Legalisierung in Las Vegas: Zocken ja, kiffen nein!

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Es wäre für den einen oder anderen Einwohner und Touristen auch zu schön gewesen: Im Casino nochmal ordentlich einen durchziehen. Aber das bleibt – trotz Legalisierung – auch vorerst nur ein Traum.

Am 08.11.2016 wurde in Nevada über die Freigabe von Marihuana abgestimmt. Und das Ergebnis fiel mehr als deutlich zu Gunsten des Rauschmittels aus; einer Legalisierung sollte demnach nichts mehr im Wege stehen.

Doch der auf bundesstaatlicher Ebene getroffene Beschluss ist für zahlreiche Casinobetreiber nicht bindend. So stellte die Nevada Gaming Commission bereits klar, dass der Genuss von Marihuana laut Bundesgesetz der USA verboten sei, und man sich auch in Zukunft daran halten werde. Die lokale Entscheidung für eine Freigabe der Droge sei demnach nachrangig zu behandeln.

Damit steht fest: Alle Casinolizenz-Nehmer in Nevada dürfen nach wie vor nicht mit dem grünen Stoff handeln, sonst droht der Entzug der Lizenz. Aber auch für den Umgang mit Gästen gibt es klare regeln. So dürfen Besuch in den Casinos und auch Hotelgäste mitgebrachtes Marihuana nicht konsumieren oder es weitergeben.

Fazit: Ob und wann der Stoff auch in Las Vegas legal seinen Einzug findet, bleibt weiterhin offen. Alle aktuellen Konsumenten dürfte dies nicht stören, gibt es doch zahlreiche alternative Möglichkeiten Marihuana käuflich zu erwerben.

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St. Patrick´s Day: Las Vegas Sign komplett in grün verhüllt

Ungewöhnliche Aktion zum St. Patrick´s Day am morgigen Dienstag (17.03.2015): Das weltberühmte Las Vegas Sign, welches Besucher an den Pforten der Stadt entgegen strahlt, ist zu den kommenden Feierlichkeiten in grün verhüllt worden.

Darauf machte uns heute ein Leser unseres Blogs aufmerksam. Zu sehen ist das Spektakel auf Earth Cams Las Vegas. Das Zeichen selbst ist anscheinend grün foliert worden; ein netter Gag zum irischen St. Patrick´s Day.

Aber seht selbst:

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Ganz grün: Das bekannte Las Vegas Sign

Übrigens ist der St. Patricks Day jedes Jahr wieder auch in Las Vegas ein ganz besonderer Tag. Umzüge, Themenabende in zahlreichen Iris Pubs und mehr erwarten die Touristen und Einheimischen. Eine Übersicht aller Events zum findet ihr auf der Vegas.com St. Patrick´s Day Seite.

PS: Man munkelt, es könne sich auch um eine Aktion bezüglich des Umweltschutzes und der Förderung erneuerbarer Energien in und um der Metropole Las Vegas handeln.  Aber es lohnt sich ja immer, auf den St. Patrick´s Day zu sprechen zu kommen. Cheers! 🙂

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Las Vegas verbietet die Benutzung von Glasflaschen auf dem Strip

Glasflaschen_am_Strip_verbotenNeues aus Las Vegas: Die Stadtverwaltung hat sich für ein Verbot von Glasflaschen auf dem weltbekannten „Strip“ ausgesprochen. Damit soll vor allem Gewaltdelikten, aber auch der Verschmutzung des öffentlichen Raums Einhalt geboten werden.

Jeder der die Hauptstadt des Glücksspiels schon einmal besucht hat, kennt das Problem: Insbesondere am Center Strip häufen sich die Müllberge. Verursacht wird dies nicht nur, aber doch hauptsächlich von den Gratisgetränken, die Touristen beim Spielen in den Casino angeboten bekommen. Und nicht jeder scheint sein Getränk an Ort und Stelle zu leeren. Und so wandern massenhaft Touristen den Strip entlang, die zahlreichen Flaschen am Straßenrand entsorgend.

Doch damit nicht genug: Immer öfter werden die Glasbehälter zur Waffe. Das wird insbesondere dann brenzlig, wenn die Kontrahenten angetrunken sind. Dem steuert die Stadtverwaltung nun entgegen.

Strenge Auflagen ab dem 1. Oktober 2014

Und so greift ab Anfang Oktober der neue „bottle ban“ in Las Vegas. Zwischen der Russell Road und der Sahara Avenue gilt dann ein generelles Verbot von Glasbehältnissen. Der Konsum von alkoholischen Getränken soll laut dem Pressesprecher der Metro Police jedoch nicht eingeschränkt werden. Weiterhin erlaubt sind Flaschen und Becher aus Kunststoff, von denen eine deutlich geringere bzw. gar keine Gefahr ausgeht.

Und das scheint auch dringend geboten zu sein. Denn in 2014 gab es seit Januar bereits mehr als 24 schwere Zwischenfälle, die von Glasresten verursacht wurden. Darunter fielen neben normalen Verletzungen durch Unachtsamkeit auch gewalttätige Auseinandersetzungen.

