Fehlerhafter Bau am LV-Airport

Airport-tower

Die ursprünglich geplanten Baukosten in Höhe von 99 Millionen US-Dollar, für den neuen Tower am Las Vegas Airport, werden vermutlich noch nicht ausreichen. Der Grund für die höheren Baukosten des neuen 107 Meter hohen Towers am McCarran International Airport soll laut dem Las Vegas Review-Journal eine falsch aufgetragene chemische Antipilzschicht sein.

Dieser spezielle Schutz sollte die Decken, Wände und Schächte vor den Wuchs giftiger Sporen schützen. Der Fehler war offenbar, dass das Fungizid nicht auf eine trockene Oberfläche, sondern auf eine ölige Fläche aufgetragen wurde. Dies hatte zur Folge, dass bei einem Testbetrieb des Luftversorgungssystems einige der angetrockneten Partikel des Fungiziddurch das Gebäude geblasen wurden.

Bereits seitdem diese Problematik im Januar entdeckt wurde, sind die Gewerkschaften, das Bauunternehmen und der Bauherr (FAA) im Gespräch, um die bestmögliche Lösung dafür zu finden. Im Gegensatz zur FFA, äußerte sich die US-Luftfahrtbehörde zu dieser Problematik. Dabei gab sie bekannt, dass es zu Komplikationen beim Bau des neuen Towers gab und zurzeit an einer Lösung gearbeitet wird.

Bereits im Sommer 2011 wurde mit den Bauarbeiten für den neuen Tower begonnen. Dieser soll nach seiner Fertigstellung den alten Tower ersetzen.Der alte Tower hat nur eine Höhe von 61 Metern und wurde Anfang der 80er-Jahre fertiggestellt. Nach nun über dreißig Jahren soll ein neuer Tower den Fluglotsen die Arbeit wesentlich erleichtern. Auch wenn die Inbetriebnahme des neuen Towers für 2015 vorgesehen war, wird dies aufgrund der Komplikationen nicht möglich sein. Laut FAA ist mit der Fertigstellung erst 2016 bis 2017 zu rechnen.

Der Grund für die eingesetzte Chemikalie gegen Schimmelpilz waren die Pilzspuren des „Stachybotrys Chartarum“ die in den späten 90er-Jahren in Las Vegas entdeckt wurden. Dieser Pilz führte dazu, dass bereits mehrere staatliche Gebäude geschlossen wurden. Die Folgen des „StachybotrysChartarum“ sind Symptome, die mit einer Grippe vergleichbar sind, Erkältungen oder auch Kopfschmerzen.

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Zwangsumsiedlung in Las Vegas

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Trotz der Wasserspiele in Las Vegas herrscht in der gesamten Region seit längerer Zeit ein überaus dürrer Zeitraum. Auch nachdem im Westen der USA schon einige Flüsse und Seen ausgetrocknet sind, ist kein Ende dieser trockenen Zeit in Sicht. Viele Einheimische sind dadurch stark verunsichert.

In dem US-Bundesstaat Kalifornien geht sogar schon in einigen Gemeinden das Wasser völlig aus. Zurzeit wird in diesen Regionen darüber diskutiert, ob das Waschen der Autos oder das Gießen von Pflanzen zukünftig bestraft werden soll. Die Casinometropole Las Vegas, in der Wüste von Nevada, hat sich sogar vorgenommen Bewohner der Stadt umzusiedeln, um den Wasserverbrauch zu senken.

In den Hotel- und Casinoanlagen von Vegas wird häufig mit viel Wasser gespielt. Jedoch haben auch die Verantwortlichen dieser Anlagen den Wassermangel schon vor einigen Jahren erkannt und versuchen das Wasser so häufig wie möglich wiederzuverarbeiten. Es wird auch z. Z. an der Wiederaufbereitung von Abwasser gearbeitet. Demnach soll das verschmutzte Wasser, z. B. das Abwasser einer Toilette, aufgearbeitet werden, sodass es als Trinkwasser genutzt werden kann.

Leider können die Experten auch nicht sagen, ob in absehbarer Zeit ein Ende dieser Dürre in Sicht ist. Diese kann auch gut über 100 Jahre andauern und somit weitere Veränderungen von Las Vegas fordern.

