Las-Vegas-Attentat: Opfer und Hinterbliebene reichen Sammelklage ein

Weniger als 2 Monate sind seit dem grauenhaften Attentat von Las Vegas vergangen. Nun haben mehr als 450 Menschen eine Sammelklage eingereicht.

Und diese richtet sich sowohl gegen den Veranstalter des Konzerts (die Firma Live Nation) als auch gegen zwei große Hotelketten (das Mandalay Bay selbst und die MGM Gruppe). Federführend bei dieser Klage sind die beiden texanischen Anwälte Mo Aziz und Chad Pinkerton aus Texas. Sie werfen insbesondere dem Veranstalter vor, dass Sicherheitspersonal nur unzureichend geschult zu haben. Außerdem sei das direkt gegenüber dem Mandalay Bay gelegene Festivalgelände mit zu wenig Notausgängen respektive Fluchtmöglichkeiten ausgestattet gewesen. Dies habe in Folge der Massenpanik die Zahl der Opfer in die Höhe getrieben.

Das Schaubild zeigt die Örtlichkeit: Viele der Opfer hatten keine Chance.

Das Konsortium rund um das Mandalay Bay muss sich andere Vorwürfe gefallen lassen. So sei es laut den Klägern unverständlich, wie der Todesschütze Steven Paddock eine derart große Anzahl an Waffen unbemerkt – und mit Hilfe des Service-Aufzugs – in seine Suite bringen konnte. Das er außerdem noch die Möglichkeit hatte, Überwachungskameras zu installieren sowie das Fenster seiner Suite zu zerschlagen, sorgt für zusätzliches Unverständnis.

Der Hauptvorwurf liegt aber sicherlich in der mangelnden Reaktion des Hotelpersonals. So hat es nach den ersten Schüssen von Stephen Paddock mehr als 75 Minuten gedauert, bis die Suite des Täters lokalisiert werden konnte.

Hintergrund

Am 01. Oktober 2017 feuerte der Attentäter Stephen Paddock aus seiner Suite des bekannten Mandalay-Bay-Hotels auf Besucher des auf der anderen Seite des Strips liegenden Festivalgeländes. Den minutenlangen Beschuss durch den 64 Jährigen überlebten 58 Besucher nicht. Mehr als 527 weitere Menschen wurden im Rahmen des Amoklaufs teils schwer verletzt.

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Betriebsausflug nach Las Vegas: Eine Woche Programm in der Wüste

Für wenig Geld rund um die Welt. Das ist das Motto von Urlaubsguru – einer der größten unabhängigen Reise-Webseiten in Deutschland. Sparen bei den Deals – großzügig gegenüber den Mitarbeitern. Das scheint die Devise der beiden Gründer Daniel Krahn und Daniel Marx zu sein.

Denn beide haben ihre komplette Belegschaft Anfang September für eine Woche nach Las Vegas eingeladen! Es war der wohl größte und spannendste Firmenausflug eines deutschen Unternehmens im Jahr 2017! Sogar RTL war dabei und berichtete über die spektakuläre Firmenfahrt.

Ein Gastbeitrag von Thanh Tran, Mitarbeiter Urlaubsguru

Die Vorgeschichte

Wie die Reise selbst, war schon die Ankündigung unserer beiden Chefs, dass wir alle zusammen nach Las Vegas fliegen würden, besonders. Mit einem typisch amerikanischen Mittagessen mit Burgern und Hotdogs bedankten sich unsere Chefs bei der gesamten Belegschaft für die geleistete Arbeit. Nach dem Mittagessen hatten sie eine Überraschung für uns vorbereitet. Mit selbst gebastelten Plakaten inszenierten sie ein kleines Schaustück, das uns die folgende Botschaft und den Ansporn gab: Wenn wir noch eine Schippe drauflegen und ein festgesetztes Ziel erreichen, würden wir als Belohnung mit der ganzen Firma nach Vegas fliegen! Die Augen waren groß als das verkündet wurde. Jubel brach aus. Ab jetzt hatten wir alle ein gemeinsames Ziel. Wir arbeiteten zielstrebig daran den Vegas Firmentrip wahr werden zu lassen.

