Gaming in Vegas: Zocken mal anders

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Die Zukunft des Spiels in Las Vegas könnte sich doch stärker wandeln als gedacht. Nicht mehr Glück, nein, das Geschick soll entscheiden und einen enormen Spaßfaktor für die Touristen in der Welthauptstadt des Spiels bringen.

„Gaming“ ist hier das Zauberwort. Denn immer mehr Touristen wünschen sich etwas Abwechselung in den Casinos. Videoslots, Poker und Roulette machen nach wie vor den großen Reiz der Stadt aus. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche (denen das Glücksspiel untersagt ist) wollen mehr: Auch immer mehr Erwachsene erfreuen sich in den Arkaden des Gamings. Dabei haben alte Flipperautomaten längt ausgedient.

Es wird weniger gespielt

Die Nachfrage nach Gaming-Angeboten wurde erst kürzlich in eienr Studie festgestellt. Demnach verbingen weniger als 70% der nach 1980 Geborenen Las Vegas-Besucher ihre Zeit im Casino. Ein alarmierendes Signal wenn man bedenkt, dass das Glücksspiel nach wir vor die Einnahmequelle Nr. 1 ist.
Zwar ist der Anteil der Spieler in älteren Gruppen noch teils deutlich höher. Ob dieses Potential aber auch in Zukunft ausreichen wird, ist doch mehr als fraglich. Und so setzen Casinobetreiber auf eine alte und beliebte Form der Unterhaltung. Gaming!

Geschick entscheidet in Zukunft

Ganz ohne Geld wird es natürlich nicht laufen. Viel mehr arbeiten die großen Casinos in Vegas an herkömmlichen Multiplayer-Spielen, die die Touristen bzw. Besucher gegeneinander spielen. Bspw. können das altbekannte Autorennen aber auch Ego-Shotter sein. Gespielt wird hier dann auch im Geld: Die Wetteinsätze werden von den jeweiligen Zockern getätigt, ein Teil fließt an das Casino und den Rest gewinnt derjenige, der eben mehr Geschick beweisen konnte

Der Pitboss meint: Eine gute Idee, diese Kombination aus Glücksspiel und alter Arkade. Vielleicht muss sich die Branche neue erfinden – ein wenig ganz bestimmt.

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Sommerferien 2015: Last Minute Schnäppchen nach Las Vegas

In den Sommerferien noch nichts vor und Lust auf Urlaub? Tatsächlich gibt es recht kurzfristig noch ein tolles Angebot für Sin City. Der Preis? Unschlagbar günstige 836 Euro!

Günstiger Sommerurlaub in Las Vegas

Wir schauen schon seit einigen Tagen regelmäßig nach einem geeigneten Reisepaket. Ursprünglich wollten wir erst im Herbst wieder durchstarten. Kenn wissen: Es bleibt auch dann noch warm oder gar heiß und die Reisekosten gehen ordentlich zurück!

Umso erstaunter waren wir heute, als wir ein tolles Click&Mix Spezial bei Expedia fanden. Für nur 836€ kommt ihr eine Woche im Westgate Las Vegas Resort & Casino (das ehemalige Hilton an der Paradise Road unter. Und das während der Sommerferien! Der Preis ist also – bedenkt man die teuren Flüge in 2015 + die Reisezeit – super günstig!

Die Details:

  • Ablughafen: Düsseldorf (DUS)
  • Airline: KLM / Delta Airlines
  • Reisezeitraum: 08.-15-07.2015
  • Reisedauer: 1 Woche
  • Reiseart: Pauschal (Flug + Hotel)
  • Hotel: Westgate Las Vegas Resort & Casino
  • Resort-Fee inklusive: Nein
  • Anbieter: Expedia.de

Einen Screenshot seht ihr weiter oben. Um die Reise zu buchen bzw. anzeigen zu lassen, nutzt die Expedia Click&Mix Suche. Wer in der 1. Juliwoche abreist erhält generell noch ganz annehmbare Preise – auch ab Frankfurt oder in alternativen Hotels. Für den restlichen Monat schaut es allerdings eher mau aus.

Falls der eine oder andere von euch zuschlagen sollte: Wir wünschen eine gute Reise!

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Millionecoup: Adele bekommt eigene Show in Las Vegas

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Noch pfeifen es die Spatzen nur von den Dächern. Aber wer sich an vergangene Gerüchte und angekündigte Deals erinnert, weiß: Das ist safe! Adele wird gegen ein üppiges Honorar schon bald in Las Vegas auf der Bühne stehen.