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250 Megawatt Solarkraftwerk wird von US-Firma gebaut

first-solar-01Nördlich von der Touristenstadt Las Vegas baut die US-Firma „First Solar“ ein Photovoltaik-Kraftwerk, welches für das Stromnetz von Los Angeles gedacht ist. Die Anlage benötigt eine Fläche von ca. 8 Quadratkilometer und wird nördlich von Las Vegas, im Indianerreservat „Moapa River“, gebaut.

Nach der geplanten Vollendung des Baus (2015) soll diese neue Anlage an das Stromnetz von Los Angeles angeschlossen werden und somit den über 18 Millionen Menschen zur Verfügung stehen. Die Firma First Solarproduziert spezielle Dünnschicht-Module, die Los Angelres eine Solarleistung in Höhe von 250 Megawatt liefern wird.

Dies sagte auch der Stammes-Tribunal Aletha Tom und sprach dabei auch die weiteren Möglichkeiten an, die auf den vielen großen Flächen der verschiedenen Stämme in den USA bestehen. Der Stamm der Paiute-Indianer lebt in dem Reservat, in dem die neue Solaranlage gebaut wird. Somit musste der Stamm dem Bauprojekt erst zustimmen, bevor damit begonnen werden konnte. Da der Stamm durch die neue Ablage keine Nachteile, sondern eher Vorteile sah, vernahmen diese das Projekt recht positiv. Dies mag auch daran liegen, dass dort neue versicherte Arbeitsplätze entstehen. Da das naheliegende Kohlekraftwerk „Reid Gardner“ auch schon bald stillgelegt werden kann, sieht der Stamm den Wechsel zu der Solarenergie als sehr ökologisch. Dabei besteht bei denPaiute-Indianern die Hoffnung, dass andere Stämme ihre Zustimmung als Vorbild sehen.

Bis 2020 erhofft sich der US-Staat Kalifornien, dass ein Drittel der von den benötigten Energien aus erneuerbarer und somit umweltfreundlicher Energie besteht. Da Kalifornien alle Mittel nutzt, um den geplanten Strommix bis 2020 zu erreichen, ist die Umsetzung nicht sehr unwahrscheinlich. Es mag auch daran liegen, dass die Energie- und Wasserbehörde von Los Angeles bereits eine Strombezugsvereinbarung abgeschlossen hat. Diese hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Der Anteil derMoapa-Solaranlage vom Energiegewinnungsplan Kaliforniens liegt bei ungefähr zweieinhalb Prozent. Es gab bereits einen symbolischen Spatenstich des Bauprojekts. Dabei waren sowohl Vertreter von „FirstSolar“ und der Indianer, als auch welche von der Los Angeles-Behörde dabei. Somit wurde das neue Projekt in Bewegung gesetzt.

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Und die Neonschilder leben weiter.

In einer etwas heruntergekommenen Gegend, nördlich von Downtown, befindet sich ein hell erleuchteter Fleck, umgeben von der Dunkelheit. Die Vergangenheit von Las Vegas lebt im „Neon Museum“ weiter.

Im Jahr 1996 wurde die Organisation „Neon Museum“ gegründet, deren Ziel nicht der Gewinn ist. Diese Organisation versucht durch das aufbewahren und Aufstellen der alten Leuchtreklame von Las Vegas die Geschichte dieser Stadt am Leben zu erhalten. Dort werden ausgemusterte Markenzeichen großer Hotel-Namen wie z.B. von dem Caesars Palace, dem Golden Nugget oder den tanzenden Hemden und blinkenden Enten und natürlich auch die Herzen ehemaliger Hochzeitskapellen ausgestellt.

Da Las Vegas eine Stadt ist, die scheinbar keinen Sinn für Nostalgie hat, werden Figuren, riesige Buchstaben, Schriftzüge und auch sehr skurrile Objekte der Stadt einfach verschrottet. Bei den Sprengungen von den Hotel-/Casinokomplexen wird zwar meist eine überaus besondere Show mit Countdown und Feuerwerk gemacht, dennoch geraten auch diese Teile von Las Vegas in die Vergessenheit. All dies muss für neue überaus luxuriöse und noch beeindruckendere Bauten weichen. Dies zeigt sich zurzeit bei dem, nach vielen Jahrzehnten in Las Vegas gesprengten, Hotel/Casino Sahara, welches am 7. Oktober 1952 eröffnet wurde. Dort wir grade das neue Hotel/Casino „Sahara“, für 415 Millionen US-Dollar gebaut. Auch wenn dieser Neubau im Herbst 2014 fertig werden soll, ist der alte hell erleuchtete „SAHARA“-Schriftzug im Neon-Museum zu finden.

