Update: Eurowings-Flüge nach Las Vegas & Co

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Bereits kürzlich berichteten wir von den geplanten nonstop-Flügen nach Vegas. Nach Condor möchte nun euch Eurowings durchfliegen. Freunde aus NRW dürfen sich freuen – denn los geht es ab Köln!

Und das dürfte vor allem alle diejenigen freuen, die weitab, insbesondere nördlich von Frankfurt wohnen. Denn der nonstop-Vorteil in der leider recht engen Touristen-Büchse von Condor marginalisierte sich je nach Dauer der Anreise.

Eurowings fächert breit: Miami & Co

Neben Las Vegas nimmt Eurowings auch andere Direktverbindungen in die USA ins Visier. So sollen unter anderem auch Miami und Boston ab Mai 2016 via Köln/Bonn erreicht werden. Las Vegas wird übrigens immer mittwochs und samstags angesteuert.

Unser zweiter Check ergab übrigens, dass sich die niedrigen Preise Offerten ab 800€ aktuell noch nicht eingependelt haben. Bleibt abzuwarten, ob Eurowings noch Specials einführt. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann übrigens außerhalb der Saison auch mit Delta günstig rüber: Die 1-Stop Verbindung ist in der Regel zwischen 450-600€ zu haben!

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A LITTLE LESS CONVERSATION

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Las Vegas ist nicht der Nabel der Welt und ein Besuch in der Glitzermetropole reicht für ein ganzes Menschenleben? Nein, meint unser Gastautor Lars Howe und schildert seine Erlebnisse in ganz neuer Form. Eine Stadt die immer wieder reizt und eine tiefere Betrachtung verdient.

Ein Kommentar von Lars Howe

Es gibt eine handvoll Städte auf der Welt, da fühle ich mich sofort wie zuhause. New York,
Kapstadt, Sydney oder San Francisco könnte man schnell einem einfachen Muster
zuordnen: sonnig (meistens jedenfalls), englischsprachig und nahe am Wasser gebaut.
Aber nur beim Landeanflug auf Las Vegas bekomme ich jedes Mal aus purer Vorfreude
Herzklopfen. Wenn die Bergkette den Blick auf die großen Hotels freigibt, klebe ich am
Fenster wie ein Kind, dass zum ersten Mal fliegt. Wo sonst kommt man am Flughafen an
Spielautomaten vorbei, bevor man auch nur sein Gepäck vom Band genommen hat?
Übrigens, es heißt: Las Vegas – man sollte sich schon die Zeit für den ganzen Namen
nehmen. Das ist so eine Respektsache, „Vegas Baby“ sagen nur betrunkene Teenies.

Wenn ich hierzulande über die Stadt rede, höre ich nicht selten: „Schon wieder, wie oft
willst Du denn noch dahin fliegen?“, „Du musst ja Geld haben…“, „…da war ich schon, ist
mir viel zu künstlich“, „einmal gesehen, das reicht“, „höchstens drei Tage!“

Da wird mein Lächeln immer breiter, denn alle haben Recht. Bin ich nicht schon zu oft den
langen Weg zum Hotel zurück gelaufen, weil das Geld verspielt war? Stand ich nicht
genervt an diesen ewig roten Fußgängerampeln neben einer Großbaustelle, während mir
mexikanische Einwanderer Flyer mit dubiosen Telefonnummern unter die Nase hielten?
Solche Erinnerungen, fürchte ich, werden mich nicht davon abhalten, einmal mehr nach
Las Vegas zu kommen.

Bei meinem ersten Besuch wurde das „Bellagio“ gerade gebaut. Die Zeit der
pastellfarbenen Themenhotels war vorbei. Die Stadt musste sich neu erfinden, und genau
darin liegt ihre Stärke. Der neue Luxus kommt gut ohne Cäsar und Cleopatra aus, klare
Formen statt monströser Clowns zum Spaß für die ganze Familie. Und er trägt eine Spur
Arroganz mit sich; der Comer See in der Wüste? Doch dann steht man davor, wie Brad
Pitt und seine Kollegen am Ende von: „Ocean´s Eleven“, und lächelt ehrfürchtig dem sich
auflösenden Wasserdampf entgegen.
„O“ is forever wirbt der Cirque du Soleil und nennt seine Show im Bellagio nach dem
französischen Wort für Wasser. Tatsächlich gibt es keine vergleichbare Aufführung, die
einen solchen technischen Aufwand mit höchstem künstlerischen Anspruch verbindet.
Trotzdem, „meine“ Las Vegas Show heißt: „Zumanity“.

