Tiger von Siegfried und Roy gestorben

siegfried-und-roy-02Der bekannteste weiße Tiger der beiden Magier Siegfried und Roy ist letzte Woche gestorben. Der neunundsechzigjährige deutsche Dompteur und Magier, Roy Horn, berichtete über den Tod des Tigers Montecore, nun auf der Facebook-Seite der beiden Magier.

Trotz der lebensgefährlichen Verletzungen, die ihm der Tiger 2003 zufügte, beschrieb er ihn im Internet als „seinen Lebensretter“. Zudem gab er an, dass Montecore bei seinen Verwandten im Himmel der weißen Tiger sei. „Furchtbar werde ich ihn vermissen. Ich bin mir sicher, dass er im Himmel mit seinen Brüdern und Schwestern spielen wird“ schrieb Roy auf deren Facebook-Seite.

Die lebensgefährlichen Verletzungen fügte der nun verstorbene Tiger ihm im Oktober 2003 zu. Dies geschah auf der Bühne von dem Hotel/Casino Mieage, welches sich mitten auf dem Strip von Las Vegas befindet. Trotz des Vorfalls verteidigte Roy dieses Raubtier, welches er auch als „Haustier“ hielt.

Laut Angabe der Ärztewar es ein Wunder, dass der Magier die Schlaganfälle, eine schwere Bisswunde und die Operation an seinem Gehirn überstanden hat. Jedoch hatte dies auch Folgen für Roy und seinem vierundsiebzigjährigen Partner Siegfried Fischerbacher: Beide mussten ihre Show aufgeben und vorzeitig in den Ruhestand gehen. Auch wenn Roy Horn mittlerweile ohne fremde Hilfe laufen kann, hat er immer noch Folgen von seiner halbseitigen Lähmung.

Auch wenn der Vorfall bereits 2003 für Roy war, hatte er schon direkt nach dem Zwischenfall darum gebeten, den weißen Tiger Montecore am Leben zu lassen. Trotz der Trauer haben beide die Hoffnung auf neue Tiger nicht aufgegeben, da sie ja noch zwei weibliche haben. Im Zusammenhang mit dem Frühling versprechen sie sich eine neue Generation dieser Tiere bei sich zu Hause.

 

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Todessturz einer Akrobatin in Las Vegas

In der Wüstenmetropole Las Vegas ist eine einunddreißigjährige Akrobatin aus circa 15 Metern in die Tiefe gestürzt und anschließend gestorben. Die Artistin war Bestandteil einer Cirque du Soleil Show. Der Unternehmensgründer zeigte sich mitgenommen und stark betroffen.

Die erfahrene Akrobatin Sarah Guyard-Guillot, die unter dem Künstlernamen Sassoon bekannt war, erlebte ihr tragisches Ende kurz vor Abschluss der Show namens „ Kà“. Bei dieser sehr populären Show stürzte die 31-jährige Artistin aus 15 Meter Höhe in den Tod. Am Sonntag wurde ihr trauriger Tod von dem örtlich zuständigen Institut für Gerichtsmedizin bestätigt.

In dieser Show war Sarah Guyard-Guillot, genau wie alle anderen Artisten, durch ein Sicherheitskabel vor einem solchen Unglück abgesichert. Jedoch löste sich dieses Sicherheitskabel als die Artistin für eine Kampfszene in die Höhe gehievt wurde. Einer der Zuschauer lies sich von einer US-Zeitschrift interviewen und sagte, dass viele der Zuschauer das Unglück anfangs nicht als ein solches sahen, sondern es für ein Teil der Show hielten.

Der Zirkus mit der Show „ Kà“ erklärte, dass er eng mit der zuständigen Behörde von Las Vegas zusammenarbeiten wird, um das traurige Unglück im Hotel MGM Grand aufzuklären. Nach diesem Vorfall wurde die Show sofort abgebrochen. Da derzeit noch die Untersuchengen bezüglich des Todesfalls von Sarah Guyard-Guillot laufen, wurden vorerst alle anstehenden Termine abgesagt um ein weiteres Unglück zu vermeiden.

Das Magazin „Las Vegas Sun“ berichtete auch über diesen Unfall. Laut „Las Vegas Sun“ ist dies der erste Unfall mit tödlichen Folgen von diesem Zirkus. Der Gründer des aus Kanada stammenden Unternehmens, Guy Laliberté, gab auf Facebook bekannt, dass er und sein Team untröstlich und dadurch am Boden zerstört sind. Er bezeichnete die verunglückte Sarah Guyard-Guillot als „Teil der Familie“.

Die Mutter zweier Kinder (Guyard-Guillot) war schon seit beginn der Show „Kà“ (2006) dabei. Seit mehr als 20 Jahren hatte sie bereits Erfahrungen als Akrobatin auf der Bühne gesammelt. Leider musste sie dennoch ein solch trauriges Ende erleben.