Steuerhinterzieher in Las Vegas verhaftet

steuerbetrüger_las_vegasMit einem Umsatzsteuerkarussell hat eine Gruppe viele Millionen Euro an Steuern hinterzogen. Auch Mitarbeiter der Deutschen Bank werden verdächtigt. In dem Zeitraum von 2009 bis 2010 soll ein Mann, der mit internationalem Haftbefehl gesucht wird, über 135 Millionen Euro an Umsatzsteuer hinterzogen haben.

Der leitende Kopf dieser millionenschweren steuerhinterziehenden Kette hat die Behörde nun fassen können. Die Generalstaatsanwaltschaft berichtete am Montag, dass am vorherigen Sonntag der der 56 jährige Brite in den USA verhaftet wurde. Dies geschah in der Casinometrpole Las Vegas und wurde vom US-amerikanischen Secret Service durchgeführt. Laut der Vorwürfe gegen den festgenommenen, hat dieser in den Jahren 2009 und 2010 ca. 136 Millionen Euro durch organisierten Ringhandel von EU-Luftverschmutzungsrechten hinterzogen.

Die hinterzogenen 136 Millionen Euro sind nur die Spitze vom Eisberg. Nach den Ermittlungen wird von einem Steuerschaden von ungefähr 850 Millionen Euro ausgegangen. Der Sprecher der Ermittlungsbehörde gab an, dass es neben dem 56 jährigen Briten mit seiner Firma in Dubai noch einen weiteren Verdächtigen gibt.

Bereits im Pilot-Prozess wurde festgestellt, dass diese betrügerischen Handlungen mit den Emissionszertifikaten über die Deutsche Bank liefen. Solche betrügerischen Maschen sind nicht neu und werden als „Umsatzsteuerkarussell“ bezeichnet. Dabei wurden Emissionsrechte aus dem Ausland von deutschen Gesellschaften gekauft und anschließend unversteuert an weitere Firmen wieder verkauft. Die letzte Firma soll die CO2-Zertifikate zurück ins Ausland verkauft haben. Dadurch bekamen sie die Umsatzsteuer vom Finanzamt erstattet.

Im Dezember 2012 wurde die Unternehmenszentrale bereits ein zweites Mal durchsucht. Anschließend war es der Generalstaatsanwaltschaft möglich, insgesamt 25 Mitarbeiter der Deutschen Bank, zu beschuldigen. Zu den Beschuldigten gehören auch der Co-Chef Jürgen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause. Dies zeigte sich durch die Steuererklärungen des Instituts für das Jahr 2009, da diese von beiden unterschrieben werden mussten. Wie der Justizsprecher erklärte, sind die Ermittlungen gegen die beschuldigten Mitarbeiter des Instituts noch nicht abgeschlossen. Auch wenn die Bank Unterstützungen der Ermittlungen ankündigte, gab der Sprecher der Bank am Montag bekannt, dass es keine neuen Informationen in diesem Fall gibt.

Auch wenn der 33 jährige Brite Faisal Zahoor Ahmad noch international gesucht wird, konnten am Frankfurter Landgericht bereits acht Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Der in Las Vegas verhaftete Kopf der Betrugskette wurde bereits am Flughafen der Glücksspielmetropole verhaftet. Zurzeit befindet er sich noch in Auslieferungshaft. Wie die Gerichtsverhandlungen noch weiter gehen, wird sich noch zeigen.

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George Clooney bezeichnet Steve Wynn als Arschloch

clooney-beleidigt-wynnDer überaus bekannte Star George Clooney zeigte dich gegenüber Steve Wynn sehr unhöflich. Dies zeigte sich durch die seine Beleidigungen, die George Clooney dem Hotelbesitzer an dem Kopf warf. Auch wenn der Fernsehstar ein paar Tequila getrunken hatte, gab es für seine Ausdrücke auch andere Gründe.