Jahre zuvor saß ich im Publikum, als Roy mit seinem breiten norddeutschen Akzent
allabendlich im „Mirage“ fragte: „Sind hier eeergendwelche Doitsche im Publikum?“ – und
antwortete nicht. Ich war dabei, als Celine Dion auf der Bühne des Colosseum in Tränen
ausbrach, weil ihr Vater an jenem Abend gestorben war. Die Geldmaschine Las Vegas
kann sogar emotional sein. Das Erstaunen gibt es aber auch kostenlos. Zum Beispiel beim
Betrachten der traumhaften Herbstdekoration im Bellagio, oder als Hotelgast im
„Stratosphere“, wenn man die ganze Stadt von der Aussichtsplattform des Towers
überblicken kann.

Das Spielen ist natürlich eine ganz schlimme Sünde. Deshalb lasse ich mir dabei von den
netten Damen ein, zwei Gläser Wein bringen und bewerte den unmoralischen Aspekt der
Situation neu, nachdem ich – wie schon erlebt – meinen Flugpreis zurück gewonnen habe.
Zum Glück braucht man sich dafür nicht einmal umziehen; dresscode casual. Nichts
gegen ein James-Bond-Outfit, aber im Casino weiß man: die Dollarnoten von Smoking-
Trägern sehen auch nicht anders aus.

Wichtig ist natürlich auch die Auswahl des passenden Hotels. Immer noch verzweifeln
regelmäßig Gäste am Check In, wenn sie erstmals mit der berüchtigten „Resort Fee“
konfrontiert werden. Bis zu 32 Dollar pro Nacht und Zimmer für den im Winter
geschlossenen Pool oder ungenutzte Ortsgespräche. Früher bin ich in diesen
uramerikanischen Motels abgestiegenen, die an alte Horrorfilme erinnern. Auch das hatte
Spaß gemacht, es gibt sie sogar heute noch. Später ging es aufwärts; auch ohne den „20-
Dollar-Trick“ bekam ich die Panoramic Suite im „Vdara“. Abends flogen die Helikopter auf
Augenhöhe am Fenster vorbei, am Morgen weckte mich dieses eindrucksvolle Licht, dass
es scheinbar nur hier gibt, wenn die Sonne über den Bergen aufgeht.

Wer sich nicht für ein Hotel entscheiden kann, dem empfehle ich die zuweilen höchst
amüsant-verwackelten Videos auf youtube. Einfach schön; der Kampf mit der
Schlüsselkarte, die persönliche Vorstellung von Waschbecken und Toilettenschüssel, bis
hin zum peinlichen Winken in den Badezimmerspiegel mit dem alles aufklärenden
Hinweis: that´s me!

Und dann sind da noch diese tollen Buffets. Schon möglich, dass Feinschmecker die
überteuerten Restaurants mit den übersichtlichen Portionen bevorzugen. Aber die
schokoladenüberzogenen Erdbeeren im „Wicked Spoon“ oder die kleinen Kobe-Rind-
Buletten mit den albernen Fähnchen darin im „Wynn“ sind kleine kulinarische Erlebnisse,
vom stilvollen Ambiente mal ganz abgesehen.

In Las Vegas zahlt man gern für den Verlust der Realität und lässt sich treiben. Manchmal
beobachte ich die Spieler im Casino aus respektvoller Distanz oder erkläre
amerikanischen Touristen im Deuce-Bus, wie sie am besten zum Outlet-Center gelangen.
Diese unwirkliche Stadt zu besuchen ist immer wieder ein Vergnügen. Es gibt einfach
nichts Vergleichbares. Wo sonst kann man so viele Weltstars live auf der Bühne erleben,
aber klar:

Mallorca ist auch nicht schlecht.

