World Series of Poker: Deutscher gewinnt die Meisterschaft

Satte 4,5 Millionen Euro hat der deutsche Teilnehmer bei der World Series of Poker, Fedor Holz, gewonnen. Das kann sich sehen lassen!

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Und während der ganz große Pott sowohl für Glücksritter in Las Vegas wie auch hierzulande wohl nur ein Traum bleiben wird, erfüllen sich Newcomer fast jedes Jahr wieder den ganz großen Wunsch in Las Vegas.
Denn die World Series of Poker ist eines der wenigen Turniere weltweit, bei dem man sich noch mit verhältnismäßig kleinem Buy-In den Millionentraum erfüllen kann.

Gegen 182 Spieler durchgesetzt

Insgesamt waren diesmal 183 Zocker am Start und der Preispool lag umgerechnet bei satten 17,5 Millionen Euro. Mit dabei die beiden deutschen Landsmänner Fedor Holz aus Saarbrücken und Koray Aldemir. Neben den beiden Deutschen gesellte sich außerdem noch der US-Profi Dan Smith an den Finaltisch.
Aledmir durfte sich alsbald verabschieden, immerhin mit einem Trostpflaster von mehr als 2 Millionen USD in der Tasche. Smith durfte sich als zweiter verabschieden – denn an Fedor Holz kam keiner vorbei. Mit einer Straße (siehe Bild) kickte er den US-Amerikaner und belegte den 1. Platz.

PS: Holz hat mit seinen erst 22 Jahren bisher mehr als 17 Millionen Euro an Preisgelder gewonnen. So kann es also auch laufen!

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Poker in Las Vegas: Wo sich das Spiel immer lohnt

Am Strip gibt es fast stündlich ein Pokerturnier, Cash Games bekanntlich rund um die Uhr. Außerhalb vom Strip findet man billige Turniere die bei USD 20.- beginnen. Allerdings sind das dann eher Turbo und Re-buy Turniere, welche eher einem Glücks- statt einem Geschicklichkeitsspiel gleich kommen.

Die meisten Pokerturniere sind so aufgesetzt, dass diese zwischen zwei und drei Stunden dauern. Die Frage stellt sich meist nur, wie viel bekomme ich für mein Geld. Wenn ich ein Re-Entry Turnier habe für USD 30.- mit 4000 Chips und mich nochmals für USD 20.- einkaufen kann, habe ich den größeren Glücksfaktor. Im Schnitt rechnet sich, pro 1000 Chips bezahle ich USD 10.-! Jetzt kommen noch die Struktur und der Zeitfaktor. Viele Turniere sind regelrechte Turbo Turniere, die Blinds schießen in die Höhe, die Zeit rennt, als ob sie gesucht wird.

Die meisten Casinos bieten Poker an

Viele Casinos buhlen um die Pokerspieler und beginnen Strukturen zu kopieren, ein regelrechter Kampf um die Spieler hat begonnen. Gab es früher die besten Turniere im ARIA und im Bellagio, so haben sich Caesars und Binions dran gemacht, ähnliche Turniere zu organisieren. Die wohl besten Turniere sind hier zu finden (Casino/Buy-in/Stack):

  • ARIA – 125 USD – 10000
  • Bellagio – 125 USD – 10000
  • Binion’s – 80 USD – 15000
  • Caesars – 125 USD – 10000
  • The Orleans – 125 USD – 12500 (nur am Freitag)

Von der Preis- Leistung gibt es im Binion’s den besten Poker, allerdings sind durchschnittlich 30 Spieler am Start. Im Aria wie auch im The Orleans hat es selten weniger als 100 Spieler im Turnier. Mit dem Stack und der guten Struktur, gibt es hier viel Poker für angemessenes Geld. Sicherlich darf man das Venetian nicht vergessen. Gerade in der Zeit der Extravaganz ist man ab USD 200.- dabei mit einem größeren Teilnehmerfeld. Allerdings ist hier der Stack mit 10000 mäßig.

Sicher ist es Interessant ein großes Turnier zu spielen, USD 600.- / 15000 Stack / 40 Min. Blinds! Mit diesen Turnieren gehen wir jedoch schon an eine Grenze, wo es sich die Frage stellt, spiele ich gleich ein solches Turnier oder verdiene ich mir erst mit einem Kleinen das Geld für ein Großes.

Wer den Spaßfaktor will und trotzdem Poker spielen will, der geht ins Monte Carlo. Zwei bis drei Tische, viele Fische und die Drinks sind lecker. Sicherlich ist mit dem Einsatz von Durchschnittlich USD 60.- und einer Gewinn von ca. USD 400.- hält sich das Risiko vom Verlust und Gewinn weit auseinander. Ich selber spiele immer wieder gern im Monte Carlo, das Personal ist sehr freundlich und wie gesagt, auch Spaß muss sein.

