Neues Resort in Las Vegas: Am Fontainebleau tut sich was

Fontainebleau Las Vegas: Der imposante Bau am Nord-Strip steht seit 2010 still.

Wer hätte das gedacht: Die riesige Bauruine am am nördlichen Ende des Las Vegas Strips soll wiederbelebt werden! Investoren planen eine Eröffnung in 2020 und gaben auch schon den neuen Namen für das Resort bekannt.

Und so soll in weniger als 2 Jahren das „The Drew“ seine Pforten öffnen und dem seit 2009 tot gesagten Projekt doch noch alle Ehre geben. Für die Belebung oder besser gesagt Wiederbelebung dieses Teils des Las Vegas Strips wurde es auch höchste Eisenbahn.

Denn schräg gegenüber wurde es bis heute nichts mit dem „Worlds Resort“, auch wenn es da jetzt weitergehen soll. Und rund um das Fontainebleau wurde in den letzten Jahren so manches Hotel dem Erdboden gleich gemacht bzw. zu seinem Nachteil gechanged. Wir erinnern uns dabei unter anderem an das Riviera Hotel % Casino, welches gehen musste. Oder das mehr schlecht als recht laufende SLS (das als Sahara durchaus bessere Zeiten erlebt hat). Auch dem Lucky Dragon geht es kurz nach dem Start nicht wirklich gut – vor 2 Wochen zog man die Reißleine.

Ein Rückblick

Nun geht es also um den riesigen blauen Bunker, der uns Touristen von überall in der Stadt anlächelt. In den goldenen 2000ern, als die Aufbruchsstimmung in Las Vegas besonders groß war, wurde dieses Projekt geplant und als bald mit dem Bau begonnen. 2007 ging es los und im Jahr 2009 wurde die endgültige Bauhöhe von 224 Metern erreicht. Damit ist das Fontainebleau bis heute eines der größten Gebäude der Stadt.

Dann war jedoch Feierabend. 2010 kamen die Investoren in ernsthafte Schwierigkeiten; die Finanzierung des Projektes konnte ich länger gewährleistet werden. Schade, denn die die Arbeiten an der Außenfassade waren nahezu abgeschlossen und es fehlte aus den Augen eines Laien „nicht mehr viel“, um das Projekt zu vollenden.

Das The Drew hat echte Chancen

Nachdem sich jahrelang niemand fand, der diesen Gedanken wohl auch hegte und zeitgleich über das nötige Kleingeld verfügt, ist jetzt Schluss damit. Denn gestern wurde bekannt, dass die die Hotelkette Marriott International in Kooperation mit der New Yorker Immobilienfirma Witkoff durchstarten möchte.
Bereits in 2017 kaufe Witkoff zusammen mit einer weiteren Immobilienfirma das Areal inklusive des darauf befindlichen Fontainebleau. Der damalige Besitzer Carl Icahn, der das Gelände seit 2010 sein eigen nannte kassierte dafür knapp 600 Millionen USD. Kein zu schlechter Deal wenn man bedenkt, dass er für den Einkauf in 2010 nur knapp ¼ dieser Summe zahlen musste.

2020 soll das ehemalige Fontainebleau (links im Bild) als „The Drew“ eröffnen. (Foto: Getty Images/Ken-Howard]

Das The Drew ist als großes Resort geplant, wie wir sie bereits zahlreich aus Las Vegas kennen. Es soll unter anderem ein Hotel mit mehr als 4.000 Zimmern, ein dazugehöriges Casino sowie ein übergroßes Tagungscenter enthalten. Die üblichen Stores für Bekleidung und alles was das Herz von Shoppern sonst noch hergibt sind ebenso obligatorisch wie ein Nachtclub sowie zahlreiche Bars und Restaurants.

Der Pitboss meint: Toll! Das könnte ein schmucker Kasten in der Leere zwischen Circus Circus und Downtown werden. Eine Belebung nicht nur für diesen Teil von Las Vegas, sondern für die ganze Stadt. Denn Sin City hat sich immer gewandelt und es war in den Augen vieler Betrachter zumindest bis jetzt nie wirklich schlecht. Weitere Details wurden vorerst zwar noch nicht bekannt gegeben, aber man darf dieses Mal durchaus auf mehr hoffen!