 

lars_howe_Las_vegasLars Howe hat in der DDR Ballett und Artistik studiert und viele Jahre als Artist gearbeitet. Er trat in den 90-er Jahren in vielen TV-Sendungen, im Berliner Friedrichstadtpalast, aber auch am Broadway in New York auf. 2000 hatte er auch einen Auftritt in Las Vegas. Schon mit 15 Jahren schrieb er kleinere Beiträge für eine kulturpolitische Wochenzeitung in der. Später gab es zwei Buchmanuskripte, die aber leider unveröffentlicht blieben. Er reist viel und schreibt in seiner Freizeit gerne darüber.

Facebook Seite von Lars Howe

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Top Angebot bei Lidl: 9 Tage Vegas ab 749 Euro!

Gerade habe ich etwas in den aktuellen Specials geblättert und siehe da: Lidl hat mal wieder eine Vegas-Reise im Angebot. Und der Preis ist wie immer unschlagbar günstig!

Jetzt wieder zu haben: Die günstigen Trips nach Sin City. Lidl macht´s möglich!

Jetzt wieder zu haben: Die günstigen Trips nach Sin City. Lidl macht´s möglich!

Ab 749€ pro Person geht´s los. Die Reisemonate zu den dieser günstige Preis erhältlich ist, liegen zwischen November und Februar. Auch in Las Vegas sind dann noch angenehme Temperaturen drin. Darüber hinaus handelt es sich diesmal um ein „Fly & Drive“-Special. Das heißt, dass auch andere Regionen leicht erreichbar sind, so bspw. der ewig sonnige Süden Kaliforniens – Los Angeles calling!

Das ist im Reisepaket enthalten:

  • Hin- und Rückflug mit Condor ab/bis Frankfurt,
  • 1 Übernachtung im Hotel Mardi Gras,
  • 7 Tage Mietwagen in der Economy-Kategorie (Vermieter ist Alamo),
  • 1. Tankfüllung und alle Fahrer ab 25 inklusive,
  • Zugtickets zum Frankfurter Airport inklusive,
  • deutschsprachige Ansprechpartner vor Ort.

Vom Preis her ein unschlagbar günstiges Angebot. Vor allem wegen der Flugverbindung: Denn das Lidl-Angebot beinhaltet einen Nonstop Flug mit Condor, der sonst in der Einzelbuchung erst ab ca. 550€ zu haben ist.

Optional bietet Lidl auch eine Verlängerung um weitere 7 Tage an, was verhältnismäßig unwesentlich teurer ist. Alle Details zu diesem Angebot findet ihr unter der Bestellnummer LAS095 im Lidl-Katalog oder direkt auf der Lidl-Reisen Homepage.

Unser Fazit: Sofern ihr Zeit habt – zuschlagen!

Direktlink: Las Vegas 9 Tage mit Mietwagen (Link nur bis zum Angebotsende verfügbar!)

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Paris gleich nebenan

„War der Eiffelturm von Paris nicht gleich hinter New York? Er war doch gegenüber von Belagio, kurz vor dem Caesars Palace.“ Solche Sätze können nur aus dem Mund von einem Besucher der Casinometropole Las Vegas kommen. Der beeindruckende Eiffelturm-Nachbau vor dem Hotel „Paris Las Vegas“, erstreckt sich über 50 Stockwerke in den hell erleuchteten Himmel von Las Vegas.

Kurz vor der Jahrtausendwende (1999) wurde in der Mitte von dem Las Vegas Strip der Hotelkomplex „Paris Las Vegas“ eröffnet. Mit 785 Millionen US-Dollar wurde der Bau des Gebäudes mit 2916 Zimmern finanziert. Das Hotel ist in vier Flügel aufgeteilt, die über 34 Stockwerke verfügen.

Am beeindruckendsten und auch bekanntesten des Hotelkomplexes ist der Nachbau des französischen Eiffelturms. Dieser wurde im Maßstab 1:2 mit einer Höhe von 164,6 Metern gebaut. Eines der vier Beine steht direkt auf den Fußgängerbereich vom Strip von Las Vegas. Unter den anderen Beinen des Eiffelturms befinden sich die Nachbauten der Pariser Oper und des Louvre, im Hotel Paris.