Erfahrung macht klug

Meine Lieblingsturniere sind sicherlich die im Binion’s und im Aria! Grundverschieden sind diese jedoch wenn man das ganze Mal aus der Nähe betrachtet. Fangen wir im Binion’s an. Die Lage an der Freemont Street ist für ein vorzeitiges Ausscheiden nicht schlecht. Sollte man früh rausfallen, kann man fein essen gehen, die Lasershow anschauen, viele Bar’s outdoor mit genialem Tender, welche ihre Flaschenshow zeigen. Doch wir wollen ja im Turnier bleiben. Mit den max. drei Tischen ist das spielen fast familiär. Der Pokerraum ist vom Rest des Casino gut abgetrennt, so dass der Lautstärken Pegel sich sehr gut in Grenzen hält. Hier kann man für wenig Geld sehr viel Poker bekommen. Die Spieler sind unterschiedlich, es gibt einige sehr gute Spieler aber auch Neulinge, wo man die Tells sieht, wenn man nicht mal genau weiß was für Tells es gibt. Ich musste mit Fullhouse mal eine Kontrolle machen, obwohl ich den Tell genau sah und mir fast sicher war, dass ich gegen das Ass Fullhouse laufe. Da es am Anfang vom Turnier war konnte ich mir das auch erlauben, da die Spielerin wohl eher eine Newcomerin war und wie ein offenes Buch lesbar war. Ich musste nur noch herausfinden, ist sie bei dem Tell stark oder schwach. Danach konnte ich diese Informationen im Turnier einsetzen um zu gewinnen. Binion’s hat demzufolge ein gewisses Risiko, dass man gegen einen Glücksspieler viel oder alle Chips verlieren kann, weil man mit dem eigenen Setzverhalten keine Zeichen setzen kann. Turnierdauer ca. 4 – 5 Stunden.

In Vegas kann man die Großen des Poker-Business live erleben

Im Aria hingegen, wo ich auch sehr gerne spiele, ist es eher laut und auch eng. Wenn man im unteren Teil des Pokerraum sitzt, kann man fast Platzangst kriegen. Von den Spielern hat es alles Kreuz und Quer! Vom Profi bis zum Anfänger, vom Fischer bis zum passiven Nuts Spieler. Hier zählt die Geduld, was eigentlich im Poker der Fall sein sollte, dann mit einer starken Hand so viel Chips wie möglich zu machen. Im Aria habe ich schon oft gesehen, dass eine aggressive Spielweise am Anfang zu vielen Chips führt, jedoch meist werden diese Chips auch wieder verteilt. Viele Spieler können mit einem großen Stack nicht mehr umgehen. Es soll ja so weiter gehen wie bis Anhin, das ist dann auch die Chance, mit einem geduldigen Spiel die Chips zu generieren. Interessant ist es, wenn man mit einem Pro am Tisch sitzen kann. Turnierdauer bis zu 11 Stunden wenn der Sieg ausgespielt wird. Diese Stunden soll man nutzen, als Lehrstunde. Man muss nicht Hände gegen einen Pro durchdrücken um zu sagen, ich habe gegen xy eine Hand gewonnen, viel besser ist es zu sagen, ich habe einen Geldrang erreicht und xy war am Tisch und ich konnte schönes Poker spielen. Sei es „King David“ oder Paul (mäck mäck) Magriel, in Las Vegas ist alles möglich! Für einen Turniersieg gibt es einen ARIA Card Guard, eine Trophäe der ich noch hinten nach renne…. leider hat es bis jetzt nicht gereicht. Solche Trophäen gab es früher noch im Caesars Palace, wo der Turniersieger auch einen Cardguard gewinnen konnte.

Ich habe hier nur ein paar wenige Pokerrooms aufgezählt. Sicherlich spiele ich auch mal im Ballys, Ceasars, The Linq oder aber im Flamingo. Je nach Lust und Laune. Will man mal ein Omaha Poker Turnier spielen, empfiehlt sich das Venetian. Es gibt noch viel zu schreiben, besser man erlebt es. Man muss sich wohl fühlen, dem einen liegt der Pokerroom dem anderen ein anderer.

Wer weiß, vielleicht sehen wir uns mal am selben Tisch! Good game wünscht euch THE ROCK.

PS: Poker kann man natürlich auch online spielen. So gibt es bei 888 beispielsweise einen 88€ Pokerbonus ohne Einzahlung!

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