Nach Alkoholkonsum ein Flugzeug geklaut

pilot-01Auf den ersten Blick schien es nur ein relativ unerfahrener Neuling zu sein, der das Starten und Landen auf einem Flughafen bei Las Vegas übte. Auch wenn der 47-Jährige das relativ gut hinbekommen hatte, waren in seinem Blut 1,3 Promille Alkohol. Nach mehreren versuchen konnte die Polizei den „Piloten-Neuling“ aufhalten. Nachdem er aufgehalten wurde, gab er an, lediglich für seinen Pilotenschein geübt zu haben.

Ein Ermittler aus Boulder City, das ungefähr 20 Kilometer von der Casinometropole Las Vegas entfernt ist, äußerte nähere Angaben dazu: Der 47-Jährige hatte sich nach dem Alkoholeinfluss zu illegalen Starts und Landungen verleiten lassen. Weder zum Flug noch zur Entwendung des Flugzeuges hatte er eine Erlaubnis dies durchzuführen. Das Verfahren gegen diese Verstöße des Gesetzes wurde bereits in die Wege geleitet.

Laut einem Bericht der „Las Vegas Sun“, handelte es sich bei dem gestobenen Flugzeug um eine Cessna 208 Caravan. Dabei handelt es sich um ein einmotoriges Turboprop-Passagier- und Frachtflugzeug, vom Hersteller Cessna, die über bis zu 14 Sitzplätze verfügen kann. Mit dieser Maschine verursachte der betrunkene Pilot, bei einem seiner sehr waghalsigen Manöver, beinahe eine Koalition mit einer anderen Maschine.

Bei der Verhaftung der zuständigen Polizei widersetzte sich der gesetzwidrige Pilot gegen diese angemessenen Maßnahmen der Gesetzeshüter. Dadurch entstanden leichte Verletzungen bei dem 47-Jährigen. Selbstsicher argumentierte er nach der Verhaftung: „Ich wollte lediglich für meinen Pilotenschein üben“. Egal ob es die Missachtung des Eigentums eines Anderen (das Flugzeug) oder das Fliegen unter Alkoholeinfluss ist, zeigte er bei seiner Stellungnahme keinerlei Einsicht. Laut des Alkoholtests hatte er 1,3 Promille und war somit laut Gesetz weder zum Autofahren noch zum Fliegen in der Lage.

Der lokale Sender KTNV berichtete, dass es sich bei diesen illegalen Piloten um einen ehemaligen Angestellten des Flughafens handelt. Die vom Gericht in Boulder City gesetzte Kaution, in Höhe von 101.00 US-Dollar, wird der Verurteilte wahrscheinlich nicht leisten können, sondern soll ihm eher zeigen, wie wichtig das Einhalten der Gesetze ist.

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Neunjähriger Ausreißer flüchtet nach Las Vegas

Wie es vielen Eltern bekannt ist, sind deren Kinder im Alter von neun Jahren oft sehr eigensinnig. Ein kleiner Junge hat diese sich diese Situation wohl etwas zu sehr nahekommen lassen und flüchtete vor seinen Eltern. Es schmuggelte sich ohne Flugticket in eine Maschine nach Las Vegas. Auch wenn die illegale Reise innerhalb der Vereinigten Staaten sonst überaus schwierig ist, soll es dem kleinen Jungen durch den Streit im US-Haushalt möglich gewesen sein.

neunjähriger

Da man in Las Vegas vieles (Bars, Casinos, usw.) erst ab dem einundzwanzigsten Lebensjahr nutzen darf, ist diese Casinometropole oft nur ein Ziel für Volljährige (21. Lebensjahr). Dennoch ist die Stadt der Lichter im Bundesstaat Nevada überaus verlockend, da es oft an einen Freizeitpark erinnert.

Auf Videoaufnahmen war der kleine Junge an einem Donnerstag auf dem Minneapolis-Saint Paul International Airport im Bundesstaat Minnesota zu sehen. Er passierte dort eine Sicherheitsschleuse. Vorab hatte er sich in einem Restaurant eine kleine Mahlzeit bestellt, und nachdem er seinen Hunger gestillt hatte, die Zeche geprellt. Nach dem Abflug der Maschine wurde die Besatzung wegen des jungen Passagiers misstrauisch. Nachdem die Polizei seine Eltern eilig aufgesuchten, sagten diese: „Wir haben heute von ihm noch nicht allzu viel gesehen“.

Es scheint sich bei diesem Fall um eine Verletzung der Aufsichtspflicht zu handeln. Dennoch hat diese Aktion des neunjährigen auch politische Hintergründe. Jeder der schon in den Vereinigten Staaten mit einem Flugzeug geflogen ist kennt die vielen Sicherheitsüberprüfungen dort. Wie konnte also ein Kind in den Flieger gelangen? Die verantwortliche Transportsicherheitsbehörde (TSA) hat in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass es an der momentan schlechten Personalsituation liegt. Der US-Fernsehsender CBS begründete diese großen Sicherheitslücken mit mit der Tatsache, dass wegen des Streits im US-Haushalt viele Mitarbeiter des Flughafens im Zwangsurlaub sind. Dadurch sind auch weniger Sicherheitskräfte dort im Einsatz als üblich.