Ganz wie der originale Eiffelturm in Paris (Frankreich), bietet der amerikanische Nachbau den Besuchern auch die Möglichkeit in dieser atemberaubenden Höhe zu speisen. Im elften Stock des Bauwerks befindet sich das Restaurant, welches die Gäste von Chefkoch Joho bekochen lässt. Das im Eifelturmreplikat integrierte Restaurant öffnet die Türen für die Besucher um halb zwölf. Die Gäste haben dann die Möglichkeit eine besondere Malzeit bis um Mitternacht zu genießen. Viele Touristen nutzen die dort angebotenen Touren, die auch durch dieses Lokal führen.

Zudem bietet es einen besonderen Ausblick auf das Bellagio Hotel. Die riesige Springbrunnenshow beeindruckt alle Besucher und bietet zugleich ein überaus romantisches Erlebnis. Mit dem Zusammenspiel aus Wasser, Musik und Licht ist so gut aufeinander abgestimmt, dass es etwas ganz besonderes ist. Die Kombination von der Musik, dem Wasserspiel und dem Lichtspiel wird immer wieder neu erstellt, sodass dies nicht an Interesse der Besucher verliert.

Dieser sehr detailgetreue Nachbau vom Eiffelturm bietet allen Besuchern von Las Vegas ein überaus spezielles und lohnenswertes Urlaubserlebnis. Da nicht nur der Anblick von außen, sondern auch der von innen etwas Unvergessliches für den Urlaub sind, können wir dies nur empfehlen.

Stratosphere Tower – der Blick über Las Vegas

Wer eine gute Aussicht über die Touristenstadt Las Vegas sucht, findet mit dem Stratosphäre Tower genau das Richtige. Dort haben nicht nur Gäste des Casion & Hotels Stratosphäre einen unglaublichen Ausblick über diese Stadt, sondern auch alle anderen Besucher, die sich in 350 Meter Höhe wagen. Es bietet eine 360-Grad-Aussicht, sodass sich das sich die hell erleuchtete Stadt bewundern lässt.

Der Stratosphere Tower ist der höchste frei stehende Aussichtsturm in den USA. In 1149 Fuß (350 Meter) Höhe bietet der Tower den Besuchern die Möglichkeit im Restaurant der Aussichtsplattform, während des Essens, die Aussicht über ganz Las Vegas zu genießen. Wer eine komplette Stunde in der Aussichtsplattform gleit, wird die Drehung um 360 Grad der Towerspitze mitbekommen. Dadurch kann der Gast das Lichtermeer von Las Vegas, den Spring Mountains und auch den bis zum 3.630 Meter hohen Charleston Peak bewundern.

Seit dem 30 04.1996 hatte ein Achterbahnerlebnis auf dem Dach dieser Aussichtsplattform viele Touristen angelockt. Diese wurde in 350 Metern gebaut und war somit die höchstgelegene Achterbahn der Welt. Dieses atemberaubende Erlebnis haben sich nur wenige, Adrenalin suchende Touristen in Las Vegas entgehen lassen. Am 31.12.2005 wurde diese Achterbahn wieder abgebaut und durch ein neues Projekt ersetzt. Big Shot, X-Scream, Insanity und SkyJump sind die neuen Attraktionen weit über Las Vegas.

Big Shot
Im Big Shot erleben die Touristen einen Schuss der Sitzplattform, die mit einem Falling-Down-Tower vergleichbar ist. Der Unterschied dabei ist, dass die Sitzplattform sich nicht langsam in die Höhe zieht und anschließend mit einem enormen Tempo in die Tiefe fällt, sondern das der Tourist mit einer Geschwindigkeit von 45 Meilen pro Stunde bereits beim Aufstieg erleben darf. Dabei verspürt man eine Kraft von wie ‚G‘ .Dieser 49 Meter hohe Tower auf dem Tower ist somit ein besonderes Erlebnis in Las Vegas.

X-Scream
Beim X-Scream handelt es sich um ein Shuttle ähnliches Gebilde, welches den Besuchern das Gefühl gibt in die Tiefe zu stürzen. Dieses, mit einer riesigen Wippe vergleichbare Objekt, häng etwas über acht Meter über den Rand des Stratosphere Casino Hotel & Tower. Dort bekommt der Besucher auch das Gefühl der Schwerelosigkeit über Las Vegas.