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An einem Tag im Spätsommer 2016 gab es in unserem Büro einen Probe-Feueralarm. Alle Mitarbeiter versammelten sich auf dem Parkplatz vor dem Firmengelände. Keiner wusste, was sich die Chefs hier schon wieder haben einfallen lassen! Plötzlich fuhr eine Stretch-Limousine vor und ein Elvis Presley-Double schmetterte: VIVA LAS VEGAS! Allen wurde klar, was das zu bedeuten hatte! Wir haben unser gesetztes Ziel erreicht und fliegen alle gemeinsam in die Glitzermetropole Amerikas! Wir haben uns irre gefreut.

Die Anreise

Anfang September 2017 war’s dann soweit. Mit drei Fliegern – über Washington, San Francisco und New York – trudelten wir nach und nach in Las Vegas ein. Die Daniels hatten uns das mega-stylische, pyramidenförmige Luxor-Hotel direkt am Strip gebucht. Anreise, Unterkunft, diverse Führungen, ein Trip zum Grand Canyon, der Besuch einer Cirque du Soleil-Show und eine riesige Party in der Sonne Nevadas – alles auf Firmenkosten. Es sollte einer der wohl größten und außergewöhnlichsten Betriebsausflüge eines deutschen Unternehmens überhaupt werden!

Der Alltag in Vegas

Eine Woche lang hatten wir jede Menge Programm! Es war einfach klasse! Gleich am ersten Tag wurden alle Kolleginnen und Kollegen zu einer riesigen Party eingeladen. Im legendären Marquee-Dayclub floss jede Menge Alkohol, es gab super Essen und noch bessere Musik. In den Pools und Whirlpools ließen wir es so richtig krachen. Dabei ist auch unser nagelneues Teamfoto entstanden, mit dem halben Team im Pool! Megacool! Als die Sonne hinter den Bergen verschwunden war, wurde die Party noch einmal verlängert und die Freude war unbeschreiblich! Es war eine sehr gelungene Party und wir hatten sehr viel Spaß!
Jeden Tag gab’s viel Programm! Ein Abstecher zu einer feuchten Cirque du Soleil-Vorstellung im bekannten Bellagio-Hotel und eine Fahrt zum Grand Canyon gehörten zu meinen persönlichen Höhepunkten! Wenn man schon mal da ist, sollte man sich dieses unglaubliche Naturwunder nicht entgehen lassen. Die Stille und die Schönheit am Grand Canyon, diesem Weltwunder, das über Jahrmillionen im Norden von Arizona entstanden ist – einfach unvergesslich! Eine Tour durch die weltberühmten Hotels am Strip, Shopping in den Outlets und viele Spiele im Casino machten diesen Betriebsausflug XXL zu einem wahrlich unvergesslichen Ereignis.

Weitere Informationen zum Trip erhaltet ihr auf www.urlaubsguru.de

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Vegas-Highlights 2017: Reisebericht eines Zockers

Reiseberichte gibt es wie Sand am Meer. Aber wer den Zauber eines wahren Zockers erleben möchte, wird heute nicht zu kurz kommen. Bereits zum fünften Mal bereiste unser Experte im vergangenen Jahr Las Vegas und teilt uns heute seine Highlights mit.

Ein Gastbeitrag von Radek Vegas

Direktflug mit Condor

Vier Mal war ich bereits in Las Vegas (2007, 2010, 2013 und 2015). Immer waren es richtige Ochsentouren um von München dorthin zu kommen. Ein Trip dauerte mit allem drum und dran rund 24 Stunden: Zum Flughafen fahren, zwei Stunden warten, zehn Stunden fliegen, wieder warten, umsteigen, nochmal fliegen, aufs Gepäck warten und mit dem Taxi zum Hotel fahren.
Seit 2017 bietet Condor allerdings Direktflüge von München an, so dass man die Reisezeit erheblich verkürzen kann. Preislich sind die Flüge auch nicht viel teurer als die ewig langen Billig-Flüge über New York oder Atlanta.