Momentan sind es bereits über 150 verschiedene Neon-Raritäten, die alle eine eigene Geschichte haben. Das Erhalten all dieser Schilder liegt nicht an den Investitionen des Neon-Museums, sondern an der Tatsche, dass die Ausstellungsobjekte immer noch im Besitz der Herdteller sind. Dieser Erinnerungsstücke der Stadt sind somit alle geleast. Da Las Vegas schon seit Langem mit leuchtender Reklame ausgestattet ist, haben sich auch viele Unternehmen, die für die Produktion solcher zuständig sind, dort angesiedelt.

Seit 1945 gibt es dort die Firma YESCO. Diese gehört zurzeit zu dem größten Firmen in dieser Branche und hat dem Neon-Museum die sehenswerten Neon-Objekte überlassen. Dies ist gleichzeitig ein gutes Beispiel für andere Hersteller, die diesem nachgehen. Da die Casinos und Hotels in den 50er und 60er Jahren einen regelrechten Wettkampf bei der Bestückung mit Leuchtreklame hatten, sind die meisten Stücke im Neon-Museum aus diesen Jahrzehnten.

Auch wenn viele von diesen älteren Werbemitteln ihr letztes Geld auf dem „Neon Boneyard“ (Neon-Friedhof) erbringen, gibt es dennoch einige Objekte aus dieser Zeit, die restauriert wurden und in alten/neuen Glanz in Downtown zu sehen sind. Eines von diesen Objekten ist gleichzeitig eines der bekanntesten. Gemeint ist der berühmte Cowboy vom Hotel Hacienda.

Das Neon Museum bietet Führungen am Vormittag und nach Sonnenuntergang an. Empfehlenswert sind sicherlich die Führungen bei Nacht, da sich erst dann die hell erleuchteten Neonschilde der Dunkelheit erst richtig entfalten können. Dabei sollte allerdings bedachtet erden, dass die Anreise in der Dunkelheit möglichst nicht Zufluss erfolgen sollte, da die Region um das Museum herum zu diesen Zeiten nicht sehr vertrauenserweckend ist. Dennoch ist es ein lohnenswertes Erlebnis in Las Vegas.

Vegas Show: Finger weg vom „Bett des Todes“.

Auf dem Strip in Las Vegas sind zurzeit zwischen unzähligen Hotels und weiteren Veranstaltungen, zwei der größten Magier der USA. Hierbei handelt es sich um den einunddreißigjährigen Zauberer Jan Rouven („Illusions“) und den fünfundvierzigjährigen Magier Criss Angel aus den USA. Jetzt ist zwischen den beiden Zauberern ein „magischer Krieg“ ausgebrochen. 

bett-des-todes-1 Der Zaubertrick „Bett des Todes“ hatte bisher die Veranstaltungen von Jan Rouven sehr gut vorangetrieben. Nun wirft er Criss Angel vor diesen geklaut zu haben. Jan Rouven sagte gegenüber „Bild.de“: „Criss hat den Trick eiskalt von mir geklaut! Eine ganz linke Nummer, so etwas tut man nicht! Zwei Bühnenarbeiter haben ihn dabei erwischt, wie er nach einer Show in unserem Theater herumgeschnüffelt und die Konstruktion ausspioniert hat.“

In dem Show-Bestandteil „BETT DES TODES“ fallen fünf Schwerter auf den gefesselten Zauberer herunter und verfehlen ihn nur um Haaresbreite. Ein sechstes Schwert hängt noch über den Magier und droht sein Herz zu durchbohren. Direkt nachdem Jan Rouven sich vom Tisch befreit hat, rast das Schwert herunter und schockiert dadurch das Publikum.

bett-des-todes-2Für seine neue TV-Show führte Criss Angel diesen Trick vor laufenden Kameras auf den Straßen von Las Begas vor. Jedoch ist ihm dies misslungen. Dies geschah da die Schwerter, die eigentlich auf ihn herunterrasen sollten, harkten und an der Konstruktion hängen blieben. Die Zuschauer waren sehr enttäuscht und buhten den Magier aus. Der Illusionist Jan Rouven, der sich unter das Puplikum gemischt hatte, sagte:“Criss hat den Trick ruiniert! Das war beschämend. Ich bin sehr enttäuscht, dass er mir so etwas antut.“

Die Diebstahlvorwürfe hatte Criss Angle abgestritten und will „Bett des Todes“ in seiner TV-Show verwenden. Die Vorwürfe von Jan Routen streitet er weiterhin ab und sagte:“Die Idee zu dem Trick stammt aus dem Horror-Film ,Lord of Illusions‘ von Clive Barker. Er hat mir als einzigem Magier auf der Welt das Recht eingeräumt, diese Nummer aufzuführen.

