Las Vegas bietet EDM-Deluxe

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Als große Einnahmequelle haben sich mittlerweile einige Clubs in der Casinometropole Las Vegas bewiesen. Dort gehen bei jeder Party Tausende US-Dollar über den Tisch, während die größten DJs aus aller Welt dort auflegen. Zusammen mit den enorm exklusiven Laser- und Lichtanlagen bieten diese Clubs oftmals mit extra eingeflogenen DJs ein besonderes Erlebnis.

Nicht nur in Las Vegas, sondern auch in vielen anderen Städten der USA, passen sich die verschiedenen Clubs an diesen Trend an. Dies mag vor allen daran liegen, dass solche Gäste gerne etwas mehr Geld ausgeben und somit Tausende von US-Dollar in diesen Clubs lassen. Auch wenn diese speziellen und überaus kostenintensiven Veranstaltungen viele Clubs auf der Welt in den Ruin treiben würden, scheint es sich für die Clubbetreiber der Casinometropole zu lohen. Diese Kosten entstehen nicht nur durch die aufwendigen Kulissen und speziellen Licht- und Soundsystemen, sondern auch durch das Heranschaffen der bekanntesten DJs der Welt. In aller Welt bekannte DJs werden für nur einen „Gig“ aus Europa eingeflogen, um die Gäste in den Clubs zu begeistern.

Allein schon bei den überdurchschnittlich hohen Eintrittspreisen zeigt sich, dass es sich um eine andere Liga der Clubs handelt. Den Besuchern scheint der extrem hohe Preis nicht sonderlich zu interessieren. Auch wenn es dreißig, vierzig oder noch mehr US-Dollar für den Einlass kostet und es sich um kein Striplokal oder Ähnliches handelt, haben sich diese Clubs einen guten Namen gemacht. Meist wird bei der Höhe des Preises auf das Geschlecht geachtet. Dies zeigt sich dadurch, dass Frauen günstiger als Männer in diese Clubs kommen. So waren z.B. bei den Tickets für Avicii am 6. Juni für die weiblichen Besucher bei 20 US-Dollar und für die männlichen bei 50 US-Dollar. Bei dem auftritt von Tiesto sah es vergleich bar aus.

Dennoch werden die meisten Einnahmen nicht über den Eintritt, sondern im Club gemacht. Überwiegend werden dort alkoholische Getränke, meist in Flaschen, verkauft. Seth Troxler äußerte seine eigene Meinung im EDM-Rant (electronic dance music): Nimm diese ausschließlich zu diesem Zweck gebauten Clubs in den riesigen Hotelanlagen von Las Vegas: Die Musik ist grottenschlecht, aber trotzdem verkaufen sie jede Nacht Tausende Flaschen Alkohol an reiche Arschgeigen.“

In den 90ern war bei uns im Lande die Techno- und Housemusik schon sehr beliebt. Dies zeigte sich auch durch die Loveparade, die immer mehr Besucher bekam. Auch wenn die elektrische Musik sich seit den 90ern wieder verändert hat, kannte sie in den USA nun Fuß fassen. Wer diese Musikrichtung mag und etwas mehr Geld übrig hat, sollte die Chance in Las Vegas nutzen, um dort etwas Besonderes zu erleben.

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Raver stürmen Las Vegas

Auf Las Vegas wartet wieder ein neues aufregendes Erlebnis. Am kommenden Wochenende werden Hunderttausende Raver die Stadt inmitten der Wüste von Nevada stürmen. raver-1Auch wenn „die Stadt, die niemals schläft“ mit solchen großen Anstürmen von Besuchern vertraut ist, wird das nächste Wochenende noch etwas anders als bei anderen Veranstaltungen. In der Wüstenmetropole wird zweiundsiebzig Stunden lang der Electric Daisy Carnival gefeiert. Dieses Event ist mit der Loveparade aus Deutschland zu ihren besten Zeiten zu vergleichen.

Die Stadt Las Vegas hatte in ihrer bisherigen Geschichte einen großen Abschnitt voll mit Mafioses und Kartellen gehabt. Anschließend entwickelte sich die Stadt immer weiter in ein relativ normales Urlaubsziel für Touristen aus aller Welt. Zudem kamen immer neue Veranstaltungen und Messen in die Stadt. Eine dieser neuen Veranstaltungen (Electric Daisy Carnival) zeigt den Fans von elektronischer Musik, dass in den USA, Musikrichtungen wie Hip-Hop oder Rock von den Ravern verdrängt werden.

Der amerikanische Musikjournalist Kerri Mason behauptet, dass die Verbreitung von elektronischer Musik in den USA mittlerweile wesentlich größer als in anderen Ländern auf der Welt ist. Somit dürfte Las Vegas die bisherigen dafür bekannten Städte wie Berlin oder London abgelöst haben. Sogar auf der bekannten Party-Insel Ibiza zeigt sich die von den USA neu aufgerollte Musikrichtung und lässt die Gäste der Insel Tanzen.

In dem wohl bekanntesten Club der Insel, Das Pacha, treffen sich jedes Jahr die bekanntesten DJs der Welt. Diese DJs bekommen momentan sehr hohe Gagen und diese stiegen bisher immer weiter an. Das Magazin „New York Times“ aus den USA berichtete, dass der Club „Das Pacha“ diesen steigenden Gagenanstieg nicht weiter nachgehen kann. Die maximale Gage für überaus bekannte DJs soll auch weiterhin deren Schmerzgrenze von 100.000 US-Dollar nicht überschreiten.

Die Stadt, die niemals schläft, hat durch die Veranstaltung „Electric Daisy Carnival“ wieder das Richtige für einen steigenden Touristenansturm gefunden. Über weitere Neuerungen oder andere Veranstaltungen werden wir Sie auf dem Laufenden halten.