Enttäuschung im Hotel

Über Expedia haben wir Flug und Hotel für rund 900 Euro gebucht. Hinzu kamen allerdings noch ca. 120 Euro pro Person für diese leidige Resort Fee (35 Dollar pro Nacht). Und das, obwohl das Monte Carlo Hotel und Casino (Stand 2017) alles andere als ein Resort ist. Es ist eine heruntergekommene Bruchbude, die keine vier Sterne verdient. Während unseres einwöchigen Aufenthalts wurden wir mehrmals von Vorschlaghammern aus dem Bett katapultiert. Nicht so angenehm, wenn man gerade erst nach einer durchzockten und durchzechten Nacht ins Bett gegangen ist.
Es gibt wesentlich bessere Hotels in Las Vegas in der gleichen Preisklasse. 2010 war ich im Luxor und 2013 im MGM Grand. Auch 2015 hat mich das renovierte Linq positiv überrascht. Eine Generalüberholung findet auch im Monte Carlo statt, da es in bester Lage zum neugebauten Eishockey-Stadion ist, wo ab Oktober 2017 die ihre Heimspiele in der Nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL austragen werden.

Gambling in Las Vegas

An Eishockey war bei 40 Grad im Schatten nicht zu denken. Stattdessen sorgten die Casinos mit ihren Klimaanlagen für eisige Verhältnisse. Man läuft statt einem Hitzeschock Gefahr sich eine Erkältung zu zuziehen, wenn man zulange spielt.
Am Tag der Ankunft verschlug es uns ins Hooters. An einem Blackjack-Tisch mit ein paar netten Leuten hatten wir bis 7 Uhr morgens Spaß. Erfolgreich war die erste Session nicht. Es war vielmehr eine Party mit vielen Bieren und Whiskey Sour.
Das Gewinnen vertagte ich auf einen anderen Tag. Doch allgemein war mir am Las Vegas Strip kein großer Gewinn vergönnt. Anders als in Downtown Las Vegas. Das erreicht man mit dem Deuce Bus oder dem SDX innerhalb von 30 Minuten. Hier gibt es nicht spektakuläre Casinos, doch diese bieten Blackjack Regeln an.
Die Regeln unterscheiden sich von Casino zu Casino und entscheiden über den Hausvorteil des Casino – also wie viel ein Spieler im Schnitt verliert. Die Casinos in Downtown bieten bessere Blackjack-Regeln an als am Touristen-verseuchten Strip.

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1200 Euro Gewinn an einem Abend

Jedenfalls ist Downtown ein besseres Pflaster zum Blackjack spielen. Das zeigen auch meine eigenen Erfahrungen. An einem legendären Abend verließ ich Downtown nach einem ca. 10-stündigen Blackjack-Marathon mit 1200 Euro Gewinn.
Der Startschuss fiel im Plaza Casino, das durch eine extrem starke Klimaanlage auf unter 20 Grad runter gekühlt wurde. Deswegen hielt ich es dort nicht lange aus. Ich setzte mich mit 100 Dollar an einen Blackjack-Tisch mit einem Mindesteinsatz von 25 Dollar. An diesen Tischen ist man meist sehr einsam, da der Großteil der Zocker an Tischen mit einem Mindesteinsatz von fünf oder zehn Dollar spielt. Man spielt also nur alleine gegen den Dealer. Eine Runde ist somit extrem schnell vorbei und man gewinnt oder verliert 25 Euro fast im Sekundentakt. Das ist schon ein richtiger Adrenalin-Kick. Vor allem, wenn man gewinnt. Das tat ich und in ca. 10 Minuten hatte ich 200 Dollar Gewinn gemacht. Das reichte mir und ich konnte es nicht erwarten aus dieser eisigen Höhle raus zu kommen.

Der zweite Halt führte mich ins El Cortez. Ein etwas schäbiges Casino, das aber durch seine guten Blackjack-Regeln sehr gut besucht ist.
Ich wurde nicht enttäuscht und konnte weitere 400 Dollar Gewinn verbuchen. Außerdem war der Getränke-Service ausgezeichnet. Man musste gar nicht bestellen, weil die Bedienung immer mit Bieren auf einem Tablett durch die Gegend lief.

Obwohl es schon weit nach Mitternacht war und ich bereits 600 Dollar gewonnen hatte, zogen wir weiter ins California Casino. Ich war dort noch nie und hatte anfangs auch keine gute Zeit. Nachdem ich 100 Dollar verloren hatte stempelte ich den Laden bereits vorschnell als „Shit hole“ ab.
Mit den nächsten 100 Dollar startete ich dann aber eine unglaubliche Siegesserie, die mir insgesamt weitere 600 Dollar Gewinn in die Taschen spülte.

