Rauchvolle Zeiten: Es gibt keinen Joint in Las Vegas

Keine Panik! Nach wie vor könnt ihr euch wahrscheinlich an jeder Straßenecke eindecken. Aber Obacht: Der Erwerb und Konsum illegaler Drogen ist in den USA kein Kavaliersdelikt!

„Fear and loathing in Las Vegas“ setzte Maßstäbe auf der Leinwand. So einfach wie einst Johnny Depp hat es der gewöhnliche Konsument allerdings nicht.

Legaler macht die Sache auch deutlich mehr Spaß. Und insbesondere in der Hauptstadt des Glücksspiels, in denen der Vertrieb der soften Droge legalisiert ist, wird das so langsam zu einem ordentlichen Problem. Denn die Ware ist ausverkauft – nicht nur temporär; das Angebot deckt bei weitem nicht die Nachfrage in Sin City.
In Las Vegas gibt es zwar mittlerweile mehr als 50 lizenzierte Verkaufsläden für den grünen Dauerbrenner. Aber in diesen geht leider das Licht aus. Konnten die Shops in den ersten Tagen nach der Legalisierung noch mehr als 4 Millionen US-Dollar umsetzen, heißt es jetzt: Ausverkauft!

Denn der Nachschub fehlt und er kann freilich nicht überall nach Belieben angebaut werden. Und das bedeutet, dass nur knapp 2 Wochen nach der Legalisierung schon wieder Feierabend ist – immerhin nur für eine kurze Zeit. Das wird der Stadt respektive dem Konsum keinen Abschwung tun. In Vegas ging schon immer viel und auch was das Thema Beschaffung von Genussmitteln angeht, war der eine oder andere Tourist sicherlich nicht zimperlich.

Vielleicht empfiehlt sich an dieser Stelle auch ein Blick auf unsere niederländischen Nachbarn. Der Handel und auch die Ausformung der gesetzlichen Richtlinien dürften in keinem anderen Staat der Welt professioneller sein.

Es wäre Las Vegas zu wünschen: Für mehr Freiheit und vor allem deutlich weniger Kriminalität!

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Legalisierung in Las Vegas: Zocken ja, kiffen nein!

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Es wäre für den einen oder anderen Einwohner und Touristen auch zu schön gewesen: Im Casino nochmal ordentlich einen durchziehen. Aber das bleibt – trotz Legalisierung – auch vorerst nur ein Traum.

Am 08.11.2016 wurde in Nevada über die Freigabe von Marihuana abgestimmt. Und das Ergebnis fiel mehr als deutlich zu Gunsten des Rauschmittels aus; einer Legalisierung sollte demnach nichts mehr im Wege stehen.

Doch der auf bundesstaatlicher Ebene getroffene Beschluss ist für zahlreiche Casinobetreiber nicht bindend. So stellte die Nevada Gaming Commission bereits klar, dass der Genuss von Marihuana laut Bundesgesetz der USA verboten sei, und man sich auch in Zukunft daran halten werde. Die lokale Entscheidung für eine Freigabe der Droge sei demnach nachrangig zu behandeln.

Damit steht fest: Alle Casinolizenz-Nehmer in Nevada dürfen nach wie vor nicht mit dem grünen Stoff handeln, sonst droht der Entzug der Lizenz. Aber auch für den Umgang mit Gästen gibt es klare regeln. So dürfen Besuch in den Casinos und auch Hotelgäste mitgebrachtes Marihuana nicht konsumieren oder es weitergeben.

Fazit: Ob und wann der Stoff auch in Las Vegas legal seinen Einzug findet, bleibt weiterhin offen. Alle aktuellen Konsumenten dürfte dies nicht stören, gibt es doch zahlreiche alternative Möglichkeiten Marihuana käuflich zu erwerben.

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