Nach durchzechter Nacht: Betrunkener durchschwimmt den Colorado-River

Keine Kurzstrecke: Arron Hughes durchquerte den Colorado auf seiner gesamten Breite.

Das muss ja eine ganz besondere Sause gewesen sein! Nach einem Junggesellenabschied kommt ein betrunkener Mann auf eine ganz besondere Idee – und hat mehr Glück als Verstand.

Nach knapp 1,5 Tagen ununterbrochener Party in der Glücksspielmetropole hatte unser Glückspilz des Jahres wohl eine ganz besonders tolle Idee. Denn statt jetzt einfach ins Hotelzimmer zu gehen und die Seele etwas taumeln zu lassen, beschlossen die Jungs einen spontanen Trip zum Hoover Dam zu unternehmen. Und bei einem kurzen Ausflug sollte es nicht bleiben.

„Dann dachte ich: Ich gehe schwimmen“

Denn in unmittelbarer Nähe zur Staumauer entschied der 28-Jährige Arron Hughes spontan, in das kühle Nass zu springen. Und schon das war mehr als nur mutig; bedenkt man die Höhe bis zur Wasserlinie sowie den stark alkoholisierten Zustand von Hughes.
Trotzdem schaffte er, was mindestens 275 andere Kandidaten vor ihm mit dem Leben bezahlten: Er durchquerte den Colorado-River auf voller Breite unweit der Staumauer und stellte damit einen neuen Rekord auf!

Dabei standen Hughes aber mindestens zwei Schutzengel zur Seite. Denn zum einen konnte er sich trotz seines angeschlagenen Zustands auf seinen trainierten Körper und gutes Wetter verlassen. Zum anderen waren zum Zeitpunkt seiner Durchquerung 9 von 10 Wasserturbinen am Damm nicht im Betrieb. Diese ziehen immer wieder mutige Schwimmer in ihren Sog oder drücken sie gegen die Staumauer – eine Konstellation die nicht zu überleben ist.

Fazit: 330 USD Geldstrafe, keine Reue bei Arron Hughes und ein neuer Rekord. Sachen gibt´s!

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Las Vegas muss Wasser sparen

Die Dürre im Westen der USA hält seit über zehn Jahren an. Auch die Touristenmetropole Las Vegas muss trotz des Stausees mit dem Wasserverbrauch sparsamer werden. Besonders schwierig scheint es den privaten Verbrauchern, mit dem Wasserverbrauch etwas behutsamer umzugehen.

Auch wenn eines der ersten großen Hotels, auf dem Strip von Las Vegas, das Energiesparen und Umweltbewusstsein mit zu deren Firmenkonzept gehört, macht sich die Wildhüterin Christine Vanover Sorgen um die Umwelt in der Region dieser Großstadt. Im Lake Mead Nationalpark arbeitet diese überaus motivierte Wildhüterin. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde unter viel Schweiß und Investitionen der Hoover Staudamm errichtet. Dadurch konnte dort der bisher größte, künstliche See der Vereinigten Staaten errichtete werden. Auf den ersten Blick lässt sich auch für Leihen erkennen, dass sich der Wasserspiegel des Stausees in den letzten 13 Jahren um 30 Meter gesengt hat. Dies zeigt sich durch den enormen Farbunterschied an den Stirnwänden rund um den See. Zu diesem Verlauf der letzten Jahre sagte Christine Vanover: „Deswegen mussten wir die Bootsrampen in unseren neun Freizeitgebieten verlängern, und die Häfen müssen ständig hin- und herziehen, weil die Uferlinie sich verändert. Das ist teuer“.

Leider sind diese Kosten nicht für jeden Betrieb tragbar. Dies zeigte sich vor Kurzen, da der dritte Hafen seinen Betrieb einstellen musste. Der hauptsächliche Grund für diesen Wasserstand im Lake Mead ist der Wassermangel des Colorado-Rivers. Der Fluss musste in den letzten Jahren durch lange Trockenperioden und hohe Temperaturen leiden. Zudem gab es in den Rocky Mountains nur sehr wenig Schneefall und die Landwirte aus Mexico und die von sieben Bundesstaaten der USA verbrauchen zunehmend immer mehr Wasser. Dadurch konnte der Wasserbedarf kaum durch den Colorado gedeckt werden.

Der Colorado versorgt über 40 Millionen Menschen im Westen der USA mit Wasser, von denen zwei Millionen in Las Vegas leben. Ohne diese Wasserversorgung von dem Colorado im Zusammenspiel mit dem Hoover Dam hätte die künstliche Oase in der trockensten Wüste Nordamerikas nie existiert. Auf den ersten Blick scheint in der Wüste von Nevada eine Stadt mit riesigen Hotels, Wasserspielen und Poolpartys in riesigen Poolanlagen, das Wasser dort nichts Besonderes ist. Leider ist diese wie vieles in Las Vegas nur ein künstlicher Schein.

