Von Las Vegas in das Tal des Todes

Knapp 190 Kilometer entfernt von der Spielerstadt Las Vegas liegt Death Valley (das Tal des Todes). Dieses beeindruckende Gebiet in der Wüste von Nevada hat schon Temperaturen von bis zu 57 °C erreicht. Dieses überaus lohnenswerte Urlaubsziel birgt natürlich überaus große Gefahren mit sich. 

Death Valley liegt nur wenige hundert Kilometer vom tiefsten und größten Ozean der Erde entfernt: Der Pazifische Ozean (großer Ozean). Dennoch ist das Gebiet eines der trockensten auf der Erde. Dieses knapp 13.000 Quadratkilometer große Gebiet ist der größte Nationalpark der USA. Dies liegt in der Mohave-Wüste, die 35.000 Quadratkilometer umfasst. Auch wenn der Death-Valley-Nationalpark nur zu einem kleinen Teil in dem US-Staat Nevada liegt, ist ein besonderer Punkt von Las Vegas aus sehr leicht zu erreichen. Gemeint ist ein wahrer Hitzepool. Dieser liegt ca. 85 Meter unter dem Meeresspiegel und erreicht Rekordtemperaturen von bis zu 57 °C.

In diesem Nationalpark gibt es zwei Haupttäler. Gemeint Ist das Death Valley und das Panamint Valley. Beide Täler sind noch relativ jung, da diese erst wenige Millionen Jahre alt sind. Was die beiden Täler jedoch unterscheidet, sind die bis zu 3366 Meter hohen Gebirgsketten, die Death Valley umschließen. Bereits 1933 wurde Death Valley zu einem National-Monument. Erst seit 1994 gibt des diesen Nationalpark, der ein wesentlich größeres Gebiet umfasst.

Der Name Death Valley (Tal des Todes) wurde nicht ohne Grund gewählt. Im Jahre 1849 suchten zwei reisende Gruppen eine Abkürzung durch das Old Spanish Trail. Dabei waren sie durch die Bergketten dort wochenlang gefangen. Da die Reisenden keine Wahl hatte, mussten sie ihre Ochsen verspeisen, um ihren Hunger zu stillen und das Holz ihrer Wagen nutzen, um Feuerstellen zu schaffen. Nachdem sie die Reste ihrer Wagen zurückließen, fanden sie einen Weg aus diesem Tal des Todes: den Wingate Pass. Beim Verlassen des Tals drehte sich eine der Frauen um und rief: „Goodbye, Death Valley“.

Ein anderer mysteriöser Punkt dieses Nationalparks sind die wandernden Felsen. In dieser flachen Ebene wandern bis zu 350 kg schwere Felsen und hinterlassen Schleifspuren in der Landschaft. Die meisten Bewegungen sind vom Süden in Richtung Nord/Nordwest. Die Schleifspuren hinter den riesigen Felsbrocken sind meist völlig unterschiedlich. Einige sind nur wenige Zentimeter lang und andere wiederum ca. 1.000 Meter. Manche verlaufen schnurgerade und Andere wiederum in einem unregelmäßigen Schlangenmuster.

Dies findet immer im Winter statt. Bisher konnte es von noch keinem Menschen beobachtet werden was die Steine bewegt. Da es ein Nationalpark ist, dürfen dort auch keine Langzeitkameras aufgestellt werden. Jedoch gab es schon einige Untersuchungen, die eine sehr wahrscheinliche Theorie hervorbrachten: Im Winter kommt es häufig in der Region zu sehr staken Stürmen. Der Wind erreich dabei eine Geschwindigkeit von über 800 Stundenkilometer und hat somit eine Orkanstärke. Diese Theorie basiert auf einer GPS-Überwachung der Positionen der Felsen. Diese Daten wurden dann im Zusammenhang mit den Gewichten der einzelnen Felsen und der gemessenen Windstärken gebracht. Da all diese gemessenen Daten zu der Theorie passen, ist diese die Wahrscheinlichste.

Death Valley wird zudem auch oft für Hitzetests von Conceptcars genutzt. Dabei handelt es sich um Autos, die noch nicht für die Massenproduktion ausgearbeitet sind und noch auf Schwächen geprüft werden müssen. Neben den Tests bei extremer Kälte werden diese Autos auch auf ihr Verhalten bei extremer Hitze getestet. Da das Death Valley Gelände eine überaus starke Hitze und große Flächen bietet, werden dort zum Beispiel Autos von Volkswagen getestet.

Für einen Touristen von Las Vegas ist ein Ausflug in dieses Tal sehr lohnenswert. Allein die Anreise zeigt den Besuchern schon eine wunderschöne Landschaft. Es sollten jedoch ausreichend Getränke mitgeführt werden, da auch schon eineiige Touristen die Reise ins Death Valley nicht überlebt hatten.

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Von Las Vegas zum Grand Canyon

Der aus Las Vegas sehr leicht erreichbare Grand Canyon ist nach wie vor für viele Touristen ein wahrer Hingucker. Die etwa 450 km lange Schlucht liegt zum größten Teil im Grand-Canyon-Nationalpark. Viele verschiedene Anbieter geben den Besuchern von Las Vegas die Möglichkeit diese mit einem Helikopter oder Flugzeug, zusammen mit einem Glas Sekt und Picknick, zu erleben.

Der Bereich in und um den Grand Canyon herum wurde bereits vor über 3.000 Jahren von Menschen besiedelt. Dies waren zur damaligen Zeit Indianer, die dort durch Jagen und Sammeln überlebten. Etwa 1.000 Jahre später wurde das Gebiet von Völkern namens „Anasazi“ besiedelt. Deren Lebensraum waren die Wände der Schlucht, in der sie ihre Lehmhütten bauten. Bis heute ist es noch unklar, warum diese Völker vor ca. 700 Jahren verschwanden. Von deren Nachfahren leben einige Havasupai-Indianer noch heute im Canyon.

Eines der größten und beeindruckendsten Projekte war der Bau vom „Skywalk“. Dabei handelt es sich um eine Aussichtsplattform direkt über dem Grand Canyon. Diese bietet den Touristen, mit dem 55 Millimeter dünnen Glasboden, einen Blick in 1.200 Meter Tiefe. Dieser Boden, der aus 48 Schichten Verbund-Sicherheitsglas besteht, wurde von der Firma Kinon Porz aus Köln hergestellt. Sie selbst wiegt 28 Tonnen und kann bis zu 120 Touristen tragen. Auch einem Erdbeben bis zur Stärke 8,0 auf der Richterskalar soll diese standhalten.

Egal ob vor dem Urlaub online oder direkt vor Ort, haben die Touristen viele verschiedene Möglichkeiten eine Tour zu buchen und mit dem Las Vegas Urlaub zu kombinieren. Oft haben die Besucher auch die Gelegenheit eine Zwischenlandung am Hoover Dam zu machen und auch diesen zu bewundern. Für die Besucher mit Flugangst oder die noch etwas Geld sparen möchten bleibt noch die Möglichkeit den Grand Canyon mit dem Auto/Mietwagen aufzusuchen. Dabei sollte man allerdings beachten, dass es für Touristen meist günstiger ist, sich den Mietwagen vor Ort zu besorgen als ihn vor der Reise schon zu bestellen.

Von der beeindruckenden Stadt Las Vegas aus gibt es einige überaus interessante und sehenswerte Ziele, die von der Natur geschaffen wurden. Über weite Erlebnisse in und um Las Vegas werden wir hier auch weiterhin berichten.


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