Trotz der Höflichkeit des Filmstars nannte George Clooney den Besitzer des Wynn Hotels/Casinos „Arschloch“. Laut dem „Las Vegas Review-Journal“ wurde der Milliardär Steve Wynn beim Dinner in der Casinometropole so von George Clooney beleidigt. Dennoch bleibt bei den meisten die Frage offen, wie der sonst so höfliche 52-jährige Star zu einer solchen Äußerung kommt.

Oftmals wird davon gesprochen, dass kolportiert George Clooney sich für seine Freunde stark einsetzt. Dies kommt auch meist zustande, wenn diese von anderen beleidigt werden. Es soll an dem Abend mit Clooney und Wynn zu dem Thema des US-Präsidenten Obama gekommen sein. Steve Wynn sage gegenüber dem „Las Vegas Review-Journal“, dass an diesem Abend einige Tequila-Shots über den Tisch gegangen seien sollen. Das George Clooney in Las Vegas war ist nicht sehr verwunderlich, da er dort auf der Messe „Wine &Spirits Wholesalers of America“ seinen Casamigos-Tequila vertreten wollte. Diesen vertreibt er zusammen mit Rande Gerber und Mike Meldman.

Nach einigen Tequila passierte es: Steve Wynn soll den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, als „Arschloch“ bezeichnet haben. Da George Clooney, laut eigener Aussage, bereits seit einigen Jahren ein guter Freund von Obama ist, hat ihn diese Aussage sehr verärgert. George Clooney sagte gegenüber dem „Las Vegas Review-Journal“: „Er bezeichnete den Präsidenten als Arschloch, das ist ein Fakt. Ich sagte, dass der Präsident seit langer Zeit ein Freund von mir ist, und er antwortete: Dein Freund ist ein Arschloch. An diesem Punkt sagte ich Steve, dass er ein Arschloch ist und ich nicht weiter an diesem Tisch sitzen werde, wenn er so ein Dummkopf ist. Dann ging ich raus.“

Steve Wynn äußerte sich auch gegenüber dem „Las Vegas Review-Journal“. Dabei gab er an, dass George Clooney sich nach dem Alkoholkonsum für einen guten Freund vom US-Präsidenten hält. Zudem sagte Wynn auch: „Clooney ist ein lustiger Typ, wenn er nüchtern ist. Aber wenn du mit ihm einen heben gehst, dann solltest du früh kommen und nicht allzu lange bleiben.“ Zudem äußerte er noch mit einer zynischen Betonung: „Jeder im Casino-Business weiß, dass man Schauspieler nicht so ernst nehmen sollte.“

Ob die Beiden in absehbarer Zeit an einem Abend wieder etwas zusammen trinken werden, schein zurzeit sehr unwahrscheinlich zu sein. Es zeigte sich jedoch bei den Äußerungen von beiden Seiten, gegenüber dem „Las Vegas Review-Journal“, dass die Beiden sich auch mit ihren Millionen US-Dollarn nicht anders als Normalverdiener verhalten.

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250 Megawatt Solarkraftwerk wird von US-Firma gebaut

first-solar-01Nördlich von der Touristenstadt Las Vegas baut die US-Firma „First Solar“ ein Photovoltaik-Kraftwerk, welches für das Stromnetz von Los Angeles gedacht ist. Die Anlage benötigt eine Fläche von ca. 8 Quadratkilometer und wird nördlich von Las Vegas, im Indianerreservat „Moapa River“, gebaut.

Nach der geplanten Vollendung des Baus (2015) soll diese neue Anlage an das Stromnetz von Los Angeles angeschlossen werden und somit den über 18 Millionen Menschen zur Verfügung stehen. Die Firma First Solarproduziert spezielle Dünnschicht-Module, die Los Angelres eine Solarleistung in Höhe von 250 Megawatt liefern wird.

