Ausgezockt: In Atlantic City gehen die Lichter aus

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Die Glücksspielbranche in den USA boomt wie niemals zuvor und überall schießen neue Casinos wie Pilze aus dem Boden. In Atlantic City, einst als Vegas der Ostküste bezeichnet, scheinen die besten Zeiten endgültig vorbei zu sein.

Das Mekka der Zocker an der US-Ostküste war und ist seit mehr als 50 Jahren ein beliebter Ausflugsort. Insbesondere aus dem Bundesstaat New York kamen Spielwillige busweise und verbrachten oft das ganze Wochenende in der Casinometropole am Atlantik. Kein Wunder: War das Glücksspiel bis vor wenigen Jahren doch fast überall verboten. Ausnahmen bildeten da lediglich der Bundesstaat Nevada mit der Nr.1 Las Vegas und zahlreiche über die USA verteilte, sogenannte „Indianer Casinos“.

Konkurrenz macht Atlantic City schwer zu schaffen

Das mit dem großen und kleinen Spiel in Casinos allerdings Geld zu machen ist, hat sich rumgesprochen. Und so legalisieren immer mehr Bundesstaaten das Spiel und vergeben Lizenzen für eigene Casinos. Das lässt nicht nur die Steuereinnahmen sprudeln – es belebt auch den Arbeitsmarkt.
Für Atlantic City ist diese Entwicklung besonders hinsichtlich der angrenzenden Bundesstaaten New York und Maryland ungünstig. Denn auch dort wurde das Spiel legalisiert und in New York sogar um das erste US-amerikanische Online-Casino ergänzt (welches allerdings nur Bewohnern des Bundesstaates zugänglich ist).

In der Entwicklung stehen geblieben

In Atlantic City sucht man nun die Schuldigen in den eigenen Reihen. Kein Wunder: Viel zu lange hat sich die ehemals glänzende Metropole auf seinem Geschäft ausgeruht. Entwickelt hat sich wenig: Während Las Vegas Jahr für Jahr sein Stadtbild, aber auch das Gesamtangebot ändert, ist es in Atlantic City stets bei dem schmalen Küstenstreifen geblieben. Und dort konnte der Spieler zocken, keine Frage. Aber jenseits des Casinos gab und gibt es nicht viel, das einen Aufenthalt lohnenswert macht.

Trauriger Höhepunkt in jüngster Zeit ist die Schließung des Revel Casino & Resorts direkt in Atlantic City. Mehrere Milliarden hatten Investoren für das Prunkstück locker gemacht. Nach nur 3 Jahren mussten die Türen wieder geschlossen werden – aus die Maus!

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Paris gleich nebenan

„War der Eiffelturm von Paris nicht gleich hinter New York? Er war doch gegenüber von Belagio, kurz vor dem Caesars Palace.“ Solche Sätze können nur aus dem Mund von einem Besucher der Casinometropole Las Vegas kommen. Der beeindruckende Eiffelturm-Nachbau vor dem Hotel „Paris Las Vegas“, erstreckt sich über 50 Stockwerke in den hell erleuchteten Himmel von Las Vegas.

Kurz vor der Jahrtausendwende (1999) wurde in der Mitte von dem Las Vegas Strip der Hotelkomplex „Paris Las Vegas“ eröffnet. Mit 785 Millionen US-Dollar wurde der Bau des Gebäudes mit 2916 Zimmern finanziert. Das Hotel ist in vier Flügel aufgeteilt, die über 34 Stockwerke verfügen.

Am beeindruckendsten und auch bekanntesten des Hotelkomplexes ist der Nachbau des französischen Eiffelturms. Dieser wurde im Maßstab 1:2 mit einer Höhe von 164,6 Metern gebaut. Eines der vier Beine steht direkt auf den Fußgängerbereich vom Strip von Las Vegas. Unter den anderen Beinen des Eiffelturms befinden sich die Nachbauten der Pariser Oper und des Louvre, im Hotel Paris.

Ganz wie der originale Eiffelturm in Paris (Frankreich), bietet der amerikanische Nachbau den Besuchern auch die Möglichkeit in dieser atemberaubenden Höhe zu speisen. Im elften Stock des Bauwerks befindet sich das Restaurant, welches die Gäste von Chefkoch Joho bekochen lässt. Das im Eifelturmreplikat integrierte Restaurant öffnet die Türen für die Besucher um halb zwölf. Die Gäste haben dann die Möglichkeit eine besondere Malzeit bis um Mitternacht zu genießen. Viele Touristen nutzen die dort angebotenen Touren, die auch durch dieses Lokal führen.