Und das kann sich sehen lassen – in doppelter Hinsicht. Denn die britische Soulsängerin liefert nicht nur optisch einen wahren Augenschmaus; sie lässt sich ihr Engagement in der Hauptstadt des Glücksspiels auch mit bis zu 40 Millionen USD (-36 Millionen Euro) vergolden!

Für den britischen Superstar wäre es nach einer 4 jährigen Pause die erste Tour überhaupt. Um so wilder streiten sich drei der größten Glückstempel in Vegas um die Sängerin. Das Venetian, MGM Grand und auch Caesars Palace haben bereits Interesse an einem eigenen Bühnenshow mit Adele bekannt gegeben.
Die Sängerin, die in den letzten Jahren mehrfach aufgrund gesundheitlicher Probleme den Bühnen fern blieb, dürfte mit dem Neustart in Vegas insbesondere die Herzen ihrer amerikanischen Fans höher schlagen lassen. Aktuell arbeitet sie an ihrem dritten Album, welches vorrausichtlich im Spätsommer 2015 erscheinen wird.

Wer letztlich den Zuschlag bekommt, dürfte für uns Touristen wohl egal sein. Fest steht nämlich: Die teure und exklusive Show dürfte sich auch an den Kassen niederschlagen. Insider gehen von Ticketpreisen von bis zu 500 USD aus – das toppt selbst die legendären Auftritte des Sängers Prince in der Hard Rock Hotel Pool Area!

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Der Pitboss: In eigener Sache

Einmal im Jahr verweisen auch wir auf unsere „Sponsoren“ – und heute ist es wieder soweit. Unser weitgehend werbefreies Blog finanziert sich in der Hauptsache durch drei 3 Partnercasinos.

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Und mit diesen bestreiten für dann auch den Etat, der einmal aus den direkten Kosten unserer Seite wie beispielsweise Traffic und den Server besteht, zum anderen aber auch in Honoraren für Gastbeiträge.
Wie schon in der Vergangenheit haben wir dabei stets darauf geachtet, die Seite nicht mit Werbung zu überlasten. Außer der Bannerwerbung im Menü gibt es bei uns weder offene noch versteckte Links, d.h. auch für Querverweise nach bspw. Lidl-Reisen werden wir nicht bezahlt.

Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Aufruf an euch: Wer gerne online zockt oder mal ein Ründchen riskieren möchte, darf dies gerne über uns tun, sprich uns auf diese Weise supporten. Das Gambling-Feeling wie in Vegas wird sich dabei zwar nicht auftun. Aber für zwischendurch ist es ganz ok.

So long
Der Pitboss & Team


Unsere Partnercasinos bietet euch zahlreiche Boni, Freispiele und viele weitere tolle Aktionen. Die besten Angebote haben wir kurz für euch zusammengefasst.

  • 888 Casino: 88€ Bonus ohne Einzahlung und nochmal bis zu 1.500€ Matchbonus
  • Intercasino: Neue Spieler erhalten einen Willkommensbonus bis zu 800€
  • CasinoClub: 10€ gibt es ohne Einzahlung & nochmal bis zu 1.000€ als Matchbonus

Top Angebot: Mit Lidl-Reisen günstig nach Las Vegas

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Gestern haben wir ein super Angebot bei Lidl entdeckt. Der Discounter bringt euch schon ab 599 Euro für 6 Tage nach Las Vegas. Ein Angebot das sich sehen lassen kann.

Lidl-Reisen hat ja des Öfteren mal ein paar gute Knaller für den Südwesten der USA in seiner Liste. Zuletzt berichteten wir über ein Fly & Drive Spezial. Damals gab es satte 9 Tage inklusive 1 Übernachtung, Mietwagen und Flug für gerade mal 749€.

Diesmal lockt ein ähnliches Paket, geeignet für alle die Lust auf einen Kurztrip haben. Und das sind die Leistungen:

  • Flug mit Condor o.ä. ab/bis Frankfurt nach Las Vegas
  • 4 Übernachtungen im Four Queens Hotel (Downtown) im Doppelzimmer
  • Las Vegas Funbook mit Coupons (Wert von ca. US$ 125)
  • Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort
  • Und besonders schön: Das Zugticket zum Flughafen ist auch bereits inklusive

Der Reisezeitraum für dieses Angebot liegt zwischen November 2015 und März 2016. Die Preise liegen je nach gewünschtem Abreisedatum zwischen 599€ – 749€. Besonders günstig ist wie immer der Dezember und Januar. Aber Vegas-Fans wissen: Auch da ist das Wetter meistens schön!
Wer telefonisch bei Lidl-Reisen bestellt, findet die Reise unter dem Buchungscode LASA04. Online findet ihr das Angebot natürlich auch auf der Homepage von Lidl-Reisen.