Insanity
Das Insanity ist für jeden auch noch so mutigen Besucher eine wirklich knifflige Erfahrung. Der Besucher setzt sich auf seinen Sitzplatz und sichert sich nur mit einem Bügel zwischen seinen Beinen ab. Dann schwenkt der riesige mechanische Arm, an den die einzelnen Sitzplätze sind, 20 Meter über den Rand der Plattform hinaus. Nachdem der Arm mit der Drehung begonnen hat, verspürt man eine Kraft von bis zu drei ‚G‘. Dabei neigt sich der Sitzplatz nach und nach um 70 grad. Dies ist ein einzigartiges Erlebnis, was eiserne Nerven erfordert.

SkyJump
Die neuste Attraktion auf dem Dach vom Stratosphere Casino Hotel & Tower ist der SkyJump. Auch wenn das Bungee-Jumping nicht mehr zu den besonderen Erlebnissen zählt, ist es auf dieser Plattform doch wieder etwas sehr spezielles. Die Besucher können sich dort aus der 108. Etage stürzen und ihre Schreie über die Dächer von Las Vegas hallen lassen.

Das Stratosphere Casino Hotel hat seinen Tower, mit erst einer Attraktion, zu einem Erlebnis mit gleich vier besonderen Attraktionen gemacht. Jeder, der Las Vegas besucht, sollte sich dies nicht entgehen lassen.


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NSA wirbt 3.000 Hacker

Nachdem die NSA in den Schlagzeilen der Presse einen sehr schlechten Ruf bekommen hatte, versuchte der NSA-Chef Keith Alexander bei einem Auftritt in Las Vegas ca. 3.000 Hacker von den Vorgehensweisen der US-Regierung zu überzeugen. Jedoch konnte er die Besucher kaum davon überzeugen, da auch die neuen Details zu XKeyscore sehr ausschlaggebend sind.

nsa-01Die Casinostadt Las Vegas ist nicht nur für seine Hotels, Casinos, Attraktionen und Shows bekannt. Ein Großteil der Stadtbesucher nutzt diese für geschäftliche Zwecke, Messeausstellungen oder auch zum Werben von speziellen Fachkräften. Dies versuchte der Chef der amerikanischen nationalen Sicherheitsbehörde NSA (National Security Agency).

Auch wenn die NSA in den letzten Wochen die Presse immer wieder dazu veranlasst hatte wieder über die Skandale dieser staatlichen Organisation zu berichten, hat sie dies nicht dazu gebracht, sich aus dem Rampenlicht der Presse zu ziehen. In Las Vegas machten sie einen Schritt in die andere Richtung, indem sie eine PR-Offensive starteten, um neue Hacker zu werben. Als der Chef dieser öffentlichen Behörde, Keith Alexander, bei der Hacker-Konferenz Black Hat in Las Vegas auftrat, verteidigte er die Handlungen der NSA.

Die US-Zeitung „Washington Post“ berichtete, dass mit den Äußerungen „Wir stehen für die Freiheit“ und „Helfen Sie uns, das Land zu verteidigen und bessere Lösungen zu entwickeln.“ Alexander versuchte die Hacker zu einer Zusammenarbeit mit der NSA zu überzeugen. Er stellte dir bisherigen Behauptungen der Medien bezüglich Prism und XKeyscore als ungerecht dar. Diese begründete er mit der Aussage, dass der Ruf der National Security Agency beschädigt sei, da die bisherigen Tatsachen unvollständig seien.

Seine Aussagen konnten jedoch nicht viel gegen den Mangel an Tatsachen beitragen. Es wurden bereits häufig verwendete Aussagen wieder genutzt, um den Versuch der Überzeugung gut dastehen zu lassen. So sei das Ziel nicht die normalen Amerikaner auszuspionieren, sondern Terroristen zu finden und zu stoppen. Zudem erwähne er auch wieder die 50 Anschläge, die durch die NSA bereits verhindert wurden. „Edle Leute“ nannte er seine Mitarbeiter, die alles für die Sicherheit der Vereinigten Staaten geben würden.