Zudem bietet es einen besonderen Ausblick auf das Bellagio Hotel. Die riesige Springbrunnenshow beeindruckt alle Besucher und bietet zugleich ein überaus romantisches Erlebnis. Mit dem Zusammenspiel aus Wasser, Musik und Licht ist so gut aufeinander abgestimmt, dass es etwas ganz besonderes ist. Die Kombination von der Musik, dem Wasserspiel und dem Lichtspiel wird immer wieder neu erstellt, sodass dies nicht an Interesse der Besucher verliert.

Dieser sehr detailgetreue Nachbau vom Eiffelturm bietet allen Besuchern von Las Vegas ein überaus spezielles und lohnenswertes Urlaubserlebnis. Da nicht nur der Anblick von außen, sondern auch der von innen etwas Unvergessliches für den Urlaub sind, können wir dies nur empfehlen.

Stratosphere Tower – der Blick über Las Vegas

Wer eine gute Aussicht über die Touristenstadt Las Vegas sucht, findet mit dem Stratosphäre Tower genau das Richtige. Dort haben nicht nur Gäste des Casion & Hotels Stratosphäre einen unglaublichen Ausblick über diese Stadt, sondern auch alle anderen Besucher, die sich in 350 Meter Höhe wagen. Es bietet eine 360-Grad-Aussicht, sodass sich das sich die hell erleuchtete Stadt bewundern lässt.

Der Stratosphere Tower ist der höchste frei stehende Aussichtsturm in den USA. In 1149 Fuß (350 Meter) Höhe bietet der Tower den Besuchern die Möglichkeit im Restaurant der Aussichtsplattform, während des Essens, die Aussicht über ganz Las Vegas zu genießen. Wer eine komplette Stunde in der Aussichtsplattform gleit, wird die Drehung um 360 Grad der Towerspitze mitbekommen. Dadurch kann der Gast das Lichtermeer von Las Vegas, den Spring Mountains und auch den bis zum 3.630 Meter hohen Charleston Peak bewundern.

Seit dem 30 04.1996 hatte ein Achterbahnerlebnis auf dem Dach dieser Aussichtsplattform viele Touristen angelockt. Diese wurde in 350 Metern gebaut und war somit die höchstgelegene Achterbahn der Welt. Dieses atemberaubende Erlebnis haben sich nur wenige, Adrenalin suchende Touristen in Las Vegas entgehen lassen. Am 31.12.2005 wurde diese Achterbahn wieder abgebaut und durch ein neues Projekt ersetzt. Big Shot, X-Scream, Insanity und SkyJump sind die neuen Attraktionen weit über Las Vegas.

Big Shot
Im Big Shot erleben die Touristen einen Schuss der Sitzplattform, die mit einem Falling-Down-Tower vergleichbar ist. Der Unterschied dabei ist, dass die Sitzplattform sich nicht langsam in die Höhe zieht und anschließend mit einem enormen Tempo in die Tiefe fällt, sondern das der Tourist mit einer Geschwindigkeit von 45 Meilen pro Stunde bereits beim Aufstieg erleben darf. Dabei verspürt man eine Kraft von wie ‚G‘ .Dieser 49 Meter hohe Tower auf dem Tower ist somit ein besonderes Erlebnis in Las Vegas.

X-Scream
Beim X-Scream handelt es sich um ein Shuttle ähnliches Gebilde, welches den Besuchern das Gefühl gibt in die Tiefe zu stürzen. Dieses, mit einer riesigen Wippe vergleichbare Objekt, häng etwas über acht Meter über den Rand des Stratosphere Casino Hotel & Tower. Dort bekommt der Besucher auch das Gefühl der Schwerelosigkeit über Las Vegas.

Insanity
Das Insanity ist für jeden auch noch so mutigen Besucher eine wirklich knifflige Erfahrung. Der Besucher setzt sich auf seinen Sitzplatz und sichert sich nur mit einem Bügel zwischen seinen Beinen ab. Dann schwenkt der riesige mechanische Arm, an den die einzelnen Sitzplätze sind, 20 Meter über den Rand der Plattform hinaus. Nachdem der Arm mit der Drehung begonnen hat, verspürt man eine Kraft von bis zu drei ‚G‘. Dabei neigt sich der Sitzplatz nach und nach um 70 grad. Dies ist ein einzigartiges Erlebnis, was eiserne Nerven erfordert.

SkyJump
Die neuste Attraktion auf dem Dach vom Stratosphere Casino Hotel & Tower ist der SkyJump. Auch wenn das Bungee-Jumping nicht mehr zu den besonderen Erlebnissen zählt, ist es auf dieser Plattform doch wieder etwas sehr spezielles. Die Besucher können sich dort aus der 108. Etage stürzen und ihre Schreie über die Dächer von Las Vegas hallen lassen.

