Amoklauf eines Ehepaars in LV

Par-toetet-3-menschenAm Wochenende ist ein Kunde eines Kaufhauses und zwei Polizisten durch einen Amoklauf eines Ehepaares ums Leben gekommen. Vermutet wird dabei ein rechtsextremer Hintergrund.

Einer der beiden getöteten Polizisten hatte nach dem Verbrechen von dem Ehepaar ein Bild von einem Hakenkreuz bekommen. Zudem war auf dem Bild die Notiz „Die Revolution beginnt jetzt“, zu finden. Auf der anderen Leiche war das Symbol des Widerstandes, welcher gegen die britischen Kolonialherren vorgeht. Diese ist auch als Gadsden-Fahne bekannt und geht auf einen US-General zurück. Eine Bewegung namens Team-Party nutzt diese Fahne auch als Banner.

Laut der Zeitung „Las Vegas Sun“ soll das Paar schon oft über Pläne einer Revolution und Massenmord gesprochen haben. Dies hat die „Las Vegas Sun“ von einem Nachbarn des Paars erfahren können. Die Las Vegas-Polizei gab an, dass es sich bei den Tätern um Gegner des Staats und Verfechter rechten Gedankenguts und der weißen Vorherrschaft handelt. Bei dem Mittagessen in einer Pizzeria wurden die beiden Polizisten von dem Paar überrascht, welches das Feuer auf sie eröffnete. Beide Polizisten hatten Frau und Kinder. Der Einunddreißigjährige hinterlässt eine Frau und ein kleines Baby, der Einundvierzigjährige neben seiner Frau noch sechs Kinder. Einer der beiden Polizisten stammte ursprünglich aus Bosnien und Herzegowina.

Ein Kunde, aus dem naheliegenden Kaufhaus, versuchte die Beiden aufzuhalten. Dabei bedachte er nicht, dass die beiden Verbrecher den toten Polizisten die Waffen abgenommen hatten. Die Frau aus dem Verbrecherpaar erschoss den Zivilisten, um sich auf deren Fluchtweg nicht behindern zu lassen. Nachdem das Pärchen unter Polizeibeschuss stand, flüchteten sie in ein Geschäft. Um sich nicht von der Polizei fassen zu lassen, hatten beide Täter Selbstmord begangen. Die 22-jährige Frau des Liebespaares erschoss erst ihren Mann und anschließend sich selbst. Der Bürgermeister von Las Vegas, Carolyn Goodman, bezeichnete die Tat als „grausam“ und „sinnlos“.

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Zwei gigantische Riesenräder in Las Vegas

Durch zwei riesige Bauprojekte in der ständig wachsenden Stadt Las Vegas werden die Touristen zukünftig die Möglichkeit haben die Leuchtmetropole aus zwei Riesenrädern zu bewundern. Diese sollen die Touristen mit ihrer Größe und LED-Lichteffekten beeindrucken.

Das Fundament für das erste Projekt „SkyVue“ wurde bereits gegossen. Dies wird nach Vollendung des Bauwerks das vorerst größte Riesenrad auf der westlichen Hemisphäre. Das 152 hohe Bauwerk sollte ursprünglich gegen Ende 2012 fertiggestellt werden. Dieser Termin wurde aber dann auf den 04.07.2013 gesetzt. Jedoch konnte auch dieser Termin nicht eingehalten werden.

Finanzielle Probleme des Bauträgers MMC Inc. stoppten vorerst die weiteren Arbeiten an dem SkyVue-Projekt. Zurzeit ist es noch völlig unklar, wann die Bauarbeiten fortgesetzt werden. Es wird nun nach neuen Investoren gesucht, um dieses Projekt zu vollenden. Die offizielle Seite des Riesenrads wurde für Werbezwecke nooch überarbeitet und solle es so für potenzielle Investoren noch attraktiver machen.

Zu dem Bauplan des „SkyVue“ gehört auch ein Vergnügungspark mit einem Einkaufszentrum. Das Riesenrad soll die Besucher anlocken und zugleich einen exklusiven Ausblick auf den Strip von Las Vegas bieten. Die 32 Gondeln sollen je 24 Personen Platz bieten.

In der US-Zeitung „Las Vegas Sun“ wurde berichtet, dass bei Baubeginn des „SkyVue“ ein anderes Unternehmen den Bau von einem weiteren Riesenrad geplant hat. Der Las Vegas High Roller soll mit 168 Metern das höchste Riesenrad der westlichen Hemisphäre werden. Dies soll dann höher als der Singapore Flyer (165 Meter Höhe), den Star of Nanchang in China (160 Meter), das SkyVue-Riesenrad mit seinen geplanten 152 Metern Höhe und das London Eye in England (135 Meter) sein. Jedoch gibt es auch wieder in Russland einen zukünftigen Konkurrenten. Dort ist ein Riesenrad mit 220 Meter Höhe geplant. Beide Projekte in Las Vegas werden die Besucher sicherlich mitreißen.

Was aus dem Projekt „SkyVue“ wird bleibt abzuwarten. Über die neuen Pläne werden wir berichten.


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Flächenbrand nähert sich Las Vegas

Über 800 Feuerwehrmänner kämpfen mittlerweile gegen zwei riesige Flächenbrände in dem US-Bundesstaat Nevada. Dieses flammende Inferno ist nun schon weniger als eineinhalb Kilometer von den ersten Siedlungen, die sich unmittelbar vor Las Vegas befinden, entfernt.