Laut „Washington Post“ musste Keith Alexander, bei diesen Versuch Hacker zu gewinnen, einige Zwischenrufe von ein paar der 3.000 anwesenden hinnehmen. Einer dieser Teilnehmer rief aus seiner Ecke: „Ich traue ihnen nicht!“

Auch wenn dieser Versuch der NSA in Las Vegas Hacker zu gewinnen scheinbar gescheitert ist, wird diese US-Behörde nicht nachlassen und ausreichend Fachkräfte für die verschiedenen Bereiche finden. Zumindest hat dieser Auftritt in Las Vegas anderen Hackern in den Vereinigten Staaten gezeigt, welcher Bedarf bei der NSA besteht.

KISS: Minigolf in Las Vegas

Was will man mehr als Rock ’n‘ Roll und Minigolf? Fans der Hardrock-Band Kiss können auch in Las Vegas etwas von diesen Stars haben. Ein etwas extravagantes Minigolferlebnis lässt die Besucher die Band aus den Siebzigern neu erleben.

Im Jahre 1973 wurde die amerikanische Bank Kiss in New York gegründet. Besonders auffällig war die Band durch ihre Maskierung. Alle sechs Mitglieder der Rock-Bank trugen unterschiedliche Masken (The Starchild, The Demon, The Spaceman, The Catman, The Fox, The Ankh Warrior). Da diese Band bis heute über 100 Millionen Alben verkauft hat, gehört sie mit zu den erfolgreichsten Bands aus dem Hardrock-Bereich.

Die Touristenstadt Las Vegas hat auch in Bezug auf diese Band ein spezielles Erlebnis. Auf der 4501 Paradise Road in der Stadt ist das „KISS: By Monster Mini Golf Description“. Dort haben die Besucher die Möglichkeit auf 18 verschiedenen Bahnen Minigolf zu spielen und dies in Zusammenhang mit Rock ’n‘ Roll zu bringen. Auf dem gesamten Minigolfgelände ist man von KISS umgeben.

Christina Vitagliano gegründete „Monster Mini Golf“ im Jahr 2004, als sie eine angenehme und dennoch erschwingliche Vergnügungseinrichtung erschaffen wollte. Bis heute hat sie ihre Minigolfanlagen in den USA erweitert. Zurzeit sind es mehr als 30 Minigolfanlagen mit verschiedenen Themen, die alle etwas sehr spezielles sind. Ihre Vision erregte 2004 die Aufmerksamkeit von Gene Simmons, Paul Stanley und KISS. Dadurch wurde „Monster Mini Golf“ geboren.

Nur simple Bilder an den Wänden oder einfache Figuren in den Gängen währen Christina Vitagliano nicht ausgefallen genug gewesen. Schwarzlicht von der Decke, orange leuchtende Raumteiler und kurze Flammen lassen den Spielern eine andere Welt erleben. Zudem sind dort auch bunt bemalten Wandmalereien von KISS, extravagante Figuren und spezielle Themen für Las Vegas zu finden.

Wenn Sie jemals als KISS-Fan ein Gemälde des Rat Pack sehen wollten, haben Sie dort Ihre Chance. Die flippige Wand Kunst gibt den Besuchern eine bewusstseinserweiternde Atmosphäre, die einen an eine Szene aus der Catoon-Serie Scooby-Doo erinnert. Die Band Kiss wurde 1978 in dieser mehr als bekannten Serie vorgestellt.

Dieses Minigolferlebnis ist für Besucher der unterschiedlichen Altersklassen geeignet und gräbt wieder Erinnerungen aus. Las Vegas bietet den Besuchern dieser besonders gestalteten Anlage damit einen echten Hingucker.

Zwei gigantische Riesenräder in Las Vegas

Durch zwei riesige Bauprojekte in der ständig wachsenden Stadt Las Vegas werden die Touristen zukünftig die Möglichkeit haben die Leuchtmetropole aus zwei Riesenrädern zu bewundern. Diese sollen die Touristen mit ihrer Größe und LED-Lichteffekten beeindrucken.