Wenn mich jemand nach meiner Strategie fragt, muss ich sehr weit ausholen, was den Rahmen sprengen würde. Im Prinzip kommt es auf viel Erfahrung und Glück an. Man muss schon sehr viel Blackjack gespielt haben, damit man guten Gewissens 100 Dollar in einer Hand setzen kann und einen Verlust akzeptieren können.
Alles in Allem habe ich in der Woche in Las Vegas rund 500 Dollar Gewinn gemacht. Etwas weniger als die Reise zu finanzieren, aber mehr, als die meisten, die nach Las Vegas kommen. Im Schnitt verliert jeder Vegas Tourist 600 Dollar beim Spielen. Natürlich gibt es viele, die nicht viel riskieren. Diese werden aber von sogenannten High Rollern aufgewogen, die mehrere tausend Dollar in Vegas lassen.

High Roller?

„High Roller“ sind Spieler, die um hohe Einsätze spielen. Ich finde 25 Dollar für eine einzige Blackjack-Runde schon viel Geld. Ein High Roller setzt locker das 10 oder 100-fache.
Der „High Roller“ ist aber außerdem eine der besten Attraktionen in Las Vegas. Es ist ein fast 200 Meter hohes Riesenrad, das dem London Eye nachempfunden ist. Es gehört definitiv auf die To-Do-Liste eines Vegas-Trips.
Für rund 40 Dollar bekommt man auch einen Platz in einer Bar-Gondel. Dort kann man dann während des 30-Minütigen Umlaufes so viel trinken wie man will und hat dabei eine super Aussicht auf den Las Vegas Strip.
Die beste Zeit für den High Roller ist meiner Meinung nach zwischen 17 und 19 Uhr. In dieser Zeit bekommt man vergünstigte Preise und muss nicht in einer Warteschlange stehen.

Wer gut spielt, muss auch gut essen!

Direkt unter dem High Roller befindet sich seit kurzem eine Filiale von In-n-Out-Burger. Viele schwärmen von dessen Burgern in den höchsten Tönen und ich könnte dort täglich essen. Die Qualität der Burger ist nicht vergleichbar mit den hierzulande weit verbreiteten Fast-Food-Riesen mit dem goldenden M oder der Krone. Ein Insider-Tipp ist den Burger „Animal Style“ zu bestellen.

Konkurrenz macht dem In’n’Out Burger der Shake Shack Laden am New York New York. Ich hatte im richtigen New York vor ein paar Jahren im Original Shake Shack am Madison Square Garden den besten Burger, den ich je gegessen habe. Im Las-Vegas-Shack ist die Qualität nicht ganz so überragend gewesen aber es war immer noch ein sehr guter Burger.

Darf es ein Drink mehr sein?

Wer in Las Vegas etwas kostenlos will, der sollte sich die Cityzen-App aufs Handy laden. Damit bekommt man in fünf verschiedenen Bars jeden Tag ein Freigetränk. Dazu gehört die PBR-Rockbar am Planet Hollywood und das Rockhouse im Venetian. Über die App gibt auch einen „Open-Bar“ Gutschein für 25 Dollar. Damit bekommt man so viele Getränke, wie man will und kann dann beliebte Barspiele wie Beerpong oder Shuffleboard gegen andere spielen. Clubs und Poolpartys habe ich ausgelassen. Das überlasse ich den Jüngeren und Schöneren.

Golf in Las Vegas

Dafür war ich, wie es sich für einen über 30-Jährigen Familienvater gehört beim Golfspielen. Am Samstag morgen bei 40 Grad in Las Vegas war das eine so blöde Idee, dass es einfach nur gut war. Ohne jegliche Golfskills spielte ich neun kurze Bahnen auf einem Golfplatz südlich vom Las Vegas Strip (Taylor Made Experience). Der Platz ist alles andere als eine Oase, aber für Anfänger ok.

Mein bestes Ergebnis war eine Runde mit zwei Schlägen über Par. Damit war ich höchst zufrieden, da ich beim ersten Versuch nicht mal den Ball getroffen hatte. Insgesamt hat die Golf-Erfahrung rund 80 Dollar gekostet. Kann man mal machen, muss man aber auch nicht.