Dies sagte auch der Stammes-Tribunal Aletha Tom und sprach dabei auch die weiteren Möglichkeiten an, die auf den vielen großen Flächen der verschiedenen Stämme in den USA bestehen. Der Stamm der Paiute-Indianer lebt in dem Reservat, in dem die neue Solaranlage gebaut wird. Somit musste der Stamm dem Bauprojekt erst zustimmen, bevor damit begonnen werden konnte. Da der Stamm durch die neue Ablage keine Nachteile, sondern eher Vorteile sah, vernahmen diese das Projekt recht positiv. Dies mag auch daran liegen, dass dort neue versicherte Arbeitsplätze entstehen. Da das naheliegende Kohlekraftwerk „Reid Gardner“ auch schon bald stillgelegt werden kann, sieht der Stamm den Wechsel zu der Solarenergie als sehr ökologisch. Dabei besteht bei denPaiute-Indianern die Hoffnung, dass andere Stämme ihre Zustimmung als Vorbild sehen.

Bis 2020 erhofft sich der US-Staat Kalifornien, dass ein Drittel der von den benötigten Energien aus erneuerbarer und somit umweltfreundlicher Energie besteht. Da Kalifornien alle Mittel nutzt, um den geplanten Strommix bis 2020 zu erreichen, ist die Umsetzung nicht sehr unwahrscheinlich. Es mag auch daran liegen, dass die Energie- und Wasserbehörde von Los Angeles bereits eine Strombezugsvereinbarung abgeschlossen hat. Diese hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Der Anteil derMoapa-Solaranlage vom Energiegewinnungsplan Kaliforniens liegt bei ungefähr zweieinhalb Prozent. Es gab bereits einen symbolischen Spatenstich des Bauprojekts. Dabei waren sowohl Vertreter von „FirstSolar“ und der Indianer, als auch welche von der Los Angeles-Behörde dabei. Somit wurde das neue Projekt in Bewegung gesetzt.

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Tiger von Siegfried und Roy gestorben

siegfried-und-roy-02Der bekannteste weiße Tiger der beiden Magier Siegfried und Roy ist letzte Woche gestorben. Der neunundsechzigjährige deutsche Dompteur und Magier, Roy Horn, berichtete über den Tod des Tigers Montecore, nun auf der Facebook-Seite der beiden Magier.

Trotz der lebensgefährlichen Verletzungen, die ihm der Tiger 2003 zufügte, beschrieb er ihn im Internet als „seinen Lebensretter“. Zudem gab er an, dass Montecore bei seinen Verwandten im Himmel der weißen Tiger sei. „Furchtbar werde ich ihn vermissen. Ich bin mir sicher, dass er im Himmel mit seinen Brüdern und Schwestern spielen wird“ schrieb Roy auf deren Facebook-Seite.

Die lebensgefährlichen Verletzungen fügte der nun verstorbene Tiger ihm im Oktober 2003 zu. Dies geschah auf der Bühne von dem Hotel/Casino Mieage, welches sich mitten auf dem Strip von Las Vegas befindet. Trotz des Vorfalls verteidigte Roy dieses Raubtier, welches er auch als „Haustier“ hielt.

Laut Angabe der Ärztewar es ein Wunder, dass der Magier die Schlaganfälle, eine schwere Bisswunde und die Operation an seinem Gehirn überstanden hat. Jedoch hatte dies auch Folgen für Roy und seinem vierundsiebzigjährigen Partner Siegfried Fischerbacher: Beide mussten ihre Show aufgeben und vorzeitig in den Ruhestand gehen. Auch wenn Roy Horn mittlerweile ohne fremde Hilfe laufen kann, hat er immer noch Folgen von seiner halbseitigen Lähmung.

Auch wenn der Vorfall bereits 2003 für Roy war, hatte er schon direkt nach dem Zwischenfall darum gebeten, den weißen Tiger Montecore am Leben zu lassen. Trotz der Trauer haben beide die Hoffnung auf neue Tiger nicht aufgegeben, da sie ja noch zwei weibliche haben. Im Zusammenhang mit dem Frühling versprechen sie sich eine neue Generation dieser Tiere bei sich zu Hause.