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Die Transformation des Monte Carlo Resorts in Las Vegas

Von der Idee zur Umsetzung. 2013 wurde vor dem New York-New York Hotel in Las Vegas das gesamte Areal umgebaut. Es entstanden neue Parkbänke, die beiden Feuerlöschboote verschwanden und alles wurde etwas grüner. Das war jedoch nur der Anfang von etwas ganz Großem.

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Das wusste damals nur niemand. Anfang 2014 waren die Umbaumaßnahmen fertig. Im New York-New York wurde noch Kleinigkeiten angepasst, es entstanden kleine Shops zum Strip hin und alles wirke stimmiger.

2013 wurde auch bekannt, dass eine neue Multi-Arena rückwertig zum New York-New York und seitlich vom Monte Carlo gebaut werden sollte. Die T-Mobile Arena, ein 375 Mio. Dollar Projekt. Finanziert von MGM Resorts und AEG wie auch durch Bankkredite. Der Spatenstich fand im Mai 2014 statt. Jedoch wollte MGM nicht nur eine Arena bauen, sondern man wollte auch dorthin alles richtig gestalten. Somit entschloss man sich, das der bereits gebaute Park vor dem New York-New York erweitert wird und ein richtiger Central Park entstehen sollte. Er bekam den Namen „The Park Vegas“. Dieser wurde zeitgleich mit der Arena gebaut.

Im Park kann man sich tagsüber an verschieden Stellen ausruhen, etwas essen oder im Schatten das Treiben beobachten.
Abends verwandelt er sich in ein Lichtermeer, es entstehen kleine Pop-Up Bühnen mit Jazz- oder Pop-Musik es gibt Künstler und viele tolle Restaurants.

Am Monte Carlo wurde 2014 das Einzige, was an Monte Carlo erinnert, abgebaut. Der große Pferdebrunnen wurde entfernt und am Haupteingang wurden kleine Restaurants und ebenso eine kleine Bühne gebaut. Besonders toll und gemütlich fand ich die Kaffee-Rösterei „Sambalatti“ hier konnte man in gemütlichen Stühlen tagsüber das Treiben beobachten und die Zeit genießen.

Als regelmäßiger Vegas Besucher konnte man Ähnlichkeit zwischen The Park Vegas und der neuen Gestaltung des Monte Carlo erkennen. 2016 war alles fertig die Arena konnte tolle Events vorweisen, der Park ist gut besucht gewesen und die Umgestaltung vor dem Monte Carlo fand ich sehr gelungen.

Die Renovierung

Das Monte Carlo ist für mich bis zu diesem Zeitpunkt die erste Wahl gewesen. Die Zimmer waren okay, die Preise angemessen, man war in der Mitte von allem und die kurzen Wege zum Pool waren ungeschlagen.
Doch von meinem Casino Host hörte ich, dass man nun nach 25 jährigen Bestehen des Monte Carlo eine komplette Renovierung plant. Per se finde ich es klasse, doch ein Hotel umzubauen während des Betriebes gestaltet sich immer schwierig.

Im September 2016 ging es los, kleinere Bereiche wurden im Casino des Hotels gesperrt, mein Lieblingsrestaurant – das Andrés -wurde geschlossen, der Pub am Pool schloss ebenfalls und es gab erste Test anstriche. Sogar einen neuen Namen für das Hotel gab es schon. Park MGM soll es ab 2018 heißen.

Auf drei kleinen Bildern konnte man erahnen in welche Richtung es gehen wird. Viel Grün, mondänes Ambiente – etwas französisch angehaucht. Doch Bilder verraten nicht alles.

Nach der Fertigstellung 2018 wird das Park MGM so aussehen.

2017 im Februar verbrachten wir 3 Nächte im Monte Carlo. Ich war sprachlos. Der Walk zum Aria war eine lange dunkle Röhre. Alle Geschäfte waren geschlossen und mit Stellwänden verbaut. Der Pool glich einer Kraterlandschaft und war gerade im Umbau. Den Lärm der Renovierung habe ich nicht mit bekommen. Jedoch sah man das hier und da gewerkelt wurde.