Das Fundament für das erste Projekt „SkyVue“ wurde bereits gegossen. Dies wird nach Vollendung des Bauwerks das vorerst größte Riesenrad auf der westlichen Hemisphäre. Das 152 hohe Bauwerk sollte ursprünglich gegen Ende 2012 fertiggestellt werden. Dieser Termin wurde aber dann auf den 04.07.2013 gesetzt. Jedoch konnte auch dieser Termin nicht eingehalten werden.

Finanzielle Probleme des Bauträgers MMC Inc. stoppten vorerst die weiteren Arbeiten an dem SkyVue-Projekt. Zurzeit ist es noch völlig unklar, wann die Bauarbeiten fortgesetzt werden. Es wird nun nach neuen Investoren gesucht, um dieses Projekt zu vollenden. Die offizielle Seite des Riesenrads wurde für Werbezwecke nooch überarbeitet und solle es so für potenzielle Investoren noch attraktiver machen.

Zu dem Bauplan des „SkyVue“ gehört auch ein Vergnügungspark mit einem Einkaufszentrum. Das Riesenrad soll die Besucher anlocken und zugleich einen exklusiven Ausblick auf den Strip von Las Vegas bieten. Die 32 Gondeln sollen je 24 Personen Platz bieten.

In der US-Zeitung „Las Vegas Sun“ wurde berichtet, dass bei Baubeginn des „SkyVue“ ein anderes Unternehmen den Bau von einem weiteren Riesenrad geplant hat. Der Las Vegas High Roller soll mit 168 Metern das höchste Riesenrad der westlichen Hemisphäre werden. Dies soll dann höher als der Singapore Flyer (165 Meter Höhe), den Star of Nanchang in China (160 Meter), das SkyVue-Riesenrad mit seinen geplanten 152 Metern Höhe und das London Eye in England (135 Meter) sein. Jedoch gibt es auch wieder in Russland einen zukünftigen Konkurrenten. Dort ist ein Riesenrad mit 220 Meter Höhe geplant. Beide Projekte in Las Vegas werden die Besucher sicherlich mitreißen.

Was aus dem Projekt „SkyVue“ wird bleibt abzuwarten. Über die neuen Pläne werden wir berichten.


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Von Las Vegas zum Grand Canyon

Der aus Las Vegas sehr leicht erreichbare Grand Canyon ist nach wie vor für viele Touristen ein wahrer Hingucker. Die etwa 450 km lange Schlucht liegt zum größten Teil im Grand-Canyon-Nationalpark. Viele verschiedene Anbieter geben den Besuchern von Las Vegas die Möglichkeit diese mit einem Helikopter oder Flugzeug, zusammen mit einem Glas Sekt und Picknick, zu erleben.

Der Bereich in und um den Grand Canyon herum wurde bereits vor über 3.000 Jahren von Menschen besiedelt. Dies waren zur damaligen Zeit Indianer, die dort durch Jagen und Sammeln überlebten. Etwa 1.000 Jahre später wurde das Gebiet von Völkern namens „Anasazi“ besiedelt. Deren Lebensraum waren die Wände der Schlucht, in der sie ihre Lehmhütten bauten. Bis heute ist es noch unklar, warum diese Völker vor ca. 700 Jahren verschwanden. Von deren Nachfahren leben einige Havasupai-Indianer noch heute im Canyon.

Eines der größten und beeindruckendsten Projekte war der Bau vom „Skywalk“. Dabei handelt es sich um eine Aussichtsplattform direkt über dem Grand Canyon. Diese bietet den Touristen, mit dem 55 Millimeter dünnen Glasboden, einen Blick in 1.200 Meter Tiefe. Dieser Boden, der aus 48 Schichten Verbund-Sicherheitsglas besteht, wurde von der Firma Kinon Porz aus Köln hergestellt. Sie selbst wiegt 28 Tonnen und kann bis zu 120 Touristen tragen. Auch einem Erdbeben bis zur Stärke 8,0 auf der Richterskalar soll diese standhalten.