 

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Trotz neuer Hochzeit verweigert der Mann die Scheidung

scheidung-01Ein Ehemann in Las Vegas ist bisher nicht auf die Scheidung seiner Ehefrau eingegangen. Dennoch hat er bereits eine neue Frau geheiratet. Auch wenn sie sich nach dem gültigen Gesetz in Kalifornien schon vor sieben Jahren scheiden ließen, fehlt der Frau ein für die Scheidung wichtiges Dokument.

Las Vegas ist schon seit Langem für seine ungewöhnlichen Hochzeiten und alles was dazugehört bekannt. Sei es der Junggesellenabschied, eine Traumhochzeit in einem noblen Hotel oder auch eine überaus spontane Hochzeit zwischen dem Stratosphere und DownTown. Dort kann auch das Ehegelöbnis von einem Elvis Presley Imitator entgegengenommen werden. Trotz all dieser extravaganten Hochzeitsgeschichten gibt es immer noch speziellere Situationen.

Die Frau des nun wieder verheirateten Mannes benötigt ein Dokument mit der Bezeichnung „get“, um völlig von dem Mann geschieden zu sein. Gemeint ist die kirchliche Ehe. Für die offizielle Scheidung benötigt die hebräisch-orthodoxe Kirch das Dokument „get“. Auch wenn es so scheint, als ob der Mann, unter diesen Umständen, auch nicht heiraten könnte, gib es dafür auch eine spezielle Regelung: Sollte der Mann von 100 Rabbinern eine Erlaubnis bekommen, muss er seine Frau nicht freigeben, um erneut zu heiraten.

Bereits seit einigen Jahren versucht die Frau eine Scheidung hervorzubringen, die auch religiös anerkannt wird. Da der Mann die Erlaubnis von 100 Rabbinern bekommen hatte, konnte er wieder heiraten. Somit wird es noch unwahrscheinlicher für die Frau, das Dokument „get“ zu bekommen.

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Hacker beschaffen sich Kundendaten aus Las Vegas

sandsBereits vor eineinhalb Monaten legte das Hackerteam „Anti-WMD“ die Websites von den Sands Corp Hotels in Las Vegas lahm. Bereits kurze Zeit darauf stellte sich heraus, dass die Hacker sich auch vertrauliche Daten der Angestellten besorgt hatten. Nun kam auch heraus, dass dies noch lange nicht alles war, was das Hackerteam dort machte.

Der 80-jährige, Sheldon Adelson, aus dem Casino- und Hotelmagnat, veröffentlichte bereits seine Kritik gegenüber den Iran. Dabei gab er an, dass der Einsatz von nuklearen Waffen gegen den Iran ein wichtiger Schritt sei. Diese Äußerungen wurden jedoch stark kritisiert. Diese Kritik hatte auch Team Anti-WMD (Weapon of Mass Destrution, Massenvernichtungswaffen)
bewegt, sodass sie es auf ihre Fahne schrieben. Das Team Anti-WMD legte vor kurzem verschiedene Websites von Hotels und Casinos lahm. Jedoch betraf dies nur Hotels und Casinos von Sheldon Adelson.

Auch wenn viele diesen digitalen Angriff als ein politisches Statement sahen, steckte weitaus mehr dahinter. Es wurden private Daten von Beschäftigten des Casinos gestohlen und auf der Internetseite veröffentlicht. Zu diesen Daten gehörte zum Beispiel die Sozialversicherungsnummer des Personals. Als das FBI (Federal Bureau of Investigation) diesen Fall übernahm, brachten es noch weitere Informationen hervor: Wie die SEC (U.S. Securities and Exchange Commission) berichtete, sind auch Daten von den Kunden des Hotele und Casinos gestohlen. Darunter fallen auch Bankdaten, Führerscheinkopien, Ausweisnummern, E-Mail-Adressen und auch Kreditkartennummern.