Bereits seit letztem Dienstag müssen sich über 800 US-Feuerwehrmänner mit zwei riesigen Waldbränden mitten in Nevada (US-Bundesstaat) behaupten. Auch wenn diese Feuerwehrmänner bereits Erfahrungen mit solch großen Bränden haben, sind diese beiden Brände für sie überaus anstrengend und hartnäckig. Zurzeit sind die Flammen nur noch 1,5 Kilometer von der ersten Siedlung, direkt vor Las Vegas, entfernt und bedrohen dort ca. 400 Häuser. Somit lodern diese grad nordwestlich von Las Vegas, in der Bergregion des Mount Charleston.

Aufgrund der dadurch entstandenen Gefahr wurden ungefähr 600 Menschen seit beginn der Woche von dort evakuiert. Der Strip von Las Vegas ist für die vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten bekannt. Momentahn fällt allerdings der dichte Rauch des Brandes dort eher ins Auge. Dieser ist von Strip aus sehr gut zu sehen. Auch Aschepartikel haben sich dort bereits abgesetzt. Der Blick in den Himmel erinnert momentan eher an die Hölle, da dort nur dunkle Rauchwolken und rote Flammen zu sehen sind. Bereits über 8.000 Hektar sind bisher dadurch niedergebrannt. Dies entspricht in etwa der Größe von Manhattan. Am 01.07.2013 wurde der Brand durch einen Blitzschlag ausgelöst.

Laut der US-Zeitschrift „Las Vegas Sun“ sind durch den bisherigen Brand bereits sehr große Schäden entstanden. Die Zeitschrift gab einen Brandschaden von ungefähr fünf Millionen US-Dollar (ca. vier Millionen Euro) an. Die Natur hat durch starke Winde und langer Trockenheit zur Ausbreitung des Feuers beigetragen. Mit einer Eindämmung der Flammen wurde bereits am letzten Montag gerechnet. Jedoch war dies den Feuerwehrmännern, durch die wechselnden Windverhältnisse, nicht möglich. Mit der vollständigen Eindämmung der Flammen ist laut Angaben der „Las Vegas Sun“ an 17.06.13 zu rechnen.

Der zweite Brand, der durch Nevada wütet und wesentlich größer als der Erste ist, befindet sich weit abgelegen von Städten und ist somit keine direkte Gefahr für die Menschen in dem US-Bundesstaat. Es wütet zurzeit südwestlich von Reno durch das Gelände der Pine Nut Mountains, welches sich an der Grenze zu Kalifornien befindet. Laut einen Bericht von dem US-Magazin „NBC-News“ sind von den Folgen des Feuers bereits über 100.000 m² betroffen.

Bei den momentanen Witterungsverhältnissen sind auch noch andere Gebiete von Bränden betroffen. Im westlichen Teil von Kalifornien verstarben dadurch 100 Berghüter. Auch Alaska, Idaho und Arizona müssen unter den Bränden leiden. Letzte Woche verloren 19 Feuerwehrmänner der Elite-Truppe Hotshots in Arizona bei einem Einsatz gegen das Feuer ihr Leben. Als gedenken an diese Männer wurde dort jetzt die Trauerfeier abgehalten.

Todessturz einer Akrobatin in Las Vegas

In der Wüstenmetropole Las Vegas ist eine einunddreißigjährige Akrobatin aus circa 15 Metern in die Tiefe gestürzt und anschließend gestorben. Die Artistin war Bestandteil einer Cirque du Soleil Show. Der Unternehmensgründer zeigte sich mitgenommen und stark betroffen.

Die erfahrene Akrobatin Sarah Guyard-Guillot, die unter dem Künstlernamen Sassoon bekannt war, erlebte ihr tragisches Ende kurz vor Abschluss der Show namens „ Kà“. Bei dieser sehr populären Show stürzte die 31-jährige Artistin aus 15 Meter Höhe in den Tod. Am Sonntag wurde ihr trauriger Tod von dem örtlich zuständigen Institut für Gerichtsmedizin bestätigt.

In dieser Show war Sarah Guyard-Guillot, genau wie alle anderen Artisten, durch ein Sicherheitskabel vor einem solchen Unglück abgesichert. Jedoch löste sich dieses Sicherheitskabel als die Artistin für eine Kampfszene in die Höhe gehievt wurde. Einer der Zuschauer lies sich von einer US-Zeitschrift interviewen und sagte, dass viele der Zuschauer das Unglück anfangs nicht als ein solches sahen, sondern es für ein Teil der Show hielten.

Der Zirkus mit der Show „ Kà“ erklärte, dass er eng mit der zuständigen Behörde von Las Vegas zusammenarbeiten wird, um das traurige Unglück im Hotel MGM Grand aufzuklären. Nach diesem Vorfall wurde die Show sofort abgebrochen. Da derzeit noch die Untersuchengen bezüglich des Todesfalls von Sarah Guyard-Guillot laufen, wurden vorerst alle anstehenden Termine abgesagt um ein weiteres Unglück zu vermeiden.

Das Magazin „Las Vegas Sun“ berichtete auch über diesen Unfall. Laut „Las Vegas Sun“ ist dies der erste Unfall mit tödlichen Folgen von diesem Zirkus. Der Gründer des aus Kanada stammenden Unternehmens, Guy Laliberté, gab auf Facebook bekannt, dass er und sein Team untröstlich und dadurch am Boden zerstört sind. Er bezeichnete die verunglückte Sarah Guyard-Guillot als „Teil der Familie“.

Die Mutter zweier Kinder (Guyard-Guillot) war schon seit beginn der Show „Kà“ (2006) dabei. Seit mehr als 20 Jahren hatte sie bereits Erfahrungen als Akrobatin auf der Bühne gesammelt. Leider musste sie dennoch ein solch trauriges Ende erleben.