Auch wenn es zu Streitereien zwischen den Magiern kommt, sind die Veranstaltungen für die Touristen immer noch überaus interessant. Über weitere Änderungen und neue Shows werden wir Sie auf der-pittboss.com auf dem Laufenden halten.

Das größte Solarkraftwerk entsteht in Las Vegas

Auch wenn diese Stadt mitten in der Wüste von Nevada einen enorm hohen Energieverbrauch hat, gab es bis heut noch keine Probleme mit der Energieversorgung. Dennoch deutet ein Wolkenkratzer, der sich in der Wüste von Nevada in den Himmel ragt, auf das größte Solarkraftwerk auf der Welt hin.

Dieses Solarkraftwerk, mit dem ungefähr 200 Meter hohen Turm, soll noch dieses Jahr ans Stromnetz gehen. Das Unternehmen „SolarReserve“ aus dem kalifornischen Santa Monika, hat grade diesen Turm in der Wüste fertiggestellt. Dieser Turm hat den Namen „Crescent Dunes“ bekommen. Ein vergleichbarer Turm in Deutschland ist der Forschungsturm des Jülicher Solarkraftwerks. Mit seinen 60 Metern ist dieser jedoch im Vergleich nicht annähernd so groß wie der „Crescent Dunes“.

Auch wenn die Baukosten mit einer Milliarde US-Dollar (ca. 770 Millionen Euro) nicht grade wenig sind, ist diese hohe auch eine sehr lohnenswerte Investition. Dies liegt vor allem an den begrenzten Möglichkeiten, im Staat Nevada, umweltverträglichen Strom zu erzeugen. Bislang werden dort Überwiegend nur Kohle- und Gaskraftwerke genutzt.

Das Herzstück dieser neuen Solaranlage ist ein Receiver, der sich an der Spitze des Solarturms befindet. Dieser dient dem Einfangen der Sonnenstrahlen. Unterhalb des Turms befinden sich 17.500 Spiegel im Dreiviertelkreis. „Heliostaten“ werden diese Spiegel genant und dienen der Reflexion der Sonnenstrahlen, sodass diese gebündelt auf den Receiver gespiegelt werden. In diesem Receiver befindet sich Salz, welches durch die enorme Hitze der Sonnenstrahlen beginnt zu schmelzen. Anschließend wird das geschmolzene Salz in einen abisolierten Vorratsspeicher gepumpt. Durch dieses flüssige Salz verlaufen Wasserleitungen. Das Wasser in den Leitungen beginnt zu kochen und der dadurch entstandene Dampf treibt den Turbogenerator der Anlage an. Dadurch wird in dem Vorratsspeicher der Strom gewonnen.

Ungefähr 310 Kilometer nordwestlich der Casino-Metropole Las Vegas liegt dieses spezielle Solarkraftwerk. Das Besondere bei dieser Gewinnung von Energie durch Sonnenstrahlen ist die Tatsache, dass die Sonnenenergie auch in der Nacht genutzt werden kann. Die Energiegewinnung bei Nacht oder an stark bewölkten Tagen geschieht durch das Bevorraten von dem geschmolzenen Salz. Somit soll auch ohne neue Sonnenenergie für weiter zehn Stunden die Energiegewinnung möglich sein. Dies ist grade für eine Stadt mit einem so hohen Energieverbrauch wie Las Vegas sehr wichtig.

Auch wenn andere Projekte in den USA die sich mit Solarthermie-Kraftwerke beschäftigten sehr schlecht liefen, wie z.B. das abgesagte Projekt des Startups Brightsource für 2,7 Milliarden Dollar, ist grad dies für Las Vegas sehr hilfreich.