Es erweckt den Anschein, dass nur das Sands Casino Resort Bethlehem betroffen ist. Dennoch wird auf der offiziellen Seite versucht, den Angriff der Hacker herunterzuspielen. Laut Angabe des Resorts soll es sich nur um ein Prozent der Kunden handeln, die davon betroffen sind. Jedoch äußerten sie auch, dass es sich dabei um ca. 40.000 bis 60.000 verschiedene Datensätze handelt. Das Sands hat unmittelbar nach diesem Vorfall eine Website eingerichtet, die über Datendiebstahl informiert. Zudem wurde auch eine kostenlose Hotline für die betroffenen Kunden eingerichtet.

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Bekannter Boxer wegen Glücksspielschulden in Las Vegas verhaftet

Clinton Woods v Antonio TarverDer ehemalige Weltmeister beim Boxen, Antonio Tarver, macht auch ohne seine sportlichen Leistungen auf sich aufmerksam. In dem bekannten Hotel/Casino Wynn wird ihm vorgeworfen 200.000 US-Dollar nicht gezahlt zu haben. Aufgrund dieser Verdächtigung wurde der Boxer mittels eines Haftbefehls, in den USA gesucht. 

Bereits im Sommer 2012 soll sich der Box-Star vom Hotel/Casino Wynn 200.000 US-Dollar geliehen haben und bis heute noch nicht zurückgezahlt haben. Antonio Tarver war seitdem untergetaucht und auf der Flucht, bis er nun letztendlich festgenommen wurde. Nicht nur eine strafrechtliche Klage, wegen Diebstahl und Scheckbetrug kommen auf Tarver zu. Das Casino hat angekündigt, dass es von ihnen noch eine Zivilklage geben wird.

Laut Bericht des „Las Vegas Review-Magazin“, wurde der Haftbefehl von Tarver im Juni 2013 ausgestellt, nachdem er den Gerichtstermin nicht wahrgenommen hatte. Zudem gab das Magazin auch an, dass der Box-Star letzte Woche bei einer Verkehrskontrolle in Florida, aufgrund des Haftbefehls, in Gewahrsam genommen wurde. Seine festgesetzte Kaution in Hohe von 200.000 US-Dollar solle er nicht selbst aufgebracht haben. Laut TMZ, soll er sich die Kaution nur geliehen haben, um wieder auf freiem Fuß zu stehen. Auch wenn der ehemalige Boxweltmeister geplant hat seine Schulden mithilfe seiner Rückkehr in den Boxsport zurückzuzahlen, soll der 45-Jährige auch schon früher Schulden aufgrund des Glücksspiels gemacht haben.

Auch wenn Antonio Tarver bereits 30 Siege und erst 6 Niederlagen hatte, ist es für einen fünfundvierzigjährigen nicht einfach sich im Boxring wieder zu behaupten. Wie die weitere Laufbahn des Boxsportlers aussieht, ist somit noch unklar. Somit bleibt abzuwarten, ob er seine Spielschulden i.H. v. 200.000 US-Dollar zurückzahlen kann.

 

Weiter Informationen über Antonio Tarver:
Geboren: 21. November 1968 (Alter 45), Orlando, Florida, Vereinigte Staaten
Größe: 1,88 m
Gewicht: 90 kg
Ehepartnerin: Denise Tarver
Kampfkunst: Boxen
Filme: Rocky Balboa

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Neue Achterbahn in Las Vegas

el-loco-04Die Casinometropole in der Wüste von Nevada lockt nun mit einer neuen Touristenattraktion. Gemeint ist die neue Achterbahn „El Loco“, die im Adventuredome des Circus Circus Hotels zu finden ist. Viele sahen den Bau einer neuen Achterbahn in der am Hotel anliegenden Halle nur mit Zweifel an, da der Bau am Circus Circus schon relativ ausgenutzt war.

S&S Worldwide hatte die neue Achterbahn hergestellt und diese mit ein paar Besonderheiten ausgestattet. Dazu gehören auch einige sehr steile Drops und überaus schnelle Richtungswechsel. Jeder, der in einem der Waggons der Achterbahn steigt und die überaus starken Fliehkraft im eigenen Körper spürt, wird sich mit den starken Belastungen und gelegentlich auch mit einem Hauch von Todesangst befassen müssen. Zur Sicherheit sind die Wagen der Achterbahn an dem Schienen verankert, sodass die einzelnen Wagen bei den Überkopfpassagen nicht die Bahn verlassen.

