Das Glücksspiel im Fokus der Kameras

Das neuste Hotel/Casino Aria in Las Vegas überwacht jede Ecke des Casinos mit Überwachungskameras. Computer sollen schon bald die Strategien von Spielern analysieren, um so potenzielle Betrüger zu entlarven. Solche Betrugsversuche sind in der heutigen Zeit immer individueller und können nicht alle gleich aufgedeckt werden.

Die Überwachung vom Glücksspiel in der Casinometropole besteht schon immer. Jedoch sind die heutigen Überwachungstechniken wesentlich genauer als noch vor 50 Jahren. Das mag allerdings auch an den immer neueren Betrugstaktiken der Spieler liegen, die auch immer neuere technische Hilfsmittel nutzen. Nicht zu überprüfende Winkel im Casino des Aria, will der zuständige Überwachungschef, Ted Whiting, nicht dulden. Winkel arbeitete früher noch als Kellner, Kartengeber und Casino-Kassierer und kennt somit auch die Casinos von allen Seiten. Bei den in Casinos üblichen relativ schlechten Lichtverhältnissen haben die Überwachungskameras Schwierigkeiten die Spiele ausreichend zu überwachen.

Egal ob Blackjack, Poker oder Roulette, unter den vielen neuen Spielern sind einige schwarze Schafe, die nicht nur auf gut Glück spielen wollen. Dies versuch das Security-Team vom Aria Casino zu verhindern. Dazu sammeln sich alle Informationen in einem separaten Überwachungsraum. Dort gehen nicht nur die Bilder der Überwachungskameras ein, sondern auch die Informationen des Security-Teams. Die Zusammenarbeit ist in einem Casino mit schlechten Lichtverhältnissen, blinkenden Automaten und fließenden Kundenverkehr kaum wegzudenken.

Eine altbekannte und oft verwendete Methode um das Glücksspiel zu beeinflussen ist das zählen der Karten. Über die neuen Tricks der Betrüger wollen die meisten Casinos keine Auskünfte geben. Dies hängt wohl mit der Tatsache zusammen, dass eine Veröffentlichung dieser Tricks auch bisherige ehrliche Spieler zum betrug verleiten könnte. Da die Betrüger ihre Vorgehensweise meist auch nicht weitergeben, da diese sonst zu schnell entlarvt werden könnte, sind diese Taktiken auch nicht von dieser Seite zu erfahren.

Das 2009 eröffnete Hotel/Casino Aria zeigt auch durch die Überwachungstechnik, dass es zu den modernsten Hotelkomplexen in Las Vegas gehört. Auch bei der Beleuchtungstechnik wurde darauf geachtet, dass die einzelnen Spieltische, egal ob für Poker, Roulette oder Blackjack, im richtigen Licht stehen. „Wir kriegen nicht jeden Betrüger, aber mehr als alle anderen“, sagt Ted Whiting.

Insgesamt sind es 21 Überwacher, die die an der Wand befestigten Bildschirme im Blick halten. Es dienen 1.100 Kameras auf einer Fläche von ca. zwei Fußballfeldern der Überwachung. 2.500 weitere Kameras befinden sich in den restlichen Hotelbereichen. Diese nutzen die neuste Kameratechnik mit HD-Auflösung, um auch die früheren Probleme der schlechten Aufnahmen zu vermeiden. Auch im Parkhaus des Aria werden die einzelnen Kennzeichen der Besucher gescannt um die An- und Abreise der einzelnen Autos zu erfassen.

Das Hotel/Casino Aria kling zwar als würde es nur um die Überwachung gehen, jedoch ist es dort auch nicht wesentlich anders, als in anderen Casinos von Las Vegas. Die Technologie ist nur etwas neuer und soll den Betrüger der heutigen Zeit keine Chance geben.


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NSA wirbt 3.000 Hacker

Nachdem die NSA in den Schlagzeilen der Presse einen sehr schlechten Ruf bekommen hatte, versuchte der NSA-Chef Keith Alexander bei einem Auftritt in Las Vegas ca. 3.000 Hacker von den Vorgehensweisen der US-Regierung zu überzeugen. Jedoch konnte er die Besucher kaum davon überzeugen, da auch die neuen Details zu XKeyscore sehr ausschlaggebend sind.

nsa-01Die Casinostadt Las Vegas ist nicht nur für seine Hotels, Casinos, Attraktionen und Shows bekannt. Ein Großteil der Stadtbesucher nutzt diese für geschäftliche Zwecke, Messeausstellungen oder auch zum Werben von speziellen Fachkräften. Dies versuchte der Chef der amerikanischen nationalen Sicherheitsbehörde NSA (National Security Agency).

Auch wenn die NSA in den letzten Wochen die Presse immer wieder dazu veranlasst hatte wieder über die Skandale dieser staatlichen Organisation zu berichten, hat sie dies nicht dazu gebracht, sich aus dem Rampenlicht der Presse zu ziehen. In Las Vegas machten sie einen Schritt in die andere Richtung, indem sie eine PR-Offensive starteten, um neue Hacker zu werben. Als der Chef dieser öffentlichen Behörde, Keith Alexander, bei der Hacker-Konferenz Black Hat in Las Vegas auftrat, verteidigte er die Handlungen der NSA.

Die US-Zeitung „Washington Post“ berichtete, dass mit den Äußerungen „Wir stehen für die Freiheit“ und „Helfen Sie uns, das Land zu verteidigen und bessere Lösungen zu entwickeln.“ Alexander versuchte die Hacker zu einer Zusammenarbeit mit der NSA zu überzeugen. Er stellte dir bisherigen Behauptungen der Medien bezüglich Prism und XKeyscore als ungerecht dar. Diese begründete er mit der Aussage, dass der Ruf der National Security Agency beschädigt sei, da die bisherigen Tatsachen unvollständig seien.

Seine Aussagen konnten jedoch nicht viel gegen den Mangel an Tatsachen beitragen. Es wurden bereits häufig verwendete Aussagen wieder genutzt, um den Versuch der Überzeugung gut dastehen zu lassen. So sei das Ziel nicht die normalen Amerikaner auszuspionieren, sondern Terroristen zu finden und zu stoppen. Zudem erwähne er auch wieder die 50 Anschläge, die durch die NSA bereits verhindert wurden. „Edle Leute“ nannte er seine Mitarbeiter, die alles für die Sicherheit der Vereinigten Staaten geben würden.

Laut „Washington Post“ musste Keith Alexander, bei diesen Versuch Hacker zu gewinnen, einige Zwischenrufe von ein paar der 3.000 anwesenden hinnehmen. Einer dieser Teilnehmer rief aus seiner Ecke: „Ich traue ihnen nicht!“

Auch wenn dieser Versuch der NSA in Las Vegas Hacker zu gewinnen scheinbar gescheitert ist, wird diese US-Behörde nicht nachlassen und ausreichend Fachkräfte für die verschiedenen Bereiche finden. Zumindest hat dieser Auftritt in Las Vegas anderen Hackern in den Vereinigten Staaten gezeigt, welcher Bedarf bei der NSA besteht.