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Rekordzahl der Besucher in Las Vegas

Wie es vielen bereits bekannt ist, stecken die USA in einer wirtlich schlechten Zeit. Die Werte der Grundstücke und Häuser in den USA sind zurzeit an einem Tiefpunkt. Auch wenn sich daraus leicht die finanzielle Problematik erkennen lässt, scheint es eine Stadt in den USA zu geben, in der trotzdem der Tourismus boomt. Las Vegas konnte durch ihren neuen Besucherrekord den Umsatz im Verhältnis zum vergangenen Jahr stark steigern.

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Die Stadt der Casinos und Hotels, mitten in der Wüste von Nevada, ist unter anderem für seine hohe Touristenzahl bekannt. Im vergangenen Jahr (2012) erreichte Las Vegas einen neuen Rekord in der Touristenanzahl mit 39,7 Millionen Besuchern. Das US-Magazin „Las Vegas Convention & Visitors Authority“ berichtete, dass diese Stadt mit dieser Touristenzahl das erfolgreichste Ergebnis in der bisherigen Geschichte verzeichnen konnte.

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Rossi Ralenkotter ist der Präsident der Convention Authority in Las Vegas. „Der Besucherrekord ist der Beweis des persönlichen Einsatzes und Engagements aller unserer Hotelpartner und jedes Mitarbeiters, der in der Tourismusbranche arbeitet“, erklärt Rossi Ralenkotter.

Rossi Ralenkotter - President/CEO, LVCVA.  6-12-12. Darrin Bush photo.

Im Jahr 2012 kamen 800.000 Touristen mehr in „die Stadt, die niemals schläft„ als es im Jahr 2011 waren. Somit konnte Las Vegas eine Steigerung von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr erbringen und dadurch auch die Wirtschaft in dieser Touristenstadt weiter fördern. Die Stadt konnte vor allem die Geschäftsreisenden locken. Rund 4,9 Millionen Geschäftsleute haben 2012 zu der hohen Zimmerauslastung beigetragen. Im letzten Jahr waren es ca. 19.000 verschiedene Messen und Tagungen. Somit also 13,6 Prozent mehr als zuvor.

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Mit über 150.000 Zimmern stellt die Stadt mehr Zimmer zur Verfügung als jedes andere Ziel in den Vereinigten Staaten. Selbst bei der durchschnittlichen Zimmerauslastung konnte Las Vegas mit 84,4 Prozent den Platz eins vor allen anderen Zielen in den USA bekommen. Der Durchschnittspreis für die überwiegend sehr komfortablen ausgestatteten Zimmer liegt bei 108 US-Dollar. Das entspricht umgerechnet ca. 82 Euro.

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Der Tourismus ist das wirtschaftliche Zugpferd für Nevada und wir sind überzeugt, dass sich der Wachstumstrend auch ins Jahr 2013 fortsetzen wird. Mit einer Reinvestitionssumme von über 2 Milliarden Dollar ist Las Vegas gut aufgestellt, um 2013 die Schwelle von 40 Millionen Besuchern zu überschreiten.“ äußerte sich Rossi Ralenkotter gegenüber dem US-Magazin „Las Vegas Convention & Visitors Authority“.

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Die Stadt bleibt in einem ständigen Wandel und die zunehmende Anzahl der Besucher fördert auch weiterhin die vielen neuen Bauprojekte. Über weitere Änderungen von Las Vegas werden wir Sie hier auf dem Laufenden halten.

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Las Vegas: Das Tor zur Hölle?

Städte wie Paris oder Berlin bei dem jährlichen „ Festival Of Light“ sind bei vielen Menschen schon sehr eindrucksvoll, jedoch erscheinen diese beiden Städte recht sparsam, sobald man die Stadt der Sünden aus dem Weltraum betrachtet.

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In den Zeiten in den das Energiesparen für viele Menschen immer wichtiger wird, sticht Las Vegas sogar auf der Raumstation ISS hervor. Der Astronaut und Wissenschaftler, Colonel Chris Hadfield, konnte diese beiden Fotos von der Raumstation aus machen und veröffentlichte diese auf Tumblr.com.