Das El Loco-Modell in Las Vegas ist bereits das sechste Modell weltweit. Ein weiteres ist auch in den Vereinigten Staaten zu finden. Etwas Besonderes ist, dass diese Achterbahn nicht wie die anderen im Freien gebaut wurde, sondern in einer Halle steht. Dabei war nicht nur die geringe Baufläche in der Halle das Problem, sondern auch die schmalen Eingänge, die das Durchführen der einzelnen Teile noch erschwerte. Dennoch konnte die neue Achterbahn, mit einem besonderen Schienensystem in der Casinometropole eröffnend werde.

Im Adventuredome konnte die neue Achterbahn vorerst nicht gebaut werden, da die Fläche dort bereits bis unter das Dach, von anderen Attraktionen genutzt wurde. Somit stand fest, dass eine der anderen Attraktionen etwas Platz machen mussten. Es war die Wasserbahn „Rim Runner“ die durch ihren Rückbau neuen Platz für „El Loco“ geschaffen hatte. Die neue Bahn selbst verfügt auch über einige Besonderheiten, die von S&S Worldwide vorgenommen wurden. So haben z.B. die einzelnen ein offenes Sitzdesign und geben den Mitfahrern somit ein besonderes Gefühl. Die einzelnen Gäste haben Lautsprecher in ihren Kopfstützen, die den passenden Soundtrack zu den verschieden Passagen der Bahnstrecke abspielen.

Während der Fahrt legt die Achterbahn pro Runde eine Strecke von 396 Metern, in nur 72 Sekunden, zurück. Die Achterbahn erreicht dabei eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu 72 km/h. Die Preise für eine Fahrt weichen nicht von der zweiten Achterbahn im Adventuredomes, dem Canyon Blaster, ab und liegen somit auch bei 10 US-Dollar. Für viele Besucher ist eine Tageskarte meist günstiger, da man für 29,95 US-Dollar über den ganzen Tag alle Attraktionen nutzen kann. Jeder der mal in Las Vegas einen Freizeitpark sehen möchte ist im Adventuredome genau richtig.el-loco-07

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Zu betrunken, um zu verlieren?

zu-betrunken KopieNachdem ein Spieler eines Casinos in Las Vegas eine halbe Millionen US-Dollar verspielt hatte, fordert er diese wieder zurück. Da er durch die vielen Gratisdrinks nicht bei klarem Verstand gewesen sei, habe er nicht die Möglichkeit gehabt dies einzuschätzen. In den USA ist ein Urteil zu seinen Gunsten relativ wahrscheinlich.

„What happens in Vegas stays in Vegas“ ist ein bekanntes Sprichwort für die Stadt der Sünden. Allerdings ist es meist das Geld der Spieler, das in Las Vegas bleiben wird. Der Vorfall von Mark Johnston, der an einen der Hangover-Filme erinnert, sollte allerdings nicht nur in der Casinometropole bleiben.

Am 30.01.2014 kam der Spieler ins Grand Casino Black Jack und Psi Gow zu zocken. Bei seinen insgesamt 17 Stunden an den Spieltischen verlor er 500.000 US-Dollar. Jedoch weigerte er sich diese zu zahlen, da er betonte, dass er aufgrund des großen Alkoholkonsums nicht mehr Herr seiner Sinne gewesen sei. Zudem verklagte er auch noch das Casino.

Der durch den Autohandel reich gewordene Johnston äußerte sich auch zu dieser Situation:“Ich bin kein schlechter Verlierer. Auch 800.000 US-Dollar hatte ich schon in der Stadt verloren. Ganz offensichtlich kann ich mir das leisten.“ Durch seine vielen Besuche in Las Vegas gilt er bereits als Stammgast. Mark Johnston hatte vielmehr Angst um sein eigenes Leben und das anderer Spieler, da die kostenlosen alkoholischen Getränke permanent serviert werden. Dabei wird seiner Meinung nach, nicht auf den gesundheitlichen Zustand der Gäste geachtet.