Touristen sollten gewarnt sein: Wer gegen das Verbot verstößt wird aufgefordert das Behältnis umgehend zu entsorgen. Wer sich weigert, dem wird zwangsweise sein Getränk entzogen. Zusätzlich drohen eine temporäre Inhaftierung sowie eine Geldstrafe von bis zu 1.000 USD!

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Neunjähriger Ausreißer flüchtet nach Las Vegas

Wie es vielen Eltern bekannt ist, sind deren Kinder im Alter von neun Jahren oft sehr eigensinnig. Ein kleiner Junge hat diese sich diese Situation wohl etwas zu sehr nahekommen lassen und flüchtete vor seinen Eltern. Es schmuggelte sich ohne Flugticket in eine Maschine nach Las Vegas. Auch wenn die illegale Reise innerhalb der Vereinigten Staaten sonst überaus schwierig ist, soll es dem kleinen Jungen durch den Streit im US-Haushalt möglich gewesen sein.

neunjähriger

Da man in Las Vegas vieles (Bars, Casinos, usw.) erst ab dem einundzwanzigsten Lebensjahr nutzen darf, ist diese Casinometropole oft nur ein Ziel für Volljährige (21. Lebensjahr). Dennoch ist die Stadt der Lichter im Bundesstaat Nevada überaus verlockend, da es oft an einen Freizeitpark erinnert.

Auf Videoaufnahmen war der kleine Junge an einem Donnerstag auf dem Minneapolis-Saint Paul International Airport im Bundesstaat Minnesota zu sehen. Er passierte dort eine Sicherheitsschleuse. Vorab hatte er sich in einem Restaurant eine kleine Mahlzeit bestellt, und nachdem er seinen Hunger gestillt hatte, die Zeche geprellt. Nach dem Abflug der Maschine wurde die Besatzung wegen des jungen Passagiers misstrauisch. Nachdem die Polizei seine Eltern eilig aufgesuchten, sagten diese: „Wir haben heute von ihm noch nicht allzu viel gesehen“.

Es scheint sich bei diesem Fall um eine Verletzung der Aufsichtspflicht zu handeln. Dennoch hat diese Aktion des neunjährigen auch politische Hintergründe. Jeder der schon in den Vereinigten Staaten mit einem Flugzeug geflogen ist kennt die vielen Sicherheitsüberprüfungen dort. Wie konnte also ein Kind in den Flieger gelangen? Die verantwortliche Transportsicherheitsbehörde (TSA) hat in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass es an der momentan schlechten Personalsituation liegt. Der US-Fernsehsender CBS begründete diese großen Sicherheitslücken mit mit der Tatsache, dass wegen des Streits im US-Haushalt viele Mitarbeiter des Flughafens im Zwangsurlaub sind. Dadurch sind auch weniger Sicherheitskräfte dort im Einsatz als üblich.

Dies zeigt wie stark sich die das öffentliche Leben in den USA durch den „government shutdown“ beeinflussen lässt. Nicht nur die Mitarbeiter vom Airport mussten ihre Arbeit einstellen, sondern auch ganze Kunstsammlungen, Museen, Nationalparks oder auch Denkmälern mussten teilweise geschlossen werden. Dies alles sind nur die Folgen einer nicht rechtzeitigen Einigung des Kongresses auf ein Haushaltsgesetz.

NSA wirbt 3.000 Hacker

Nachdem die NSA in den Schlagzeilen der Presse einen sehr schlechten Ruf bekommen hatte, versuchte der NSA-Chef Keith Alexander bei einem Auftritt in Las Vegas ca. 3.000 Hacker von den Vorgehensweisen der US-Regierung zu überzeugen. Jedoch konnte er die Besucher kaum davon überzeugen, da auch die neuen Details zu XKeyscore sehr ausschlaggebend sind.

nsa-01Die Casinostadt Las Vegas ist nicht nur für seine Hotels, Casinos, Attraktionen und Shows bekannt. Ein Großteil der Stadtbesucher nutzt diese für geschäftliche Zwecke, Messeausstellungen oder auch zum Werben von speziellen Fachkräften. Dies versuchte der Chef der amerikanischen nationalen Sicherheitsbehörde NSA (National Security Agency).

Auch wenn die NSA in den letzten Wochen die Presse immer wieder dazu veranlasst hatte wieder über die Skandale dieser staatlichen Organisation zu berichten, hat sie dies nicht dazu gebracht, sich aus dem Rampenlicht der Presse zu ziehen. In Las Vegas machten sie einen Schritt in die andere Richtung, indem sie eine PR-Offensive starteten, um neue Hacker zu werben. Als der Chef dieser öffentlichen Behörde, Keith Alexander, bei der Hacker-Konferenz Black Hat in Las Vegas auftrat, verteidigte er die Handlungen der NSA.