Im April 2017 musste ich beruflich noch einmal nach Las Vegas. Ich war auf den Umbau gespannt. Enttäuscht wurde ich nicht. Überall wurde still und ordentlich gearbeitet. Die Cashier und Hosts wurden notdürftig im Casino untergebracht. Die neue Arena im Monte Carlo wurde eröffnet. Sie trägt den Namen „Park Theater“. Die Hotel Registrierung wurde auf die Hälfte verkleinert. Es sah chaotisch aus, war aber gut organisiert.

Mein Casino Host versprach mir das ich im September 2017 einer der Ersten in den neuen Zimmern sein würde. Während eines Kalifornien-Urlaubs plante ich daher ein paar Tage Las Vegas mit ein. Diesmal konnten sich die Umbaumaßnahmen nicht verstecken. Die Hälfte des Casinos war geschlossen. Die Rezeption wurde in das Casino verlagert und es war an vielen Stellen merkwürdig klimatisiert.
Die neuen Zimmer entschädigten aber alles. Tolle Farbakzente großzügige Bäder und alles wirklich „State of the Art“. Einfach erste Klasse.

Beim erkunden des Casinos sahen wir dann noch eine Veränderung. Der alte Gang zwischen dem Aria und Monte Carlo wurde komplett geschlossen. Stattdessen gab es einen kompletten neuen Weg direkt am Pool. Die Aussicht war ebenfalls super. Jedoch ohne Geschäfte. Allerdings soll wohl noch ein Restaurant angegliedert werden.

Doch den größten Schock gab es Ende September 2017. Der geliebte Food Court wurde – wie fast alle Restaurants inkl. Buffet geschlossen. Es gab keinen Pool, und das Casino schrumpfte um die Hälfte. Darüber hinaus gab es Gerüchte, dass sogar der erst 2015 neugebaute Vorderbereich komplett umgebaut werden soll. Die Gerüchte bestätigten sich mittlerweile. Im Mai 2018 soll nun alles fertig sein. Im September 2018 werden wir wieder vor Ort sein und uns ein Bild machen. Dann werden wir uns auch das neue No Mad Hotel anschauen. Es wird zurzeit in die obersten Etagen des neuen Park MGM integriert.

Weitere Informationen zu den neuen Zimmern des Park MGM erhaltet ihr im aktuellen Beitrag von Casino-Guide.

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Las Vegas: Bye Bye Riviera

Vor kurzem wurde der letzte noch stehende Hotelturm des Riviera Las Vegas gesprengt. Damit endet die Geschichte des bis jetzt ältesten Hotels am Las Vegas Strip.

In der Nacht zum 17. August wurde der Monte Carlo Tower gesprengt und damit steht nun endgültig kein Gebäudeteil des Riviera mehr. Das Hotel selbst war bereits im Mai 2015 geschlossen worden und stand danach lange Zeit im verlassenen Zustand.

Das Hotel, das es auf mehr als 60 Jahre gebracht hatte, beherbergte ähnlich wie das Sahara Las Vegas zahlreiche bekannte Größen aus Film & Show. Elvis war dort ebenso daheim wie Frank Sinatra und andere. Dem entsprechend groß fiel der Abschied aus – und rührselig war er auch. Ganz im Stil von Las Vegas wurde der letzte Turm begleitet von einem riesigen Feuerwerk unter dem Jubel zahlreicher Schaulustiger verabschiedet.

Das Gelände des Riviera, 2015 von der Tourismusbehörde Las Vegas Convention and Visitors Authority erworben, wird übrigens in Zukunft einem Erweiterungsbau des Las Vegas Convention Centers dienen. Dieses rückt damit erstmals direkt an den Las Vegas Strip vor.

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Großer Abschied: Riviera Hotel in Las Vegas gesprengt

Mit einem lauten Knall verabschiedete sich gestern ein großer Teil des ehemaligen Riviera Hotel & Casino am Las Vegas Strip. Nach über 60 Jahren wird der beliebte Hotspot dem Erdboden gleich gemacht.