„Wir sind in der Endphase eines 13-Millionen-Dollar-Umbaus“, erklärt Eric Brady, Präsident von Brady Linen der nach eigenen Angaben größten Wäscherei in Las Vegas, „um diese Wasser sparenden Maschinen einzubauen, die 1,5 Liter Wasser pro Pfund Wäsche verbrauchen.“ Bei gut 450 Tonnen Wäsche am Tag spart die Firma so acht Millionen Liter Wasser pro Tag. Eric Brady hat bereits 13 Millionen US-Dollar in sparsamere Waschmaschinen investiert.

Bradys Firma reinigt auch die Handtücher des MGM Hotel & Casino Ressorts. Dadurch zeigt sich auch wieder das Firmenkonzept des MGM. Deren Umweltschutzchefin Cindy Ortegaerklärte, dass das Energiesparen und das Umweltbewusstsein in dem Firmenkonzept im Vordergrund stehen. Das MGM hat extra für die neu gebaute Gebäudeanlage „City Center“ mit 10.000 Zimmern extra neue Duschen entwickeln lassen: „Sie verbrauchten pro Minute weniger Wasser, unter 7,5 Liter, aber der Gast merkt den Unterschied nicht, obwohl der Wasserverbrauch geringer ist als bei ihm zu Hause“. Eine weitere Idee, die auch in dem Neubau umgesetzt wurde, sind die intelligenten Klimaanlagen. Die Klimatisierungsstufe der Anlage schaltet sich beim Verlassen des Zimmers automatisch herunter, sodass in der Hotelanlage 190 Millionen Liter Wasser gespart werden können. Mit diesen Ersparnissen wirbt das Hotel in ihrer Infobroschüre. Auch wenn es auf den ersten Blick nur nach Umweltfreundlichkeit des Ressorts aussieht, sind die Kostenersparnisse auch ein wichtiger Faktor dabei.

Die Temperaturen sind in der Region weiterhin recht hoch, und wie sich der Wasserverbrauch zukünftig entwickeln wird, ist bislang noch offen. Bei weiteren Änderungen werden wir umgehend darüber berichten.


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Von Las Vegas zum Grand Canyon

Der aus Las Vegas sehr leicht erreichbare Grand Canyon ist nach wie vor für viele Touristen ein wahrer Hingucker. Die etwa 450 km lange Schlucht liegt zum größten Teil im Grand-Canyon-Nationalpark. Viele verschiedene Anbieter geben den Besuchern von Las Vegas die Möglichkeit diese mit einem Helikopter oder Flugzeug, zusammen mit einem Glas Sekt und Picknick, zu erleben.

Der Bereich in und um den Grand Canyon herum wurde bereits vor über 3.000 Jahren von Menschen besiedelt. Dies waren zur damaligen Zeit Indianer, die dort durch Jagen und Sammeln überlebten. Etwa 1.000 Jahre später wurde das Gebiet von Völkern namens „Anasazi“ besiedelt. Deren Lebensraum waren die Wände der Schlucht, in der sie ihre Lehmhütten bauten. Bis heute ist es noch unklar, warum diese Völker vor ca. 700 Jahren verschwanden. Von deren Nachfahren leben einige Havasupai-Indianer noch heute im Canyon.

Eines der größten und beeindruckendsten Projekte war der Bau vom „Skywalk“. Dabei handelt es sich um eine Aussichtsplattform direkt über dem Grand Canyon. Diese bietet den Touristen, mit dem 55 Millimeter dünnen Glasboden, einen Blick in 1.200 Meter Tiefe. Dieser Boden, der aus 48 Schichten Verbund-Sicherheitsglas besteht, wurde von der Firma Kinon Porz aus Köln hergestellt. Sie selbst wiegt 28 Tonnen und kann bis zu 120 Touristen tragen. Auch einem Erdbeben bis zur Stärke 8,0 auf der Richterskalar soll diese standhalten.

Egal ob vor dem Urlaub online oder direkt vor Ort, haben die Touristen viele verschiedene Möglichkeiten eine Tour zu buchen und mit dem Las Vegas Urlaub zu kombinieren. Oft haben die Besucher auch die Gelegenheit eine Zwischenlandung am Hoover Dam zu machen und auch diesen zu bewundern. Für die Besucher mit Flugangst oder die noch etwas Geld sparen möchten bleibt noch die Möglichkeit den Grand Canyon mit dem Auto/Mietwagen aufzusuchen. Dabei sollte man allerdings beachten, dass es für Touristen meist günstiger ist, sich den Mietwagen vor Ort zu besorgen als ihn vor der Reise schon zu bestellen.

Von der beeindruckenden Stadt Las Vegas aus gibt es einige überaus interessante und sehenswerte Ziele, die von der Natur geschaffen wurden. Über weite Erlebnisse in und um Las Vegas werden wir hier auch weiterhin berichten.


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