Vielleicht, weil ich schon so viel von Las Vegas gesehen hatte, war es mal eine willkommene Abwechslung zum Zocken.
Weitere Highlights aus meinen insgesamt fünf Vegas-Trips sind:

  • Silvester-Party in Las Vegas Downtown
  • Ausflug zum 30 Kilometer entfernten Hoover Damm
  • Show von David Copperfield im MGM Grand
  • Nacht-Flug mit dem Helikopter über den Las Vegas Strip

Der Pitboss fragt: Was sind eure Vegas-Highlights?

Teilt Radek eure Erfahrungen gerne mit und/oder kommentiert diesen Beitrag. Auf seiner Homepage findet ihr viele weitere Fakten rund um Las Vegas.

Vegas-Highlights 2017: Reisebericht eines Zockers: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 7 abgegebenen Stimmen. Loading...

Die Transformation des Monte Carlo Resorts in Las Vegas

Von der Idee zur Umsetzung. 2013 wurde vor dem New York-New York Hotel in Las Vegas das gesamte Areal umgebaut. Es entstanden neue Parkbänke, die beiden Feuerlöschboote verschwanden und alles wurde etwas grüner. Das war jedoch nur der Anfang von etwas ganz Großem.

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Das wusste damals nur niemand. Anfang 2014 waren die Umbaumaßnahmen fertig. Im New York-New York wurde noch Kleinigkeiten angepasst, es entstanden kleine Shops zum Strip hin und alles wirke stimmiger.

2013 wurde auch bekannt, dass eine neue Multi-Arena rückwertig zum New York-New York und seitlich vom Monte Carlo gebaut werden sollte. Die T-Mobile Arena, ein 375 Mio. Dollar Projekt. Finanziert von MGM Resorts und AEG wie auch durch Bankkredite. Der Spatenstich fand im Mai 2014 statt. Jedoch wollte MGM nicht nur eine Arena bauen, sondern man wollte auch dorthin alles richtig gestalten. Somit entschloss man sich, das der bereits gebaute Park vor dem New York-New York erweitert wird und ein richtiger Central Park entstehen sollte. Er bekam den Namen „The Park Vegas“. Dieser wurde zeitgleich mit der Arena gebaut.

Im Park kann man sich tagsüber an verschieden Stellen ausruhen, etwas essen oder im Schatten das Treiben beobachten.
Abends verwandelt er sich in ein Lichtermeer, es entstehen kleine Pop-Up Bühnen mit Jazz- oder Pop-Musik es gibt Künstler und viele tolle Restaurants.

Am Monte Carlo wurde 2014 das Einzige, was an Monte Carlo erinnert, abgebaut. Der große Pferdebrunnen wurde entfernt und am Haupteingang wurden kleine Restaurants und ebenso eine kleine Bühne gebaut. Besonders toll und gemütlich fand ich die Kaffee-Rösterei „Sambalatti“ hier konnte man in gemütlichen Stühlen tagsüber das Treiben beobachten und die Zeit genießen.

Als regelmäßiger Vegas Besucher konnte man Ähnlichkeit zwischen The Park Vegas und der neuen Gestaltung des Monte Carlo erkennen. 2016 war alles fertig die Arena konnte tolle Events vorweisen, der Park ist gut besucht gewesen und die Umgestaltung vor dem Monte Carlo fand ich sehr gelungen.

Die Renovierung

Das Monte Carlo ist für mich bis zu diesem Zeitpunkt die erste Wahl gewesen. Die Zimmer waren okay, die Preise angemessen, man war in der Mitte von allem und die kurzen Wege zum Pool waren ungeschlagen.
Doch von meinem Casino Host hörte ich, dass man nun nach 25 jährigen Bestehen des Monte Carlo eine komplette Renovierung plant. Per se finde ich es klasse, doch ein Hotel umzubauen während des Betriebes gestaltet sich immer schwierig.

Im September 2016 ging es los, kleinere Bereiche wurden im Casino des Hotels gesperrt, mein Lieblingsrestaurant – das Andrés -wurde geschlossen, der Pub am Pool schloss ebenfalls und es gab erste Test anstriche. Sogar einen neuen Namen für das Hotel gab es schon. Park MGM soll es ab 2018 heißen.

Auf drei kleinen Bildern konnte man erahnen in welche Richtung es gehen wird. Viel Grün, mondänes Ambiente – etwas französisch angehaucht. Doch Bilder verraten nicht alles.