Und das ist doppelt schade: Denn in den letzten Jahren mussten so einige Größen des „alten Vegas“ das Feld räumen. Schon vor bald 10 Jahren gingen das New Frontier und das Stardust. Vor einigen Jahren gesellte sich das Sahara dazu im Jahr 2015 das Riviera (wir berichteten).

Auf dem Gelände ist eine Erweiterung des Las Vegas Convention Centers geplant. Drohnenaufnahmen zeigen die ersten Fortschritte (Video1) – gefolgt von der Sprengung des Monaco-Towers im Ostteil des ehemaligen Riviera.

R.I.P.

 

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Gaming in Vegas: Zocken mal anders

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Die Zukunft des Spiels in Las Vegas könnte sich doch stärker wandeln als gedacht. Nicht mehr Glück, nein, das Geschick soll entscheiden und einen enormen Spaßfaktor für die Touristen in der Welthauptstadt des Spiels bringen.

„Gaming“ ist hier das Zauberwort. Denn immer mehr Touristen wünschen sich etwas Abwechselung in den Casinos. Videoslots, Poker und Roulette machen nach wie vor den großen Reiz der Stadt aus. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche (denen das Glücksspiel untersagt ist) wollen mehr: Auch immer mehr Erwachsene erfreuen sich in den Arkaden des Gamings. Dabei haben alte Flipperautomaten längt ausgedient.

Es wird weniger gespielt

Die Nachfrage nach Gaming-Angeboten wurde erst kürzlich in eienr Studie festgestellt. Demnach verbingen weniger als 70% der nach 1980 Geborenen Las Vegas-Besucher ihre Zeit im Casino. Ein alarmierendes Signal wenn man bedenkt, dass das Glücksspiel nach wir vor die Einnahmequelle Nr. 1 ist.
Zwar ist der Anteil der Spieler in älteren Gruppen noch teils deutlich höher. Ob dieses Potential aber auch in Zukunft ausreichen wird, ist doch mehr als fraglich. Und so setzen Casinobetreiber auf eine alte und beliebte Form der Unterhaltung. Gaming!

Geschick entscheidet in Zukunft

Ganz ohne Geld wird es natürlich nicht laufen. Viel mehr arbeiten die großen Casinos in Vegas an herkömmlichen Multiplayer-Spielen, die die Touristen bzw. Besucher gegeneinander spielen. Bspw. können das altbekannte Autorennen aber auch Ego-Shotter sein. Gespielt wird hier dann auch im Geld: Die Wetteinsätze werden von den jeweiligen Zockern getätigt, ein Teil fließt an das Casino und den Rest gewinnt derjenige, der eben mehr Geschick beweisen konnte

Der Pitboss meint: Eine gute Idee, diese Kombination aus Glücksspiel und alter Arkade. Vielleicht muss sich die Branche neue erfinden – ein wenig ganz bestimmt.

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Riviera Hotel in Las Vegas schließt für immer seine Türen

Aus und vorbei. Das Riviera Resort & Hotel in Las Vegas hat vergangene Woche für immer seine Türen geschlossen. Damit endet nach 60 Jahren die Geschichte eines der bekanntesten Hotels am Strip.

Wir berichteten bereits vor einigen Wochen über die kommende Schließung eines der ältesten Hotels am Strip (zum Bericht). Grund dafür war neben mangelnder Rendite vor allem die Offerte des Las Vegas Cenvention Centers, das sein Areal von der Paradise Road bis hin zum Strip ausdehnen möchte.

Sicher scheint damit auch, dass der neue Eigentümer, der jetzt mehr Platz denn je für weitere Messehallen & Co hat, dass alte Riviera sprengen wird. Platz für Neues und das alte geht mit einem lauten Knall – in Las Vegas nichts Neues.

Zum Abschluss haben wir hier noch ein paar Bilder vom Tag der Schließung aufgestöbert. Schade um das Riviera; war es doch neben dem Sahara Resort und Casino (welches jüngst als modernes SLS Vegas neu eröffnet wurde) eines der alten und nostalgischen Hotels, welche Vegas erst groß gemacht haben.