Und allen, die das Angebot nutzen, wünschen wir schon jetzt viel Spaß in Sin City. Kleiner Tipp: Wer Ende November reisen möchte, kann für nur 20-30€ mehr auch 8 Tage nach Vegas reisen (schaut euch dazu die Expedia Click&Mix Angebote an).

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Riviera Hotel in Las Vegas schließt für immer seine Türen

Aus und vorbei. Das Riviera Resort & Hotel in Las Vegas hat vergangene Woche für immer seine Türen geschlossen. Damit endet nach 60 Jahren die Geschichte eines der bekanntesten Hotels am Strip.

Wir berichteten bereits vor einigen Wochen über die kommende Schließung eines der ältesten Hotels am Strip (zum Bericht). Grund dafür war neben mangelnder Rendite vor allem die Offerte des Las Vegas Cenvention Centers, das sein Areal von der Paradise Road bis hin zum Strip ausdehnen möchte.

Sicher scheint damit auch, dass der neue Eigentümer, der jetzt mehr Platz denn je für weitere Messehallen & Co hat, dass alte Riviera sprengen wird. Platz für Neues und das alte geht mit einem lauten Knall – in Las Vegas nichts Neues.

Zum Abschluss haben wir hier noch ein paar Bilder vom Tag der Schließung aufgestöbert. Schade um das Riviera; war es doch neben dem Sahara Resort und Casino (welches jüngst als modernes SLS Vegas neu eröffnet wurde) eines der alten und nostalgischen Hotels, welche Vegas erst groß gemacht haben.

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A LITTLE LESS CONVERSATION

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Las Vegas ist nicht der Nabel der Welt und ein Besuch in der Glitzermetropole reicht für ein ganzes Menschenleben? Nein, meint unser Gastautor Lars Howe und schildert seine Erlebnisse in ganz neuer Form. Eine Stadt die immer wieder reizt und eine tiefere Betrachtung verdient.

Ein Kommentar von Lars Howe

Es gibt eine handvoll Städte auf der Welt, da fühle ich mich sofort wie zuhause. New York,
Kapstadt, Sydney oder San Francisco könnte man schnell einem einfachen Muster
zuordnen: sonnig (meistens jedenfalls), englischsprachig und nahe am Wasser gebaut.
Aber nur beim Landeanflug auf Las Vegas bekomme ich jedes Mal aus purer Vorfreude
Herzklopfen. Wenn die Bergkette den Blick auf die großen Hotels freigibt, klebe ich am
Fenster wie ein Kind, dass zum ersten Mal fliegt. Wo sonst kommt man am Flughafen an
Spielautomaten vorbei, bevor man auch nur sein Gepäck vom Band genommen hat?
Übrigens, es heißt: Las Vegas – man sollte sich schon die Zeit für den ganzen Namen
nehmen. Das ist so eine Respektsache, „Vegas Baby“ sagen nur betrunkene Teenies.

Wenn ich hierzulande über die Stadt rede, höre ich nicht selten: „Schon wieder, wie oft
willst Du denn noch dahin fliegen?“, „Du musst ja Geld haben…“, „…da war ich schon, ist
mir viel zu künstlich“, „einmal gesehen, das reicht“, „höchstens drei Tage!“

Da wird mein Lächeln immer breiter, denn alle haben Recht. Bin ich nicht schon zu oft den
langen Weg zum Hotel zurück gelaufen, weil das Geld verspielt war? Stand ich nicht
genervt an diesen ewig roten Fußgängerampeln neben einer Großbaustelle, während mir
mexikanische Einwanderer Flyer mit dubiosen Telefonnummern unter die Nase hielten?
Solche Erinnerungen, fürchte ich, werden mich nicht davon abhalten, einmal mehr nach
Las Vegas zu kommen.

Bei meinem ersten Besuch wurde das „Bellagio“ gerade gebaut. Die Zeit der
pastellfarbenen Themenhotels war vorbei. Die Stadt musste sich neu erfinden, und genau
darin liegt ihre Stärke. Der neue Luxus kommt gut ohne Cäsar und Cleopatra aus, klare
Formen statt monströser Clowns zum Spaß für die ganze Familie. Und er trägt eine Spur
Arroganz mit sich; der Comer See in der Wüste? Doch dann steht man davor, wie Brad
Pitt und seine Kollegen am Ende von: „Ocean´s Eleven“, und lächelt ehrfürchtig dem sich
auflösenden Wasserdampf entgegen.
„O“ is forever wirbt der Cirque du Soleil und nennt seine Show im Bellagio nach dem
französischen Wort für Wasser. Tatsächlich gibt es keine vergleichbare Aufführung, die
einen solchen technischen Aufwand mit höchstem künstlerischen Anspruch verbindet.
Trotzdem, „meine“ Las Vegas Show heißt: „Zumanity“.