Egal ob vor dem Urlaub online oder direkt vor Ort, haben die Touristen viele verschiedene Möglichkeiten eine Tour zu buchen und mit dem Las Vegas Urlaub zu kombinieren. Oft haben die Besucher auch die Gelegenheit eine Zwischenlandung am Hoover Dam zu machen und auch diesen zu bewundern. Für die Besucher mit Flugangst oder die noch etwas Geld sparen möchten bleibt noch die Möglichkeit den Grand Canyon mit dem Auto/Mietwagen aufzusuchen. Dabei sollte man allerdings beachten, dass es für Touristen meist günstiger ist, sich den Mietwagen vor Ort zu besorgen als ihn vor der Reise schon zu bestellen.

Von der beeindruckenden Stadt Las Vegas aus gibt es einige überaus interessante und sehenswerte Ziele, die von der Natur geschaffen wurden. Über weite Erlebnisse in und um Las Vegas werden wir hier auch weiterhin berichten.


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Flächenbrand nähert sich Las Vegas

Über 800 Feuerwehrmänner kämpfen mittlerweile gegen zwei riesige Flächenbrände in dem US-Bundesstaat Nevada. Dieses flammende Inferno ist nun schon weniger als eineinhalb Kilometer von den ersten Siedlungen, die sich unmittelbar vor Las Vegas befinden, entfernt.

Bereits seit letztem Dienstag müssen sich über 800 US-Feuerwehrmänner mit zwei riesigen Waldbränden mitten in Nevada (US-Bundesstaat) behaupten. Auch wenn diese Feuerwehrmänner bereits Erfahrungen mit solch großen Bränden haben, sind diese beiden Brände für sie überaus anstrengend und hartnäckig. Zurzeit sind die Flammen nur noch 1,5 Kilometer von der ersten Siedlung, direkt vor Las Vegas, entfernt und bedrohen dort ca. 400 Häuser. Somit lodern diese grad nordwestlich von Las Vegas, in der Bergregion des Mount Charleston.

Aufgrund der dadurch entstandenen Gefahr wurden ungefähr 600 Menschen seit beginn der Woche von dort evakuiert. Der Strip von Las Vegas ist für die vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten bekannt. Momentahn fällt allerdings der dichte Rauch des Brandes dort eher ins Auge. Dieser ist von Strip aus sehr gut zu sehen. Auch Aschepartikel haben sich dort bereits abgesetzt. Der Blick in den Himmel erinnert momentan eher an die Hölle, da dort nur dunkle Rauchwolken und rote Flammen zu sehen sind. Bereits über 8.000 Hektar sind bisher dadurch niedergebrannt. Dies entspricht in etwa der Größe von Manhattan. Am 01.07.2013 wurde der Brand durch einen Blitzschlag ausgelöst.

Laut der US-Zeitschrift „Las Vegas Sun“ sind durch den bisherigen Brand bereits sehr große Schäden entstanden. Die Zeitschrift gab einen Brandschaden von ungefähr fünf Millionen US-Dollar (ca. vier Millionen Euro) an. Die Natur hat durch starke Winde und langer Trockenheit zur Ausbreitung des Feuers beigetragen. Mit einer Eindämmung der Flammen wurde bereits am letzten Montag gerechnet. Jedoch war dies den Feuerwehrmännern, durch die wechselnden Windverhältnisse, nicht möglich. Mit der vollständigen Eindämmung der Flammen ist laut Angaben der „Las Vegas Sun“ an 17.06.13 zu rechnen.

Der zweite Brand, der durch Nevada wütet und wesentlich größer als der Erste ist, befindet sich weit abgelegen von Städten und ist somit keine direkte Gefahr für die Menschen in dem US-Bundesstaat. Es wütet zurzeit südwestlich von Reno durch das Gelände der Pine Nut Mountains, welches sich an der Grenze zu Kalifornien befindet. Laut einen Bericht von dem US-Magazin „NBC-News“ sind von den Folgen des Feuers bereits über 100.000 m² betroffen.

Bei den momentanen Witterungsverhältnissen sind auch noch andere Gebiete von Bränden betroffen. Im westlichen Teil von Kalifornien verstarben dadurch 100 Berghüter. Auch Alaska, Idaho und Arizona müssen unter den Bränden leiden. Letzte Woche verloren 19 Feuerwehrmänner der Elite-Truppe Hotshots in Arizona bei einem Einsatz gegen das Feuer ihr Leben. Als gedenken an diese Männer wurde dort jetzt die Trauerfeier abgehalten.