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Versinkt das Projekt Resorts World im Sternen Nebel?

Kurzes Update aus Vegas: Wie in einem vorherigen Artikel erwähnt, will die Genting Gruppe auf dem ehemaligen Grundstück vom Stardust das Resort World Las Vegas bauen. Das Land und die Bau-Ruinen vom nicht fertig erstellten Echelon wurde für USD 350 Millionen gekauft um ein einzigartiges Projekt zu erstellen.

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Christian Goode hat vor der Nevada Gaming Commission noch im Mai gesagt; „Wir wollen etwas neues nach Las Vegas bringen. Das muss das Ziel des Projektes sein“.
Nun hat Christian Goode das Projekt verlassen! Es wird nicht näher darauf eingegangen. In einer E-Mail schreibt der Vice President of Kommunikation Michael Levoff: „The company hopes to break ground on the development between April and June.“.

Werden in ein paar Jahren nun die 8500 geplanten Mitarbeiter einen Job erhalten, oder wird das Projekt im Sternennebel verschwinden? Jetzt wo das Riviera abgewickelt und gesprengt werden soll um dem Convention Center mehr Platz zu geben, wäre das Resort World eine Bereicherung für den Strip. Spätestens im Juni wird man sehen, ob der Bau los geht oder nicht.

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Breaking News: Riviera Hotel & Casino in Las Vegas wird gesprengt

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Das hat eingeschlagen wie eine Bombe: Eines der ältesten Casinos am Las Vegas Strip wird demnächst dem Erdboden gleich gemacht. Erst vor wenigen Tagen wurde außerdem der Verkauf des Komplexes bekannt!

Für wahre Vegas-Fans dürfte dies eine weitere Tragödie sein. Nachdem sich vor 2 Jahren auch das Sahara Casino & Resort verabschiedete und in 2014 als SLS Las Vegas neu eröffnete, bricht nun ein weiteres Schätzchen weg. Denn das Riviera ist eines der ältesten Hotels vor Ort. Seit vielen Jahrzehnten stieg hier alles ab, was Rang und Namen hat oder hatte.

Das alte Vegas stirbt

Doch für Nostalgiker ist immer weniger Platz. Nach und nach müssen die alten Hotels weichen und werden durch futuristische, vor allem aber teurere Nachfolger ersetzt. Diese sind nicht jedermanns Geschmack und erst recht nicht für jeden erschwinglich. Einen günstigen Urlaub in las Vegas? Den wird man in naher Zukunft wohl nur noch am ehemaligen Zentrum, in der Fremont Street verbringen können.

Convention Center wird erweitert

Das Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA) hat den ganzen Komplex gekauft und plant ihn in naher Zukunft abzureißen. Und das bedeutet wie in Vegas üblich: Eine große Sprengung! Im Anschluss soll das freigewordene Gelände genutzt werden, um das Messezentrum der Stadt auszubauen.
Es bewahrheitet sich einmal mehr, dass die einzige Konstante in dieser wunderbaren Stadt der nie endende Wechsel im Stadtbild sein wird.

Und das Riviera? Es wird eine Lücke in den Herzen aller Vegas-Liebhaber hinterlassen.

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Poker in Las Vegas: Wo sich das Spiel immer lohnt

Am Strip gibt es fast stündlich ein Pokerturnier, Cash Games bekanntlich rund um die Uhr. Außerhalb vom Strip findet man billige Turniere die bei USD 20.- beginnen. Allerdings sind das dann eher Turbo und Re-buy Turniere, welche eher einem Glücks- statt einem Geschicklichkeitsspiel gleich kommen.

Die meisten Pokerturniere sind so aufgesetzt, dass diese zwischen zwei und drei Stunden dauern. Die Frage stellt sich meist nur, wie viel bekomme ich für mein Geld. Wenn ich ein Re-Entry Turnier habe für USD 30.- mit 4000 Chips und mich nochmals für USD 20.- einkaufen kann, habe ich den größeren Glücksfaktor. Im Schnitt rechnet sich, pro 1000 Chips bezahle ich USD 10.-! Jetzt kommen noch die Struktur und der Zeitfaktor. Viele Turniere sind regelrechte Turbo Turniere, die Blinds schießen in die Höhe, die Zeit rennt, als ob sie gesucht wird.