Jahre zuvor saß ich im Publikum, als Roy mit seinem breiten norddeutschen Akzent
allabendlich im „Mirage“ fragte: „Sind hier eeergendwelche Doitsche im Publikum?“ – und
antwortete nicht. Ich war dabei, als Celine Dion auf der Bühne des Colosseum in Tränen
ausbrach, weil ihr Vater an jenem Abend gestorben war. Die Geldmaschine Las Vegas
kann sogar emotional sein. Das Erstaunen gibt es aber auch kostenlos. Zum Beispiel beim
Betrachten der traumhaften Herbstdekoration im Bellagio, oder als Hotelgast im
„Stratosphere“, wenn man die ganze Stadt von der Aussichtsplattform des Towers
überblicken kann.

Das Spielen ist natürlich eine ganz schlimme Sünde. Deshalb lasse ich mir dabei von den
netten Damen ein, zwei Gläser Wein bringen und bewerte den unmoralischen Aspekt der
Situation neu, nachdem ich – wie schon erlebt – meinen Flugpreis zurück gewonnen habe.
Zum Glück braucht man sich dafür nicht einmal umziehen; dresscode casual. Nichts
gegen ein James-Bond-Outfit, aber im Casino weiß man: die Dollarnoten von Smoking-
Trägern sehen auch nicht anders aus.

Wichtig ist natürlich auch die Auswahl des passenden Hotels. Immer noch verzweifeln
regelmäßig Gäste am Check In, wenn sie erstmals mit der berüchtigten „Resort Fee“
konfrontiert werden. Bis zu 32 Dollar pro Nacht und Zimmer für den im Winter
geschlossenen Pool oder ungenutzte Ortsgespräche. Früher bin ich in diesen
uramerikanischen Motels abgestiegenen, die an alte Horrorfilme erinnern. Auch das hatte
Spaß gemacht, es gibt sie sogar heute noch. Später ging es aufwärts; auch ohne den „20-
Dollar-Trick“ bekam ich die Panoramic Suite im „Vdara“. Abends flogen die Helikopter auf
Augenhöhe am Fenster vorbei, am Morgen weckte mich dieses eindrucksvolle Licht, dass
es scheinbar nur hier gibt, wenn die Sonne über den Bergen aufgeht.

Wer sich nicht für ein Hotel entscheiden kann, dem empfehle ich die zuweilen höchst
amüsant-verwackelten Videos auf youtube. Einfach schön; der Kampf mit der
Schlüsselkarte, die persönliche Vorstellung von Waschbecken und Toilettenschüssel, bis
hin zum peinlichen Winken in den Badezimmerspiegel mit dem alles aufklärenden
Hinweis: that´s me!

Und dann sind da noch diese tollen Buffets. Schon möglich, dass Feinschmecker die
überteuerten Restaurants mit den übersichtlichen Portionen bevorzugen. Aber die
schokoladenüberzogenen Erdbeeren im „Wicked Spoon“ oder die kleinen Kobe-Rind-
Buletten mit den albernen Fähnchen darin im „Wynn“ sind kleine kulinarische Erlebnisse,
vom stilvollen Ambiente mal ganz abgesehen.

In Las Vegas zahlt man gern für den Verlust der Realität und lässt sich treiben. Manchmal
beobachte ich die Spieler im Casino aus respektvoller Distanz oder erkläre
amerikanischen Touristen im Deuce-Bus, wie sie am besten zum Outlet-Center gelangen.
Diese unwirkliche Stadt zu besuchen ist immer wieder ein Vergnügen. Es gibt einfach
nichts Vergleichbares. Wo sonst kann man so viele Weltstars live auf der Bühne erleben,
aber klar:

Mallorca ist auch nicht schlecht.

 

lars_howe_Las_vegasLars Howe hat in der DDR Ballett und Artistik studiert und viele Jahre als Artist gearbeitet. Er trat in den 90-er Jahren in vielen TV-Sendungen, im Berliner Friedrichstadtpalast, aber auch am Broadway in New York auf. 2000 hatte er auch einen Auftritt in Las Vegas. Schon mit 15 Jahren schrieb er kleinere Beiträge für eine kulturpolitische Wochenzeitung in der. Später gab es zwei Buchmanuskripte, die aber leider unveröffentlicht blieben. Er reist viel und schreibt in seiner Freizeit gerne darüber.

