Party hard im Osten: Russisches Las Vegas soll eröffnet werden

Na, erinnert ihr euch noch an die spanischen Pläne vor einigen Jahren? Damals sollte eine Art „Euro-Vegas“ entstehen. Geklappt hat das nie. In Russland möchte man es jetzt besser machen.

In Spanien scheiterte das Projekt übrigens da sich Investoren und Regierung nicht einig wurden. Dem Projekt, dass nie über die Planungsphase hinaus kam, ging deshalb deutlich schneller die Luft aus, als viele Beteiligte erwartet haben. Schade war dies vor allem für die Zocker. Denn wo Ostasien sein Macau hat, hat Nordamerika sein Las Vegas.
Natürlich bleibt für begeisterte Zocker weltweit kein langer Weg: Spielbanken und Casinos gibt es in nahezu jedem Land und in oft mehr als ausreichender Zahl. In Ländern wie Deutschland kommen dazu noch zahlreiche Spielhallen (die ohne Zweifel nie die Qualität einer ordentlichen Spielbank erreichen können!).

Russland setzt auf spezielle Spielzonen

Nun also der Osten! Warum auch nicht, denn allzu weit ist die russische Föderation ja nicht entfernt. Übrigens sind Glücksspiele wie sie bspw. in klassischen Casinos angeboten werden in Russland tabu. Seit 2009 gilt ein landesweites Verbot für Casinos aller Ort. Dieses wurde und wird hart aber fair durchgesetzt.
Gezockt werden darf seitdem nur noch in „Sonderspielzonen“, wovon es aktuell ganze vier im gesamten Land gibt. Nun also soll Nr. 5 dazu kommen und das ausgerechnet auf der Krim. Im dem ukrainischen Bezirk, der seit 2014 völkerrechtswidrig von der russischen Armee besetzt ist, setzt man demnach wohl auf Prosperität.

Details werden noch nicht veröffentlicht

Laut dem Statthalter der Region, Sergej Aksjonow, investiert ein (wahrscheinlich westlich-russisches Konglomerat) bis zu 150 Millionen USD. Das Projekt selbst soll mindestens 500 Millionen USD Umsatz pro Jahr machen.
Bekannt ist bis jetzt nur der Starttermin: 2019. Mehr wissen wir nicht. Denn wohl auch aufgrund der westlichen Sanktionen hält man sich damit bedeckt. Sobald wir mehr erfahren, werden wir euch natürlich umgehend in einem aktuellen Beitrag berichten.

Der Pitboss meint: Bedenkt man, dass der Kreml alles unternimmt, um die russische Annexion voran zu treiben, könnte auch dieses Projekt eine realistische Zukunft haben. Ob man diese Politik mit seinem Geld unterstützen möchte, ist natürlich jedem selbst überlassen.

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Millionen an Investorengeldern in Las Vegas verzockt

In Las Vegas soll ein Geschäftsmann, der aus Kalifornien stammt, einige Millionen an US-Dollar verzockt haben. Bei dem verlorenen Geld handelt es sich nicht um private Gelder, sondern um Investitionsgelder. Laut der Berichte der Los Angeles Times, handelte es sich bei dem Geld um Investitionen für Zahnmedizin-Equipment. Diese soll der Geschäftsmann genutzt haben um in Las Vegas zu gamblen und dabei alles verloren haben.

betrug

William Knox, der Geschäftsmann, wurde am 18. November diesen Jahres, nachdem die Bundesbehörden seinen betrügerischen Aktionen auf die Spur kamen, verhaftet. Bis zum 4. Dezember gab es noch keine öffentliche Anklage. Dies änderte sich jedoch an diesem Tag. William Knox bekannte sich in sechs Fällen wegen Betrugs schuldig. Nach diesem Eingeständnis wurde er für 125.000 US-Dollar Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Investoren der Firma Osseous Technologies of America hatten in dem Zeitraum von 2010 bis 2012 mindestens 3.500.000,- US-Dollar in diese Firma für Zahnmedizin-Equipment investiert. Jedoch ist das Glücksspiel nicht der einzige Vorwurf bezüglich des unterschlagen von Investitionsgeldern. Er soll auch einen Teil genutzt haben, um seine Kinder auf privaten Schulen unterzubringen.

Das FBI (Federal Bureau of Investigation) konnte William Knox mithilfe eines versteckten Audiorekorders überführen. Die Bundesbehörde konnte ein Gespräch aufzeichnen, indem der Geschäftsmann ein Gespräch mit einem der geschädigten Investoren führte. In diesem Gespräch hatte William Knox zugegeben, das Geld verspielt zu haben. Zudem wurde auch seine Aussage festgehalten, in der er angab, Selbstmord begehen zu wollen, wenn die Möglichkeit besteht, dass sein betrügerisches Verhalten auffliegen sollte. Nach seiner Festnahme musste er ein Gespräch mit einem Therapeuten führen. Dieser musste feststellen, dass Knox suizidgefährdet ist. Aufgrund dieser Einstufung wurde er in eine Psychiatrie eingewiesen.


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