Die US-Zeitung „Washington Post“ berichtete, dass mit den Äußerungen „Wir stehen für die Freiheit“ und „Helfen Sie uns, das Land zu verteidigen und bessere Lösungen zu entwickeln.“ Alexander versuchte die Hacker zu einer Zusammenarbeit mit der NSA zu überzeugen. Er stellte dir bisherigen Behauptungen der Medien bezüglich Prism und XKeyscore als ungerecht dar. Diese begründete er mit der Aussage, dass der Ruf der National Security Agency beschädigt sei, da die bisherigen Tatsachen unvollständig seien.

Seine Aussagen konnten jedoch nicht viel gegen den Mangel an Tatsachen beitragen. Es wurden bereits häufig verwendete Aussagen wieder genutzt, um den Versuch der Überzeugung gut dastehen zu lassen. So sei das Ziel nicht die normalen Amerikaner auszuspionieren, sondern Terroristen zu finden und zu stoppen. Zudem erwähne er auch wieder die 50 Anschläge, die durch die NSA bereits verhindert wurden. „Edle Leute“ nannte er seine Mitarbeiter, die alles für die Sicherheit der Vereinigten Staaten geben würden.

Laut „Washington Post“ musste Keith Alexander, bei diesen Versuch Hacker zu gewinnen, einige Zwischenrufe von ein paar der 3.000 anwesenden hinnehmen. Einer dieser Teilnehmer rief aus seiner Ecke: „Ich traue ihnen nicht!“

Auch wenn dieser Versuch der NSA in Las Vegas Hacker zu gewinnen scheinbar gescheitert ist, wird diese US-Behörde nicht nachlassen und ausreichend Fachkräfte für die verschiedenen Bereiche finden. Zumindest hat dieser Auftritt in Las Vegas anderen Hackern in den Vereinigten Staaten gezeigt, welcher Bedarf bei der NSA besteht.

Rekordzahl der Besucher in Las Vegas

Wie es vielen bereits bekannt ist, stecken die USA in einer wirtlich schlechten Zeit. Die Werte der Grundstücke und Häuser in den USA sind zurzeit an einem Tiefpunkt. Auch wenn sich daraus leicht die finanzielle Problematik erkennen lässt, scheint es eine Stadt in den USA zu geben, in der trotzdem der Tourismus boomt. Las Vegas konnte durch ihren neuen Besucherrekord den Umsatz im Verhältnis zum vergangenen Jahr stark steigern.

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Die Stadt der Casinos und Hotels, mitten in der Wüste von Nevada, ist unter anderem für seine hohe Touristenzahl bekannt. Im vergangenen Jahr (2012) erreichte Las Vegas einen neuen Rekord in der Touristenanzahl mit 39,7 Millionen Besuchern. Das US-Magazin „Las Vegas Convention & Visitors Authority“ berichtete, dass diese Stadt mit dieser Touristenzahl das erfolgreichste Ergebnis in der bisherigen Geschichte verzeichnen konnte.

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Rossi Ralenkotter ist der Präsident der Convention Authority in Las Vegas. „Der Besucherrekord ist der Beweis des persönlichen Einsatzes und Engagements aller unserer Hotelpartner und jedes Mitarbeiters, der in der Tourismusbranche arbeitet“, erklärt Rossi Ralenkotter.

Rossi Ralenkotter - President/CEO, LVCVA.  6-12-12. Darrin Bush photo.

Im Jahr 2012 kamen 800.000 Touristen mehr in „die Stadt, die niemals schläft„ als es im Jahr 2011 waren. Somit konnte Las Vegas eine Steigerung von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr erbringen und dadurch auch die Wirtschaft in dieser Touristenstadt weiter fördern. Die Stadt konnte vor allem die Geschäftsreisenden locken. Rund 4,9 Millionen Geschäftsleute haben 2012 zu der hohen Zimmerauslastung beigetragen. Im letzten Jahr waren es ca. 19.000 verschiedene Messen und Tagungen. Somit also 13,6 Prozent mehr als zuvor.

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Mit über 150.000 Zimmern stellt die Stadt mehr Zimmer zur Verfügung als jedes andere Ziel in den Vereinigten Staaten. Selbst bei der durchschnittlichen Zimmerauslastung konnte Las Vegas mit 84,4 Prozent den Platz eins vor allen anderen Zielen in den USA bekommen. Der Durchschnittspreis für die überwiegend sehr komfortablen ausgestatteten Zimmer liegt bei 108 US-Dollar. Das entspricht umgerechnet ca. 82 Euro.

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Der Tourismus ist das wirtschaftliche Zugpferd für Nevada und wir sind überzeugt, dass sich der Wachstumstrend auch ins Jahr 2013 fortsetzen wird. Mit einer Reinvestitionssumme von über 2 Milliarden Dollar ist Las Vegas gut aufgestellt, um 2013 die Schwelle von 40 Millionen Besuchern zu überschreiten.“ äußerte sich Rossi Ralenkotter gegenüber dem US-Magazin „Las Vegas Convention & Visitors Authority“.

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Die Stadt bleibt in einem ständigen Wandel und die zunehmende Anzahl der Besucher fördert auch weiterhin die vielen neuen Bauprojekte. Über weitere Änderungen von Las Vegas werden wir Sie hier auf dem Laufenden halten.

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