Automuseum in Las Vegas

quad-05Am Südzipfel von Nevada ist Las Vegas für Glücksspiel, Leuchtreklame, Hotels oder auch Ausflüge bekannt. Jedoch kennen die wenigsten Besucher der Stadt das Automuseum im Hotel/Casino „The Quad“. Dort können wertvollen Auto-Raritäten nicht nur bewundert, sondern auch gekauft werden. 

Die Hotel-/Casinoanlage „The Quad“ liegt zwischen den Hotels Flamingo und Harrah’s. Somit ist es auch relativ gut für die Touristen, von Las Vegas, zu erreichen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, verfügt das Hotel über 2.640 Zimmer und Suiten, deren Ausstattung für fast alle Touristen völlig ausreichend ist. Ein Doppelzimmer kann dort in der Woche schon für 19 US-Dollar pro Nacht gebucht werden.

Im Hotel „The Quad“ gibt es zudem auch eine gute Auswahl an verschieden Restaurants, wie z.B. das Emperor’s Buffet, das Steakhouse „Embers“, die amerikanische Küche namens „Hash House A Go Go“, die asiatische Küche im „Ginseng 3“, Quesadilla (mexikanisch), der „Pizza Palace“, das „Betty’s Diner & Cyber Cafe“ oder auch für 24 Stunden am Tag den „Burger Palace“.

Die Besonderheit bei dieser Hotelanlage ist das Automuseum. Der Eingang befindet sich im fünften Stockwerk und ist bequem mit dem Fahrstuhl zu erreichen. Dort werden mehr als 200 Oldtimer ausgestellt und sind täglich im Wechsel. Zu diesen besonderen Automobilen gehört auch der 1939er Mercedes von Adolf Hitler oder ein Maserati 3500 GT Moretti Coupé. Fast alle Autos können dort gekauft werden.

Nachdem man das 7.000 Quadratmeter großen Casino betreten hat, ist dieses Museum nicht gleich ersichtlich. Jedoch hängen an den Wänden und Decken Ausschilderungen, die einen zu den Raritäten führen. Der Eintritt liegt umgerechnet bei ungefähr acht Euro. Jedoch kann man auch hier eine Karte für den freien Eintritt bekommen.

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Ein Schritt zurück ist ein Schritt nach vorne?

In der Casinometropole Las Vegas ist die neuste Technologie gut vertreten. Egal ob es die Hightech-Straßenlaternen, Formel-E-Rennwagen oder andere Neuerungen auf den verschiedenen Messen in Las Vegas sind, gibt es in der Stadt die Neuerungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Dennoch ist eine altbewährte Erfindung, wie ein Fahrrad, manchmal wesentlich angenehmer. 

Jeder, der schon versucht hat mit dem Auto, Monorail oder einem Bus über den Strip zu fahren, kennt den gewaltigen Verkehrsstau auf den Straßen der Stadt. Auch die Fahrt über Straßen, die um den Strip herumführen, ist oftmals nicht wesentlich angenehmer. Leider bessert sich die Situation dort nicht, sondern verschlimmern sich durch neue Bauprojekte und Straßenarbeiten zunehmend. Da sollte man sich doch Gedanken über eine Alternative machen.

Grade in den Zeiträumen der verschiedenen Messen von Las Vegas ist die Verkehrssituation völlig überlastet. Auch relativ kurze Strecken können sich dadurch in die Länge ziehen. Um sich nicht mit dem Verkehrschaos, langen Schlangen an den Bussen oder extra Gebühren für ein Taxi zu quälen, kann man auch dort eine altbewährte Alternative nutzen: Ich spreche vom Fahrradfahren.

Wer bereits in Las Vegas oder einer von vielen anderen vergleichbaren US-Stätten war, wird sicherlich auch etwas bezüglich des Radverkehrs auf den Straßen festgestellt haben: Er ist fast gar nicht vorhanden. Die Bequemlichkeit der US-Bürger ist ja bereits weltweit bekannt. In Las Vegas zeigt sich dies z. B. durch die Fahrstühle und Rolltreppen, die den Menschen den Weg auf die Straßenbrücken erleichtern. Dies zeigt, dass oftmals auf Bequemlichkeit gesetzt wird. Jedoch sind manche Erleichterungen der Wegstrecke auch verständlich. So z. B. die Rollbänder vor dem Bellagio, welche die enormen Strecken zum Eingangsbereich, für Fußgänger mit Gepäck oder Einkaufstaschen, erleichtern.

Das alternative Fortbewegungsmittel ist jedoch aus gutem Grund nicht so oft auf den Straßen von Las Vegas zu sehen. Auch wenn es dort einen Fahrradverleih gibt, sind diese dort zu bekommenden Modelle nur Sportgeräte und keine Straßenverkehrsmittel. Das zeigt sich auch in den Preisen der Leihgebühren. Eines der Profi-Mountainbikes mit Vollfederung kostet dort ca. 100 US-Dollar pro Tag.

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, dass die US-Bürger sportlich währen, ist es wirklich nur ein sehr geringer Anteil der Bürger, welche den Radsport betreiben. Auch wenn ich die Durchsetzung von E-Bikes dort vermutet hätte, zeigt sich so etwas noch nicht mal annähernd. Häufiger werden dort diese elektrischen Rollstühle gemietet, um sich den Fußweg über den Strip von Vegas zu ersparen. Dadurch zeigt sich die Einstellung der Las Vegas-Bürger bzw. Touristen. Ein Fußmarsch bleibt somit die einzige Alternative zu den anderen Verkehrsmitteln (Auto, Monorail oder Bus).


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