Dies zeigt wie stark sich die das öffentliche Leben in den USA durch den „government shutdown“ beeinflussen lässt. Nicht nur die Mitarbeiter vom Airport mussten ihre Arbeit einstellen, sondern auch ganze Kunstsammlungen, Museen, Nationalparks oder auch Denkmälern mussten teilweise geschlossen werden. Dies alles sind nur die Folgen einer nicht rechtzeitigen Einigung des Kongresses auf ein Haushaltsgesetz.

Mit Flug-Flatrate nach Las Vegas

Bisher ist das Prinzip einer Flatrate überwiegend aus der Internetnutzung, Telefonie oder Gastronomie bekannt: Gegen einen festen Beitrag unbegrenzt surfen, telefonieren oder essen/trinken. Mittlerweile gibt es sogar eine Airline, mit der auch eine Flug-Flatrate möglich ist.

Die US-Fluggesellschaft „Surf Air“ hatte letzte Woche erst ihre erste Route dieser Flatrate eröffnet. Dies sind die Flüge zwischen Burbank in der Nähe von Los Angeles und San Carlos in der Nähe von San Francisco. Bereits kommenden Juli hat das Unternehmen geplant, die Flüge nach Santa Barbara mit einzubeziehen. Für die Flüge in naher Zukunft hat das Unternehmen beabsichtigt weitere Reiseziel in diese Flug-Flatrate mit einzubeziehen. Dazu gehören Ziele wie z.B. Lake Tahoe, Sacramento, San Diego, Palm Springs und das erlebnisreiche Las Vegas.

Als Fluggesellschaft bietet „Surf Air“ den Mitgliedern für 1.650,- US-Dollar (umgerechnet 1.236,- Euro) eine „All-You-Can-Fly“-Flatrate, die prinzipiell durchaus mit der allzu bekannten „All-You-Can-Eat“-Flatrate vergleichbar ist. Mitglieder von „Surf Air“ brauchen sich weder mit den langen Schlangen am Check-In-Schalter herumzuplagen, hohe Gebühren für die Parkanlage des Flughafens zu zahlen und sich auch nicht über die Speisen/Getränke zu ärgern. Somit bleiben den Mitgliedern dieser Fluggesellschaft die hautsächlichen Unannehmlichkeiten von Flugreisen erspart.

Es werden für diese Flüge lokale Airports genutzt, um so den Kunden die großen Menschenmengen an den internationalen Airports zu ersparen. Dadurch ist es den Mitgliedern möglich, innerhalb von grade mal 30 Sekunden einen Flug zu buchen. Somit reicht es aus, eine Viertelstunde vor Flugbeginn an dem lokalen Airport zu sein. Da dort auch die Parkplätze kostenlos sind und der Weg zu der Maschine leicht zu fuß zurückzulegen ist, wird die Reise für die Mitglieder noch angenehmer.

Die Airline nutzt für die Beförderung ihrer Mitglieder ein Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12. Im Verhältnis zu einem Jumbojet von den herkömmlichen Airlines wirkt diese Maschine sehr klein. Allerdings würde sicherlich jeder „Normalreisende“ sofort seinen Sitzplatz gegen einen in einer Pilatus PC-12 Maschine tauschen. Das Innere der Maschine ist sehr luxuriös ausgestattet und bietet dem Passagier neben den Ledersitzen und enormer Beinfreiheit noch einige andere Vorteile gegenüber einer regulären Maschine. Nachdem jeder der maximal sechs Gäste persönlich mit seinem Namen begrüßt wurde, sind die Snacks und Getränke während des Flugs kostenlos für ihn.

Insofern noch nicht alle Plätze vergeben sind, kann das Mitglied die Plätze im Flieger zwischen sechs Wochen und drei Minuten vor Abflug buchen. Wer seinen Flug bereits zwei Wochen vor Flugbeginn bucht, kann sogar kostenlos eine Begleitperson mitnehmen. Trotz dieser vielen Vorteile gibt es auch bei „Surf Air“ Einschränkungen für die Passagiere: Jeder Gast darf nur ein Gepäckstück mit einem Maximalgewicht von 15,8 Kg mit in den Flieger nehmen. Gepäckstücke die eine ungewöhnliche Form oder Größe haben (z.B. Surfbretter oder Skier), können in der Pilatus PC-12 auch nicht mit transportiert werden.

Sicherlich werden viele Gäste die Flugmöglichkeiten nicht nur für geschäftliche Anliegen nutzen. Über das Wochenende mit einem luxuriösen Flieger nach Las Vegas zu reisen, ohne das noch separate Kosten entstehen, würde sicherlich den Meisten von uns sehr entgegenkommen.