SLS Las Vegas: Zurück zu alten Wurzeln

Zurück zu den Wurzeln? Das SLS wandelt sich teilweise und will als Grand Sahara Resort neu durchstarten (Foto: Review-Journal File/SLS Las Vegas/Casino.org)

Wer hätte das gedacht: Das SLS am Nord-Strip wandelt sich mal wieder – dieses Mal allerdings zurück. Denn mit dem neuen Markennamen The Grand Sahara resort möchte man an alte Zeiten anknüpfen.

Das scheint auch bitter nötig zu sein. Wir alle erinnern uns an das alte Sahara Las Vegas, das mehr als 50 Jahre lang Gäste und Berühmtheiten aus aller Welt anzog. Wer etwas Glück hatte, konnte Frank Sinatra, die Beatles und viele andere auf den Hotelfluren antreffen.

2011 schloss das Sahara Las Vegas und ging einen Trend mit, der überall in der Stadt sichtbar war. Weg von den alten Themenhotels, hin zu schicken und modernen Designhotels, die zum verweilen auch für Familien einladen sollten. Während das Konzept mit dem über 10 Milliarden USD teurem Las Vegas City Center aufging – das Aria entwickelte sich bspw. zu einer der beliebtesten, aktuellen Destinationen – war es anderswo nicht so einfach.

Auch das SLS las Vegas, das dem alten Sahra folgte, hatte von Beginn an Probleme, eine gute Auslastung zu erreichen. Wer als Besucher durch die nahezu steril wirkenden Teile des SLS ging, merkte vor allem eines: Hier ist es sehr ruhig. Auch die schicke und repräsentative Außenbar (früher war in diesem Bereich das berühmte Nascar Cafe untergebracht), füllte sich nur allzu selten. Eine schwierige Situation für ein Hotel, das sowieso schon im eher weniger frequentierten Bereich des Las Vegas Strip liegt.

Alles soll neu werden mit dem geänderten Markennamen

Mit dem re-branding soll sich bald also vieles ändern. Die Eigentümergruppe (Meruela Group) möchte insgesamt mehr als 100 Millionen USD investieren, um es nicht allein bei einem neuen Namen zu lassen. Veränderungen sollen in allen öffentlichen Bereichen inklusive den beiden Poollandschaften vorgenommen werden; auch die 1.600 Zimmer und Suiten sollen ein komplettes Upgrade erhalten.

Im Zuge des Wandels vom Sahara Resort zum neuen SLS Las Vegas wurden damals übrigens über 400 Millionen USD investiert. Das jetzt mit weiteren 100 Millionen USD nach nur wenigen Jahren ein Neustart versucht werden soll, kann da schon verwundern. Die Eigentümer verweisen jedoch auf die gestiegenen Besucherzahlen im Bereich des Nord-Strips. Auch erhofft man sich eine Wiederbelebung des Quartiers vom wohl bald erfolgenden Verkauf des Lucky Dragon sowie der Eröffnung des Resorts World auf dem gegenüberliegenden Areal.

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Neues Resort in Las Vegas: Am Fontainebleau tut sich was

Fontainebleau Las Vegas: Der imposante Bau am Nord-Strip steht seit 2010 still.

Wer hätte das gedacht: Die riesige Bauruine am am nördlichen Ende des Las Vegas Strips soll wiederbelebt werden! Investoren planen eine Eröffnung in 2020 und gaben auch schon den neuen Namen für das Resort bekannt.

Und so soll in weniger als 2 Jahren das „The Drew“ seine Pforten öffnen und dem seit 2009 tot gesagten Projekt doch noch alle Ehre geben. Für die Belebung oder besser gesagt Wiederbelebung dieses Teils des Las Vegas Strips wurde es auch höchste Eisenbahn.

Denn schräg gegenüber wurde es bis heute nichts mit dem „Worlds Resort“, auch wenn es da jetzt weitergehen soll. Und rund um das Fontainebleau wurde in den letzten Jahren so manches Hotel dem Erdboden gleich gemacht bzw. zu seinem Nachteil gechanged. Wir erinnern uns dabei unter anderem an das Riviera Hotel % Casino, welches gehen musste. Oder das mehr schlecht als recht laufende SLS (das als Sahara durchaus bessere Zeiten erlebt hat). Auch dem Lucky Dragon geht es kurz nach dem Start nicht wirklich gut – vor 2 Wochen zog man die Reißleine.