Facebook Seite von Lars Howe

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Ausgezockt: In Atlantic City gehen die Lichter aus

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Die Glücksspielbranche in den USA boomt wie niemals zuvor und überall schießen neue Casinos wie Pilze aus dem Boden. In Atlantic City, einst als Vegas der Ostküste bezeichnet, scheinen die besten Zeiten endgültig vorbei zu sein.

Das Mekka der Zocker an der US-Ostküste war und ist seit mehr als 50 Jahren ein beliebter Ausflugsort. Insbesondere aus dem Bundesstaat New York kamen Spielwillige busweise und verbrachten oft das ganze Wochenende in der Casinometropole am Atlantik. Kein Wunder: War das Glücksspiel bis vor wenigen Jahren doch fast überall verboten. Ausnahmen bildeten da lediglich der Bundesstaat Nevada mit der Nr.1 Las Vegas und zahlreiche über die USA verteilte, sogenannte „Indianer Casinos“.

Konkurrenz macht Atlantic City schwer zu schaffen

Das mit dem großen und kleinen Spiel in Casinos allerdings Geld zu machen ist, hat sich rumgesprochen. Und so legalisieren immer mehr Bundesstaaten das Spiel und vergeben Lizenzen für eigene Casinos. Das lässt nicht nur die Steuereinnahmen sprudeln – es belebt auch den Arbeitsmarkt.
Für Atlantic City ist diese Entwicklung besonders hinsichtlich der angrenzenden Bundesstaaten New York und Maryland ungünstig. Denn auch dort wurde das Spiel legalisiert und in New York sogar um das erste US-amerikanische Online-Casino ergänzt (welches allerdings nur Bewohnern des Bundesstaates zugänglich ist).

In der Entwicklung stehen geblieben

In Atlantic City sucht man nun die Schuldigen in den eigenen Reihen. Kein Wunder: Viel zu lange hat sich die ehemals glänzende Metropole auf seinem Geschäft ausgeruht. Entwickelt hat sich wenig: Während Las Vegas Jahr für Jahr sein Stadtbild, aber auch das Gesamtangebot ändert, ist es in Atlantic City stets bei dem schmalen Küstenstreifen geblieben. Und dort konnte der Spieler zocken, keine Frage. Aber jenseits des Casinos gab und gibt es nicht viel, das einen Aufenthalt lohnenswert macht.

Trauriger Höhepunkt in jüngster Zeit ist die Schließung des Revel Casino & Resorts direkt in Atlantic City. Mehrere Milliarden hatten Investoren für das Prunkstück locker gemacht. Nach nur 3 Jahren mussten die Türen wieder geschlossen werden – aus die Maus!

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Platz für Neues: Hotel-Sprengungen in Las Vegas

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Vergangenen Monat war es mal wieder soweit: Das Clarion Hotel & Resort in Las Vegas wurde gesprengt. Wie immer sind von dem Moment fantastische Bilder entstanden; festgehalten aus der Luft.

Die Sprengung des zwölfstöckigen Gebäudes war die erste Sprengung in der Glücksspielmetropole seit fast 10 Jahren. Das 1970 eröffnete Hotel war mit seinen 200 Zimmern und der Lage etwas abseits vom Strip natürlich kein dicker Brocken (wir erinnern uns bspw. an die heftige Implosion des Stardust Resort & Casino).

Trotzdem ist es – gerade für Vegas Fans – immer ein Augenschmaus. Denn in Sin City weiß man, ein solches Event ganz besonders zu zelebrieren. Und so gab es auch diesmal wieder zahlreiche Zuschauer und natürlich tolle Bilder, die die Sprengung in der Nacht zum 10. Februar 2015 in diesem fantastischen Video festgehalten haben:

Sprengung des Clarion Hotels aus der Luft / HD-Aufnahme

So wie es ausschaut hat der Sprengmeister jedoch nicht ganze Arbeit geleistet. Ein Teil des Gebäudes blieb stehen und musste in einem zweiten Durchgang abgerissen werden. Auf dem Gelände des Clarion soll übrigens ein Erweiterungsbau des las Vegas Convention Centers entstehen.

Aber hey: Bis es soweit ist, schauen wir uns doch zusätzlich nochmal die Top 10 der Hotel-Implosionen in Las Vegas an. Viel Spaß!

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