Oralsex im Flieger nach Vegas

Menschen werden auch heute noch oft von inneren Trieben geleitet. Ein Pärchen aus den USA wurde, während des Flugs nach Las Vegas, zu stark von diesen Trieben geleitet. Sie hatten Sex im Flieger. Auch wenn es schon viele Passagiere auf der Bordtoilette getane haben, hatte das Pärchen Oralverkehr auf deren eigenen Plätzen. Da sich mehrere Passagiere in diesem Flieger darüber beschwerten, musste das Paar eine Geldstrafe in Höhe von je 250 US-Dollar zahlen.

sex-im-flieger-01Der 21. Juni 2013 wird wohl nicht nur bei Christopher Martin und Jessica Stroble für immer im Gedächtnis bleiben. Das Pärchen, welches sich an diesem Tag auf den Flug von Medford im US-Bundesstaat Oregon nach Las Vegas, Nevada, etwas zu nahe gekommen ist. Keiner der anderen Passagiere hatte vor dem Flug US-Billigfluglinie Allegiant Air gedacht, dass sie diesen nicht so schnell vergessen werden.

Das FBI (Federal Bureau of Investigation) berichtete über diesen ungewöhnlichen Akt in einem Passagierflieger. Laut der US-Zeitung „Mail Tribune“, welche sich auf Zitate aus dem Bericht vom FBI bezog, entblößte der Mann im Flieger zuerst seine Genitalien. Vor den Augen der anderen Passagiere hatte er mit der Frau zweimal oralen Sex und noch weitere sexuelle Handlungen. Die Crew des Fliegers informierte darüber, noch während des Fluges, die Flughafenpolizei des Airports in Las Vegas. Sowohl die 33-jährige Reisende als auch ihr 44-jähriger Partner wurden unmittelbar nach der Landung in Las Vegas festgenommen.

Als Folge für diesen speziellen Liebesakt musste das Paar im Oktober eine gerichtliche Stellungnahme leisten. Als das Paar vor dem Bezirksgericht in Las Vegas stand, bekannten sich als schuldig. Das Gericht beschloss eine Geldstrafe in Höhe von je 250 US-Dollar. Beide hatten mit diesem Urteil noch viel Glück, da es auch schon ein weitaus höheres Strafmaß für sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit gegeben hatte. Dabei beschloss das zuständige Gericht eine Haftstrafe von bis zu 90 Tagen und zusätzlich 500 US-Dollar Bußgeld.

Der 44-jährige Christopher Martin schien diese Geldstrafe, im Gegensatz zu anderen Folgen dieses abenteuerlichen Aktes, relativ leicht verkraften zu können. „Ich habe viele Fehler in meinem Leben gemacht, aber keiner war so groß wie der“, äußerte sich der ehemalige Weinhändler in einer schriftlichen Erklärung, gegenüber der „Mail Tribune“. „Ich habe meine Arbeit verloren, meinen Ruf und all das, was ich mir in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut habe.“

Auch wenn er jetzt aus diesem Fehler lernen möchte, sind diese Folgen nicht rückgängig zu machen. Für Touristen aus dem Ausland ist eine solche Aktion noch weniger gutzuheißen, als für Bürger der Vereinigten Staaten. Auch wenn so etwas bisher nicht bekannt ist, ist davon auszugehen, dass dieser Urlaub dann sicherlich nicht sehr erholsam seien wird.


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