Las Vegas: Stadt bekommt ein professionelles Basketballteam

Sin City wird um eine weitere, bei US-Amerikanern sehr beliebte Sportart reicher: Basketball! Ab der kommenden Saison wird das Team der San Antonio Stars in der Stadt spielen.

Und das sind doch gute Nachrichten. Insbesondere nachdem erst kürzlich auch die NHL mit den Golden Knights ihren Start in Las Vegas hatte (wir berichteten). Ebenso neu war in der vergangenen Saison der Start der Oakland Raiders. Nascar & Co sind ja schon ewig dabei. Damit mausert sich die Glücksspielperle allmählich endgültig zur Sportlermetropole.

Spielen werden die San Antonio Stars ab 2018 unter seinem neuen Besitzer, der MGM Resorts International in der Mandalay Bay Events Center in Las Vegas. Über Ticketpreise ist noch nichts bekannt. Wir dürfen allerdings vermuten, dass es für Fans und Touristen nicht ganz günstig wird.

Unser letztes Sporterlebnis hatten wir übrigens in einer Bar in good old Downtown: Den UFC-Fight verfolgten wir bei 2$ – Shots unweit des realen Veranstaltungsortes. Die Ticketpreise waren jenseits von gut und böse.

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UFC-Niederlage von Silva in Las Vegas

Einer der wichtigsten Kämpfe im Mittelgewicht vom Ultimate Fight Club (UFC) endete für Silva sehr enttäuschend. Sein Gegner, Chris Weidman, konnte ihn bereits in der zweiten Runde k.o. schlagen. Da Silva den Gewinner seinen Gegner in den ersten eineinhalb Runden verspottet hatte, war diese Niederlade um so peinlicher für ihn.

Der im UFC bekannte Anderson Silva kann sehr leicht mit dem „ständigen Verspotten von Gegnern“ in Verbindung gebracht werden. Er steht seinen Gegnern mit herunterhängenden gegenüber, streckt ihnen sein Kinn entgegen und lässt sich den Schmerz, den er durch die dann eingefangenen Schläge bekommt, nicht anmerken.

Sein Gegner von dem Kampf, Chris Weidman, lies sich aber nicht auf solche Spiele von der Person nehmen, die am längsen diesen Titel in der Gewichtsklasse vom UFC hatte. Kurz nachdem Silver diesen verspottenden Akt eingelegt hatte, musste er einen harten Treffer einstecken. Dadurch kam Anderson Silver ins Schwanken und musste vier weitere Schläge von seinem Gegner einstecken. Für das Publikum war dieses leichtsinnige Verhalten von Silver völlig unverständlich, da er bereits in der ersten Runde zu Boden gehen musste. Nach diesem schnellen Takedown folgten noch einige weitere Angriffe. Dennoch begann Silver direkt, nachdem er wieder auf den Beinen war, mit seinen verspottenden Spielchen.

Chris Weidman hatte es mit dem Publikum nicht grade einfach, da es mindestens zu 50 Prozent aus Brasilianern die Silver anjubelten bestand. Für Silver war das Publikum wahrscheinlich ein Anreiz um eine große Show daraus zu machen, die alle vorherigen Gegner auch verunsichert hatte. Weidman lies dies aber völlig kalt und er konzentrierte sich auf den Kampf. Er hat im Gegensatz zu allen bisherigen Gegnern von Silver, einen gut geplanten und organisierten Kampf geliefert.

Da Anderson Silver durch seine leichtsinnigen Aktionen sehr beschämt ist, will er die nächste Zeit mit seiner Familie verbringen und dabei neue Pläne für seine Zukunft machen. Auch wenn es viele anders erwartet hätten, möchte er keinen Rückkampf haben. Für den UFC wäre ein Rückkampf eine gute Show, die viele Fans für diese Kämpfe begeistern würden.

Ob sich Anderson Silver dies noch anders überlegen wird steht bisher nicht fest. Weiterhin werden wir über seine Entscheidungen und andere Ereignisse in Las Vegas berichten.