Nach der Fertigstellung 2018 wird das Park MGM so aussehen.

2017 im Februar verbrachten wir 3 Nächte im Monte Carlo. Ich war sprachlos. Der Walk zum Aria war eine lange dunkle Röhre. Alle Geschäfte waren geschlossen und mit Stellwänden verbaut. Der Pool glich einer Kraterlandschaft und war gerade im Umbau. Den Lärm der Renovierung habe ich nicht mit bekommen. Jedoch sah man das hier und da gewerkelt wurde.

Im April 2017 musste ich beruflich noch einmal nach Las Vegas. Ich war auf den Umbau gespannt. Enttäuscht wurde ich nicht. Überall wurde still und ordentlich gearbeitet. Die Cashier und Hosts wurden notdürftig im Casino untergebracht. Die neue Arena im Monte Carlo wurde eröffnet. Sie trägt den Namen „Park Theater“. Die Hotel Registrierung wurde auf die Hälfte verkleinert. Es sah chaotisch aus, war aber gut organisiert.

Mein Casino Host versprach mir das ich im September 2017 einer der Ersten in den neuen Zimmern sein würde. Während eines Kalifornien-Urlaubs plante ich daher ein paar Tage Las Vegas mit ein. Diesmal konnten sich die Umbaumaßnahmen nicht verstecken. Die Hälfte des Casinos war geschlossen. Die Rezeption wurde in das Casino verlagert und es war an vielen Stellen merkwürdig klimatisiert.
Die neuen Zimmer entschädigten aber alles. Tolle Farbakzente großzügige Bäder und alles wirklich „State of the Art“. Einfach erste Klasse.

Beim erkunden des Casinos sahen wir dann noch eine Veränderung. Der alte Gang zwischen dem Aria und Monte Carlo wurde komplett geschlossen. Stattdessen gab es einen kompletten neuen Weg direkt am Pool. Die Aussicht war ebenfalls super. Jedoch ohne Geschäfte. Allerdings soll wohl noch ein Restaurant angegliedert werden.

Doch den größten Schock gab es Ende September 2017. Der geliebte Food Court wurde – wie fast alle Restaurants inkl. Buffet geschlossen. Es gab keinen Pool, und das Casino schrumpfte um die Hälfte. Darüber hinaus gab es Gerüchte, dass sogar der erst 2015 neugebaute Vorderbereich komplett umgebaut werden soll. Die Gerüchte bestätigten sich mittlerweile. Im Mai 2018 soll nun alles fertig sein. Im September 2018 werden wir wieder vor Ort sein und uns ein Bild machen. Dann werden wir uns auch das neue No Mad Hotel anschauen. Es wird zurzeit in die obersten Etagen des neuen Park MGM integriert.

Weitere Informationen zu den neuen Zimmern des Park MGM erhaltet ihr im aktuellen Beitrag von Casino-Guide.

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Streaming: Fear and Loathing in Las Vegas kommt als Serie

Fans aufgepasst: 2018 geht es weiter! [Bild: Universal]

Wow, das sind doch mal News! Der Kultfilm Fear and Loathing in Las Vegas (1998) kommt ganz neu vor die Augen der Zuschauer. Diesmal wird er uns allerdings als Serie präsentiert!

„Wir können hier nicht anhalten, das ist Fledermausland!“ Na, erinnert Ihr euch auch an die kultigen ersten Minuten dieses Klassikers? Was schreibe ich, ist doch der ganze Film ein einziger kultiger Abgesang auf die stilvolle Hippie- & Partyära der 70er Jahre. Darf es neben etwas Vietnam, zügelloser Liebe auch noch eine ordentliche Dröhnung sein? Kenner und Liebhaber des Films wissen wovon wir sprechen.

Mit der Serie voll im Trend

Legte Hunter S. Thompson mit seinem Buch-Hit 1971 den Grundstein für diesen sagenumwobenen Film, so ist es diesmal der Film selbst, der ganz zeitgemäß die Grundlage für die kommende Serie sein wird. Den in der Industrie folgt man einem Trend, dem man vor allem bei diversen Streaming-Anbietern wie Netflix & Co folgen kann. Bates Motel, Sherlock und weitere Top-Serien knüpfen an bekannte Filmklassiker an. Und sollte der Fear and Loathing Ableger auch nur halb so gut ausfallen, so kann man schon jetzt sagen, dass es ein ganz großer Hit wird.