Die meisten Casinos bieten Poker an

Viele Casinos buhlen um die Pokerspieler und beginnen Strukturen zu kopieren, ein regelrechter Kampf um die Spieler hat begonnen. Gab es früher die besten Turniere im ARIA und im Bellagio, so haben sich Caesars und Binions dran gemacht, ähnliche Turniere zu organisieren. Die wohl besten Turniere sind hier zu finden (Casino/Buy-in/Stack):

  • ARIA – 125 USD – 10000
  • Bellagio – 125 USD – 10000
  • Binion’s – 80 USD – 15000
  • Caesars – 125 USD – 10000
  • The Orleans – 125 USD – 12500 (nur am Freitag)

Von der Preis- Leistung gibt es im Binion’s den besten Poker, allerdings sind durchschnittlich 30 Spieler am Start. Im Aria wie auch im The Orleans hat es selten weniger als 100 Spieler im Turnier. Mit dem Stack und der guten Struktur, gibt es hier viel Poker für angemessenes Geld. Sicherlich darf man das Venetian nicht vergessen. Gerade in der Zeit der Extravaganz ist man ab USD 200.- dabei mit einem größeren Teilnehmerfeld. Allerdings ist hier der Stack mit 10000 mäßig.

Sicher ist es Interessant ein großes Turnier zu spielen, USD 600.- / 15000 Stack / 40 Min. Blinds! Mit diesen Turnieren gehen wir jedoch schon an eine Grenze, wo es sich die Frage stellt, spiele ich gleich ein solches Turnier oder verdiene ich mir erst mit einem Kleinen das Geld für ein Großes.

Wer den Spaßfaktor will und trotzdem Poker spielen will, der geht ins Monte Carlo. Zwei bis drei Tische, viele Fische und die Drinks sind lecker. Sicherlich ist mit dem Einsatz von Durchschnittlich USD 60.- und einer Gewinn von ca. USD 400.- hält sich das Risiko vom Verlust und Gewinn weit auseinander. Ich selber spiele immer wieder gern im Monte Carlo, das Personal ist sehr freundlich und wie gesagt, auch Spaß muss sein.

Erfahrung macht klug

Meine Lieblingsturniere sind sicherlich die im Binion’s und im Aria! Grundverschieden sind diese jedoch wenn man das ganze Mal aus der Nähe betrachtet. Fangen wir im Binion’s an. Die Lage an der Freemont Street ist für ein vorzeitiges Ausscheiden nicht schlecht. Sollte man früh rausfallen, kann man fein essen gehen, die Lasershow anschauen, viele Bar’s outdoor mit genialem Tender, welche ihre Flaschenshow zeigen. Doch wir wollen ja im Turnier bleiben. Mit den max. drei Tischen ist das spielen fast familiär. Der Pokerraum ist vom Rest des Casino gut abgetrennt, so dass der Lautstärken Pegel sich sehr gut in Grenzen hält. Hier kann man für wenig Geld sehr viel Poker bekommen. Die Spieler sind unterschiedlich, es gibt einige sehr gute Spieler aber auch Neulinge, wo man die Tells sieht, wenn man nicht mal genau weiß was für Tells es gibt. Ich musste mit Fullhouse mal eine Kontrolle machen, obwohl ich den Tell genau sah und mir fast sicher war, dass ich gegen das Ass Fullhouse laufe. Da es am Anfang vom Turnier war konnte ich mir das auch erlauben, da die Spielerin wohl eher eine Newcomerin war und wie ein offenes Buch lesbar war. Ich musste nur noch herausfinden, ist sie bei dem Tell stark oder schwach. Danach konnte ich diese Informationen im Turnier einsetzen um zu gewinnen. Binion’s hat demzufolge ein gewisses Risiko, dass man gegen einen Glücksspieler viel oder alle Chips verlieren kann, weil man mit dem eigenen Setzverhalten keine Zeichen setzen kann. Turnierdauer ca. 4 – 5 Stunden.