Ein Rückblick

Nun geht es also um den riesigen blauen Bunker, der uns Touristen von überall in der Stadt anlächelt. In den goldenen 2000ern, als die Aufbruchsstimmung in Las Vegas besonders groß war, wurde dieses Projekt geplant und als bald mit dem Bau begonnen. 2007 ging es los und im Jahr 2009 wurde die endgültige Bauhöhe von 224 Metern erreicht. Damit ist das Fontainebleau bis heute eines der größten Gebäude der Stadt.

Dann war jedoch Feierabend. 2010 kamen die Investoren in ernsthafte Schwierigkeiten; die Finanzierung des Projektes konnte ich länger gewährleistet werden. Schade, denn die die Arbeiten an der Außenfassade waren nahezu abgeschlossen und es fehlte aus den Augen eines Laien „nicht mehr viel“, um das Projekt zu vollenden.

Das The Drew hat echte Chancen

Nachdem sich jahrelang niemand fand, der diesen Gedanken wohl auch hegte und zeitgleich über das nötige Kleingeld verfügt, ist jetzt Schluss damit. Denn gestern wurde bekannt, dass die die Hotelkette Marriott International in Kooperation mit der New Yorker Immobilienfirma Witkoff durchstarten möchte.
Bereits in 2017 kaufe Witkoff zusammen mit einer weiteren Immobilienfirma das Areal inklusive des darauf befindlichen Fontainebleau. Der damalige Besitzer Carl Icahn, der das Gelände seit 2010 sein eigen nannte kassierte dafür knapp 600 Millionen USD. Kein zu schlechter Deal wenn man bedenkt, dass er für den Einkauf in 2010 nur knapp ¼ dieser Summe zahlen musste.

2020 soll das ehemalige Fontainebleau (links im Bild) als „The Drew“ eröffnen. (Foto: Getty Images/Ken-Howard]

Das The Drew ist als großes Resort geplant, wie wir sie bereits zahlreich aus Las Vegas kennen. Es soll unter anderem ein Hotel mit mehr als 4.000 Zimmern, ein dazugehöriges Casino sowie ein übergroßes Tagungscenter enthalten. Die üblichen Stores für Bekleidung und alles was das Herz von Shoppern sonst noch hergibt sind ebenso obligatorisch wie ein Nachtclub sowie zahlreiche Bars und Restaurants.

Der Pitboss meint: Toll! Das könnte ein schmucker Kasten in der Leere zwischen Circus Circus und Downtown werden. Eine Belebung nicht nur für diesen Teil von Las Vegas, sondern für die ganze Stadt. Denn Sin City hat sich immer gewandelt und es war in den Augen vieler Betrachter zumindest bis jetzt nie wirklich schlecht. Weitere Details wurden vorerst zwar noch nicht bekannt gegeben, aber man darf dieses Mal durchaus auf mehr hoffen!

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SLS Las Vegas: Umbau des ehemaligen Sahara Casino & Resorts hat begonnen

Weltweit genoss das Sahara Casino & Resort in Las Vegas in ausgezeichneten Ruf: Stars wie Elvis, Frank Sinatra und auch die Beatles gaben sich in dem 1952 gegründeten Hotel am Strip die Klinke in die Hand. Im Mai 2011 dann der Schock.

Das zentral gelegene Hotel wurde aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Zu stark waren die durch die weltweite Finanzkrise ausgelösten Erschütterungen. Kurzfristige Rationalisierungsmaßnahmen wie die Schließung von einem der insgesamt 3 Tower brachten ebenso wenig wie neue Promotionen. So sollten beispielsweise mit dem Angebot von „1 USD Zimmern“ neue Kunden in das stattliche Sahara gelockt werden – ein fataler Fehlschlag.

Seit der Schließung sind nun fast 2 Jahre vergangen. Die Eigentümer haben sich glücklicherweise gegen eine Sprengung & den Verkauf des Areals entschieden. Denn ein weiterer Leerstand hätte dem gesamten Bereich des Nord–Strips, wo sonst nur noch das Stratosphere sowie das Circus Circus Hotel & Casino locken, geschadet.

Stattdessen wird umgebaut und renoviert. Im Herbst 2014 soll das ehemalige Sahara dann als SLS Las Vegas wiedereröffnet werden. Und ersten Anzeichen nach wird alles deutlich schicker und moderner. Die Eigentümer bewegen sich so (endlich) mit der Zeit und planen offenbar ein schmuckes Resort im Stil neuerer Casinos am Süd-Strip. Ein Plan der aufgehen könnte: Die jüngere Zielgruppe, die das angestaubte Image des alten Sahara eher gemieden hat, soll zurück an die Tische gebracht werden. Ob dies funktioniert? Wir halten euch auf dem Laufenden.


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