Die Serie wird momentan produziert und leitend zeichnet sich für das Projekt Davey Holmes aus. Dieser hatte bereits bei Hits wie Shameless und Get Shorty mitgewirkt. Die Fear and Loathing Serie wird sich wohl auch mit dem von Hunter S. Thompson entwickelten Gonzo-Journalismus befassen. Weitere Details über Inhalt und Cast sind zurzeit leider noch nicht bekannt.

Hoffen dürfen wir wohl nicht auf die beiden Hauptakteure des Films: Johnny Depp und Benicio Del Toro würden den Fans mit einem Gastauftritt aber immerhin einen großen Gefallen tun.

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Las Vegas: Stadt bekommt ein professionelles Basketballteam

Sin City wird um eine weitere, bei US-Amerikanern sehr beliebte Sportart reicher: Basketball! Ab der kommenden Saison wird das Team der San Antonio Stars in der Stadt spielen.

Und das sind doch gute Nachrichten. Insbesondere nachdem erst kürzlich auch die NHL mit den Golden Knights ihren Start in Las Vegas hatte (wir berichteten). Ebenso neu war in der vergangenen Saison der Start der Oakland Raiders. Nascar & Co sind ja schon ewig dabei. Damit mausert sich die Glücksspielperle allmählich endgültig zur Sportlermetropole.

Spielen werden die San Antonio Stars ab 2018 unter seinem neuen Besitzer, der MGM Resorts International in der Mandalay Bay Events Center in Las Vegas. Über Ticketpreise ist noch nichts bekannt. Wir dürfen allerdings vermuten, dass es für Fans und Touristen nicht ganz günstig wird.

Unser letztes Sporterlebnis hatten wir übrigens in einer Bar in good old Downtown: Den UFC-Fight verfolgten wir bei 2$ – Shots unweit des realen Veranstaltungsortes. Die Ticketpreise waren jenseits von gut und böse.

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1. Oktober 2017: Massaker in Las Vegas

Am Abend des 1. Oktober 2017 ereignete sich unweit des Mandalay Bay Hotels in Las Vegas eine Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes: In Folge eines vom Attentäter Stephen Paddock verübten Massenmords  wurden mindestens 59 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt. Viele schweben noch immer in Lebensgefahr.

Auch an Tag 5 macht uns dies als langjährige Freunde dieser Stadt betroffener denn je. Wie radikal ein vermeintlich toller Abend in Las Vegas enden kann, wurde uns allen brutal vor Augen geführt.

Allen Betroffenen und Angehörigen wünschen wir an dieser Stelle nur das Beste. Wie immer gilt ein besonderer Dank den Ersthelfern und Rettungskräften vor Ort, die sicherlich noch Schlimmeres verhindert haben.

No more words needed… 🙁

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Nach durchzechter Nacht: Betrunkener durchschwimmt den Colorado-River

Keine Kurzstrecke: Arron Hughes durchquerte den Colorado auf seiner gesamten Breite.

Das muss ja eine ganz besondere Sause gewesen sein! Nach einem Junggesellenabschied kommt ein betrunkener Mann auf eine ganz besondere Idee – und hat mehr Glück als Verstand.

Nach knapp 1,5 Tagen ununterbrochener Party in der Glücksspielmetropole hatte unser Glückspilz des Jahres wohl eine ganz besonders tolle Idee. Denn statt jetzt einfach ins Hotelzimmer zu gehen und die Seele etwas taumeln zu lassen, beschlossen die Jungs einen spontanen Trip zum Hoover Dam zu unternehmen. Und bei einem kurzen Ausflug sollte es nicht bleiben.

„Dann dachte ich: Ich gehe schwimmen“

Denn in unmittelbarer Nähe zur Staumauer entschied der 28-Jährige Arron Hughes spontan, in das kühle Nass zu springen. Und schon das war mehr als nur mutig; bedenkt man die Höhe bis zur Wasserlinie sowie den stark alkoholisierten Zustand von Hughes.
Trotzdem schaffte er, was mindestens 275 andere Kandidaten vor ihm mit dem Leben bezahlten: Er durchquerte den Colorado-River auf voller Breite unweit der Staumauer und stellte damit einen neuen Rekord auf!