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Las Vegas wirkt tagsüber recht unscheinbar, da die Stadt in der Wüste von Nevada nicht sonderlich hervorsticht. Nachdem die Sonne allerdings am Horizont verschwunden ist und die Stadt abertausende von Lampen einschaltet, sieht Las Vegas wie das Tor zur Hölle aus. Auch wenn man dies für die Stadt der Sünden durchaus in Betracht ziehen könnte, ist diese Fotoaufnahme einfach nur beeindruckend. Auch wenn es vielen nicht bewusst war, gehören solche Aufnahmen mit zu dem Aufgaben der ISS-Crew. Auch wenn Colonel Chris Hadfield die Aufnahmen leider etwas verwackelt hat, sind diese dennoch überaus beeindruckend.

 

2 Tote nach einer Schießerei im Excalibur Las Vegas

Laut einem Bericht der LA Times, kam es am Freitagabend zu einer Auseinandersetzung in Las Vegas, bei der zwei Menschen nach etlichen Schüssen starben.

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Viele Gäste des Drei-Sterne-Hotels Excalibur konnten erst nicht glauben was sie mitansehen mussten. Am Freitagabend um 20:30 Uhr kam ein Mann mit einer Waffe in den Eingangsbereich des Hotels. Er richtete diese auf eine Mitarbeiterin des Hotels, die Tickets für Shows und Events von dem Hotel dort verkaufte. Die Angestellte tötete er mit einen Kopfschuss und hatte unmittelbar danach Selbstmord begangen.

Nach dem Eintreffen des Rettungswagens wurde die schwerverletzte Angestellte in die naheliegende Klinik gefahren. Dort musste sie trotz mehreren Reanimationsversuchen wenig später sterben. Der Täter, der am Tatort Selbstmord begangen hatte, war bereits beim Eintreffen der LA-Police tot. Der Grund der Tat oder das Beziehungsverhältnis zwischen Täter und Opfer sind bisher noch unbekannt.

Las Vegas: Kleine Kinder an den Schießstand

Viele Touristen vergnügen sich in Las Vegas nicht nur mit den unzähligen Spielautomaten, sondern auch mit den unterschiedlichsten Waffen an den Schießständen. Selbst kleinste Kinder lernen dort den Umgang mit den verschiedensten Pistolen und Maschinengewehren. Leider ist es meist unabhängig davon ob diese Kinder es überhaupt wollen.

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In der Stadt der Sünden kann man nicht nur in den Casinos die Automaten klappern lassen, sonder hier kann man es richtig krachen lassen. Die freizügigen Waffengesetze der Stadt erlauben jedem eine große Auswahl der verschiedensten Waffen. Dies ist an ungefähr zehn Schießanlagen möglich. Zu den bekanntesten Anlagen für die Waffenfanatiker gehört der Gun Store Las Vegas, der bereits seit 1988 viele Einwohner und Touristen der Stadt vergnügt. Diese Schießanlage begeistert die Waffennarren mit Pistolen, Schrotgewehren, vollautomatischen Maschinengewähren und vielen anderen extravaganten Waffen.“

Auf die Frage warum dieses Geschäft so seht boomt, antwortete der Gründer dieser Schießanlage (Bob Irwin): “Die Menschen sehen viele verschiedene Waffen im Fernsehen und Videospielen. Dann wollen sie auch mal eine echte Waffe schießen. Und das tun immer mehr Familien mit Kindern. Solange ein Elternteil dabei ist, dürfen auch schon die Jüngsten zur Pistole greifen. Du musst ihm in den Kopf schießen, es ist schließlich ein Zombie, sagt der Ausbilder. Es macht Spaß, ist aber auch gruselig. Wenn man schießt, fühlt sich das irgendwie komisch an.“

Pro Tag hat der Gun Store ca. 200 Kunden, die pro Person ungefähr 100 US-Dollar ausgeben. Dies ist allerdings nur der normale Umsatz pro Person. Manche investieren mehrere Tausend US-Dollar in dieses Waffenerlebnis. Von der großen Debatte um die Verschärfung der US-Waffengesetze kann man in Las Vegas nichts spüren. Da diese Diskussionen bei vielen Waffenfans eher die Angst wecken zukünftig diese Waffen nichtmehr so flexibel und umfangreich zu nutzen, steigt die Nachfrage an den Schießanlagen immer weiter.

In Las Vegas verdeutlicht sich die Faszination der Waffen z.B. durch sogenannte Shotgun Weddings. Bei diesen Hochzeiten kommen Maschinengewehre und Schrotflinten zum Einsatz. Zurzeit scheint es nicht so als würde sich in der Stadt der Sünden etwas an den Waffengesetzen ändern.