – 12500 (nur am Freitag)

Von der Preis- Leistung gibt es im Binion’s den besten Poker, allerdings sind durchschnittlich 30 Spieler am Start. Im Aria wie auch im The Orleans hat es selten weniger als 100 Spieler im Turnier. Mit dem Stack und der guten Struktur, gibt es hier viel Poker für angemessenes Geld. Sicherlich darf man das Venetian nicht vergessen. Gerade in der Zeit der Extravaganz ist man ab USD 200.- dabei mit einem größeren Teilnehmerfeld. Allerdings ist hier der Stack mit 10000 mäßig.

Sicher ist es Interessant ein großes Turnier zu spielen, USD 600.- / 15000 Stack / 40 Min. Blinds! Mit diesen Turnieren gehen wir jedoch schon an eine Grenze, wo es sich die Frage stellt, spiele ich gleich ein solches Turnier oder verdiene ich mir erst mit einem Kleinen das Geld für ein Großes.

Wer den Spaßfaktor will und trotzdem Poker spielen will, der geht ins Monte Carlo. Zwei bis drei Tische, viele Fische und die Drinks sind lecker. Sicherlich ist mit dem Einsatz von Durchschnittlich USD 60.- und einer Gewinn von ca. USD 400.- hält sich das Risiko vom Verlust und Gewinn weit auseinander. Ich selber spiele immer wieder gern im Monte Carlo, das Personal ist sehr freundlich und wie gesagt, auch Spaß muss sein.

Erfahrung macht klug

Meine Lieblingsturniere sind sicherlich die im Binion’s und im Aria! Grundverschieden sind diese jedoch wenn man das ganze Mal aus der Nähe betrachtet. Fangen wir im Binion’s an. Die Lage an der Freemont Street ist für ein vorzeitiges Ausscheiden nicht schlecht. Sollte man früh rausfallen, kann man fein essen gehen, die Lasershow anschauen, viele Bar’s outdoor mit genialem Tender, welche ihre Flaschenshow zeigen. Doch wir wollen ja im Turnier bleiben. Mit den max. drei Tischen ist das spielen fast familiär. Der Pokerraum ist vom Rest des Casino gut abgetrennt, so dass der Lautstärken Pegel sich sehr gut in Grenzen hält. Hier kann man für wenig Geld sehr viel Poker bekommen. Die Spieler sind unterschiedlich, es gibt einige sehr gute Spieler aber auch Neulinge, wo man die Tells sieht, wenn man nicht mal genau weiß was für Tells es gibt. Ich musste mit Fullhouse mal eine Kontrolle machen, obwohl ich den Tell genau sah und mir fast sicher war, dass ich gegen das Ass Fullhouse laufe. Da es am Anfang vom Turnier war konnte ich mir das auch erlauben, da die Spielerin wohl eher eine Newcomerin war und wie ein offenes Buch lesbar war. Ich musste nur noch herausfinden, ist sie bei dem Tell stark oder schwach. Danach konnte ich diese Informationen im Turnier einsetzen um zu gewinnen. Binion’s hat demzufolge ein gewisses Risiko, dass man gegen einen Glücksspieler viel oder alle Chips verlieren kann, weil man mit dem eigenen Setzverhalten keine Zeichen setzen kann. Turnierdauer ca. 4 – 5 Stunden.

In Vegas kann man die Großen des Poker-Business live erleben

Im Aria hingegen, wo ich auch sehr gerne spiele, ist es eher laut und auch eng. Wenn man im unteren Teil des Pokerraum sitzt, kann man fast Platzangst kriegen. Von den Spielern hat es alles Kreuz und Quer! Vom Profi bis zum Anfänger, vom Fischer bis zum passiven Nuts Spieler. Hier zählt die Geduld, was eigentlich im Poker der Fall sein sollte, dann mit einer starken Hand so viel Chips wie möglich zu machen. Im Aria habe ich schon oft gesehen, dass eine aggressive Spielweise am Anfang zu vielen Chips führt, jedoch meist werden diese Chips auch wieder verteilt. Viele Spieler können mit einem großen Stack nicht mehr umgehen. Es soll ja so weiter gehen wie bis Anhin, das ist dann auch die Chance, mit einem geduldigen Spiel die Chips zu generieren. Interessant ist es, wenn man mit einem Pro am Tisch sitzen kann. Turnierdauer bis zu 11 Stunden wenn der Sieg ausgespielt wird. Diese Stunden soll man nutzen, als Lehrstunde. Man muss nicht Hände gegen einen Pro durchdrücken um zu sagen, ich habe gegen xy eine Hand gewonnen, viel besser ist es zu sagen, ich habe einen Geldrang erreicht und xy war am Tisch und ich konnte schönes Poker spielen. Sei es „King David“ oder Paul (mäck mäck) Magriel, in Las Vegas ist alles möglich! Für einen Turniersieg gibt es einen ARIA Card Guard, eine Trophäe der ich noch hinten nach renne…. leider hat es bis jetzt nicht gereicht. Solche Trophäen gab es früher noch im Caesars Palace, wo der Turniersieger auch einen Cardguard gewinnen konnte.

Ich habe hier nur ein paar wenige Pokerrooms aufgezählt. Sicherlich spiele ich auch mal im Ballys, Ceasars, The Linq oder aber im Flamingo. Je nach Lust und Laune. Will man mal ein Omaha Poker Turnier spielen, empfiehlt sich das Venetian. Es gibt noch viel zu schreiben, besser man erlebt es. Man muss sich wohl fühlen, dem einen liegt der Pokerroom dem anderen ein anderer.

Wer weiß, vielleicht sehen wir uns mal am selben Tisch! Good game wünscht euch THE ROCK.

PS: Poker kann man natürlich auch online spielen. So gibt es bei 888 beispielsweise einen 88€ Pokerbonus ohne Einzahlung!

Poker in Las Vegas: Wo sich das Spiel immer lohnt: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 3 abgegebenen Stimmen. Loading...Loading...