Laut der Anklageschrift hatte Johnston bereits sieben alkoholische Getränke vor seinem Casinobesuch genossen. In den darauf folgenden 17 Stunden wurden ihm mindestens 20 weitere alkoholische Drinks serviert. Dabei wurden seine Probleme die Karten zu halten oder das Herunterschmeißen der Chips vom Tisch, vom Personal nicht beachtet. Zudem sagte Johnston dazu:“Was wäre, wenn ich mich nach all diesen Getränken im Bett auf mich selbst übergeben hätte und daran erstickt wäre?“

Wie das Gericht letztendlich über diesen Fall entscheiden wird, steht zurzeit noch nicht fest. Jedoch ist die Unachtsamkeit des Casinos nicht falsch einzuschätzen und kann von dem zuständigen Gericht hart bestraft werden. Jeder Spieler sollte jedoch seinen Alkoholkonsum im Blick behalten, da es sonst immer böse enden könnte.

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Nach Alkoholkonsum ein Flugzeug geklaut

pilot-01Auf den ersten Blick schien es nur ein relativ unerfahrener Neuling zu sein, der das Starten und Landen auf einem Flughafen bei Las Vegas übte. Auch wenn der 47-Jährige das relativ gut hinbekommen hatte, waren in seinem Blut 1,3 Promille Alkohol. Nach mehreren versuchen konnte die Polizei den „Piloten-Neuling“ aufhalten. Nachdem er aufgehalten wurde, gab er an, lediglich für seinen Pilotenschein geübt zu haben.

Ein Ermittler aus Boulder City, das ungefähr 20 Kilometer von der Casinometropole Las Vegas entfernt ist, äußerte nähere Angaben dazu: Der 47-Jährige hatte sich nach dem Alkoholeinfluss zu illegalen Starts und Landungen verleiten lassen. Weder zum Flug noch zur Entwendung des Flugzeuges hatte er eine Erlaubnis dies durchzuführen. Das Verfahren gegen diese Verstöße des Gesetzes wurde bereits in die Wege geleitet.

Laut einem Bericht der „Las Vegas Sun“, handelte es sich bei dem gestobenen Flugzeug um eine Cessna 208 Caravan. Dabei handelt es sich um ein einmotoriges Turboprop-Passagier- und Frachtflugzeug, vom Hersteller Cessna, die über bis zu 14 Sitzplätze verfügen kann. Mit dieser Maschine verursachte der betrunkene Pilot, bei einem seiner sehr waghalsigen Manöver, beinahe eine Koalition mit einer anderen Maschine.

Bei der Verhaftung der zuständigen Polizei widersetzte sich der gesetzwidrige Pilot gegen diese angemessenen Maßnahmen der Gesetzeshüter. Dadurch entstanden leichte Verletzungen bei dem 47-Jährigen. Selbstsicher argumentierte er nach der Verhaftung: „Ich wollte lediglich für meinen Pilotenschein üben“. Egal ob es die Missachtung des Eigentums eines Anderen (das Flugzeug) oder das Fliegen unter Alkoholeinfluss ist, zeigte er bei seiner Stellungnahme keinerlei Einsicht. Laut des Alkoholtests hatte er 1,3 Promille und war somit laut Gesetz weder zum Autofahren noch zum Fliegen in der Lage.

Der lokale Sender KTNV berichtete, dass es sich bei diesen illegalen Piloten um einen ehemaligen Angestellten des Flughafens handelt. Die vom Gericht in Boulder City gesetzte Kaution, in Höhe von 101.00 US-Dollar, wird der Verurteilte wahrscheinlich nicht leisten können, sondern soll ihm eher zeigen, wie wichtig das Einhalten der Gesetze ist.

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