In Vegas kann man die Großen des Poker-Business live erleben

Im Aria hingegen, wo ich auch sehr gerne spiele, ist es eher laut und auch eng. Wenn man im unteren Teil des Pokerraum sitzt, kann man fast Platzangst kriegen. Von den Spielern hat es alles Kreuz und Quer! Vom Profi bis zum Anfänger, vom Fischer bis zum passiven Nuts Spieler. Hier zählt die Geduld, was eigentlich im Poker der Fall sein sollte, dann mit einer starken Hand so viel Chips wie möglich zu machen. Im Aria habe ich schon oft gesehen, dass eine aggressive Spielweise am Anfang zu vielen Chips führt, jedoch meist werden diese Chips auch wieder verteilt. Viele Spieler können mit einem großen Stack nicht mehr umgehen. Es soll ja so weiter gehen wie bis Anhin, das ist dann auch die Chance, mit einem geduldigen Spiel die Chips zu generieren. Interessant ist es, wenn man mit einem Pro am Tisch sitzen kann. Turnierdauer bis zu 11 Stunden wenn der Sieg ausgespielt wird. Diese Stunden soll man nutzen, als Lehrstunde. Man muss nicht Hände gegen einen Pro durchdrücken um zu sagen, ich habe gegen xy eine Hand gewonnen, viel besser ist es zu sagen, ich habe einen Geldrang erreicht und xy war am Tisch und ich konnte schönes Poker spielen. Sei es „King David“ oder Paul (mäck mäck) Magriel, in Las Vegas ist alles möglich! Für einen Turniersieg gibt es einen ARIA Card Guard, eine Trophäe der ich noch hinten nach renne…. leider hat es bis jetzt nicht gereicht. Solche Trophäen gab es früher noch im Caesars Palace, wo der Turniersieger auch einen Cardguard gewinnen konnte.

Ich habe hier nur ein paar wenige Pokerrooms aufgezählt. Sicherlich spiele ich auch mal im Ballys, Ceasars, The Linq oder aber im Flamingo. Je nach Lust und Laune. Will man mal ein Omaha Poker Turnier spielen, empfiehlt sich das Venetian. Es gibt noch viel zu schreiben, besser man erlebt es. Man muss sich wohl fühlen, dem einen liegt der Pokerroom dem anderen ein anderer.

Wer weiß, vielleicht sehen wir uns mal am selben Tisch! Good game wünscht euch THE ROCK.

PS: Poker kann man natürlich auch online spielen. So gibt es bei 888 beispielsweise einen 88€ Pokerbonus ohne Einzahlung!

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Caesars Palace in Las Vegas ist pleite

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Autsch, was ist denn da los: Der Betreiber eines der größten Spielcasinos & Hotels am Las Vegas Strip, hat Insolvenz angemeldet. Betroffen ist unter anderem das Caesars Palace (bekannt aus dem Film Hangover), welchem wohl sonst die Gelder ausgehen würden.

Schon letzte Woche meldete die Betreiberfirma Insolvenz an. Rechnungen konnten nicht mehr beglichen werden und so blieb nur das Insolvenzverfahren, um immerhin den Betrieb des Hotels & Casinos aufrecht zu erhalten.
Am Donnerstag vergangener Woche beantrage die Caesars Entertainment Operating Company das Sanierungsverfahren nach „Chapter 11“ der US-Konkursordnung. Diese garantiert, dass der Betrieb auch wirklich weiter wie normal laufen kann, während das Casino gleichzeitig vor der Vollstreckung der offenen Forderungen durch die Gläubiger geschützt ist.

Das bisherige Management, welches auch im Sanierungsverfahren alle Geschäfte innerhalb des Caesars Palace in der Hand behält, strebt nun eine baldige Schuldenkonsolidierung an. Außerdem soll die Zinslast gedrückt werden und etwaige Kostenpositionen gesenkt werden (-> Entlassungen?).

Der Pitboss meint: Die Bank gewinnt immer. Schlecht nur, wenn sie nicht mit Geld umgehen kann!

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