Dabei standen Hughes aber mindestens zwei Schutzengel zur Seite. Denn zum einen konnte er sich trotz seines angeschlagenen Zustands auf seinen trainierten Körper und gutes Wetter verlassen. Zum anderen waren zum Zeitpunkt seiner Durchquerung 9 von 10 Wasserturbinen am Damm nicht im Betrieb. Diese ziehen immer wieder mutige Schwimmer in ihren Sog oder drücken sie gegen die Staumauer – eine Konstellation die nicht zu überleben ist.

Fazit: 330 USD Geldstrafe, keine Reue bei Arron Hughes und ein neuer Rekord. Sachen gibt´s!

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Las Vegas: Gewinne aus dem Casino

Las Vegas & gewinnen? Nun gut, in der Regel gibt es dort nur einen Sieger – das Casino. Aber hin und wieder werfen uns die Automaten ja auch ein paar Peanuts hin. Heute gibt es Screenshots für euch.

Die extra dicken Gewinne hat sicherlich schon der eine oder andere von euch eingefahren. Für uns sieht die Bilanz auch nach dem 14. Vegas-Trip noch immer sehr düster aus. Bisher gab es für uns – trotz enorm mutiger Einsätze und langer Spielzeit – noch nicht einen Treffer im vierstelligen Bereich! Die Verluste hingegen dürften kumuliert mittlerweile deutlich höher liegen.

Aber Spaß macht es dann trotzdem, weshalb für euch von unserem letzten Trip noch ein paar Schmankerl präsentieren wollen:

Richtig Spaß macht uns ja insbesondere Keno. Gerade an den zahlreichen Bars sind ja stehts Spielautomaten im Tresen eingelassen. Außer Poker und einigen altes Slots bieten diese allerdings nicht viel. Also darf es gerne auch etwas Keno sein. Auf unserer Partnerseite findet ihr übrigens einen Bericht über die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Keno.

Übrigens laden wir in der Regel hier beim Pitboss keine Videos hoch. Das eine oder andere Slot-Video findet ihr aber in unserem Youtube Kanal.

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Rauchvolle Zeiten: Es gibt keinen Joint in Las Vegas

Keine Panik! Nach wie vor könnt ihr euch wahrscheinlich an jeder Straßenecke eindecken. Aber Obacht: Der Erwerb und Konsum illegaler Drogen ist in den USA kein Kavaliersdelikt!

„Fear and loathing in Las Vegas“ setzte Maßstäbe auf der Leinwand. So einfach wie einst Johnny Depp hat es der gewöhnliche Konsument allerdings nicht.

Legaler macht die Sache auch deutlich mehr Spaß. Und insbesondere in der Hauptstadt des Glücksspiels, in denen der Vertrieb der soften Droge legalisiert ist, wird das so langsam zu einem ordentlichen Problem. Denn die Ware ist ausverkauft – nicht nur temporär; das Angebot deckt bei weitem nicht die Nachfrage in Sin City.
In Las Vegas gibt es zwar mittlerweile mehr als 50 lizenzierte Verkaufsläden für den grünen Dauerbrenner. Aber in diesen geht leider das Licht aus. Konnten die Shops in den ersten Tagen nach der Legalisierung noch mehr als 4 Millionen US-Dollar umsetzen, heißt es jetzt: Ausverkauft!

Denn der Nachschub fehlt und er kann freilich nicht überall nach Belieben angebaut werden. Und das bedeutet, dass nur knapp 2 Wochen nach der Legalisierung schon wieder Feierabend ist – immerhin nur für eine kurze Zeit. Das wird der Stadt respektive dem Konsum keinen Abschwung tun. In Vegas ging schon immer viel und auch was das Thema Beschaffung von Genussmitteln angeht, war der eine oder andere Tourist sicherlich nicht zimperlich.

Vielleicht empfiehlt sich an dieser Stelle auch ein Blick auf unsere niederländischen Nachbarn. Der Handel und auch die Ausformung der gesetzlichen Richtlinien dürften in keinem anderen Staat der Welt professioneller sein.

Es wäre Las Vegas zu wünschen: Für mehr Freiheit und vor allem deutlich weniger Kriminalität!

Rauchvolle Zeiten: Es gibt keinen Joint in Las Vegas: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 4,33 von 5 Punkten, basieren auf 6 abgegebenen Stimmen. Loading...