Das Stratosphere Casino Hotel hat seinen Tower, mit erst einer Attraktion, zu einem Erlebnis mit gleich vier besonderen Attraktionen gemacht. Jeder, der Las Vegas besucht, sollte sich dies nicht entgehen lassen.


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Zwei gigantische Riesenräder in Las Vegas

Durch zwei riesige Bauprojekte in der ständig wachsenden Stadt Las Vegas werden die Touristen zukünftig die Möglichkeit haben die Leuchtmetropole aus zwei Riesenrädern zu bewundern. Diese sollen die Touristen mit ihrer Größe und LED-Lichteffekten beeindrucken.

Das Fundament für das erste Projekt „SkyVue“ wurde bereits gegossen. Dies wird nach Vollendung des Bauwerks das vorerst größte Riesenrad auf der westlichen Hemisphäre. Das 152 hohe Bauwerk sollte ursprünglich gegen Ende 2012 fertiggestellt werden. Dieser Termin wurde aber dann auf den 04.07.2013 gesetzt. Jedoch konnte auch dieser Termin nicht eingehalten werden.

Finanzielle Probleme des Bauträgers MMC Inc. stoppten vorerst die weiteren Arbeiten an dem SkyVue-Projekt. Zurzeit ist es noch völlig unklar, wann die Bauarbeiten fortgesetzt werden. Es wird nun nach neuen Investoren gesucht, um dieses Projekt zu vollenden. Die offizielle Seite des Riesenrads wurde für Werbezwecke nooch überarbeitet und solle es so für potenzielle Investoren noch attraktiver machen.

Zu dem Bauplan des „SkyVue“ gehört auch ein Vergnügungspark mit einem Einkaufszentrum. Das Riesenrad soll die Besucher anlocken und zugleich einen exklusiven Ausblick auf den Strip von Las Vegas bieten. Die 32 Gondeln sollen je 24 Personen Platz bieten.

In der US-Zeitung „Las Vegas Sun“ wurde berichtet, dass bei Baubeginn des „SkyVue“ ein anderes Unternehmen den Bau von einem weiteren Riesenrad geplant hat. Der Las Vegas High Roller soll mit 168 Metern das höchste Riesenrad der westlichen Hemisphäre werden. Dies soll dann höher als der Singapore Flyer (165 Meter Höhe), den Star of Nanchang in China (160 Meter), das SkyVue-Riesenrad mit seinen geplanten 152 Metern Höhe und das London Eye in England (135 Meter) sein. Jedoch gibt es auch wieder in Russland einen zukünftigen Konkurrenten. Dort ist ein Riesenrad mit 220 Meter Höhe geplant. Beide Projekte in Las Vegas werden die Besucher sicherlich mitreißen.

Was aus dem Projekt „SkyVue“ wird bleibt abzuwarten. Über die neuen Pläne werden wir berichten.


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Flächenbrand nähert sich Las Vegas

Über 800 Feuerwehrmänner kämpfen mittlerweile gegen zwei riesige Flächenbrände in dem US-Bundesstaat Nevada. Dieses flammende Inferno ist nun schon weniger als eineinhalb Kilometer von den ersten Siedlungen, die sich unmittelbar vor Las Vegas befinden, entfernt.

Bereits seit letztem Dienstag müssen sich über 800 US-Feuerwehrmänner mit zwei riesigen Waldbränden mitten in Nevada (US-Bundesstaat) behaupten. Auch wenn diese Feuerwehrmänner bereits Erfahrungen mit solch großen Bränden haben, sind diese beiden Brände für sie überaus anstrengend und hartnäckig. Zurzeit sind die Flammen nur noch 1,5 Kilometer von der ersten Siedlung, direkt vor Las Vegas, entfernt und bedrohen dort ca. 400 Häuser. Somit lodern diese grad nordwestlich von Las Vegas, in der Bergregion des Mount Charleston.

Aufgrund der dadurch entstandenen Gefahr wurden ungefähr 600 Menschen seit beginn der Woche von dort evakuiert. Der Strip von Las Vegas ist für die vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten bekannt. Momentahn fällt allerdings der dichte Rauch des Brandes dort eher ins Auge. Dieser ist von Strip aus sehr gut zu sehen. Auch Aschepartikel haben sich dort bereits abgesetzt. Der Blick in den Himmel erinnert momentan eher an die Hölle, da dort nur dunkle Rauchwolken und rote Flammen zu sehen sind. Bereits über 8.000 Hektar sind bisher dadurch niedergebrannt. Dies entspricht in etwa der Größe von Manhattan. Am 01.07.2013 wurde der Brand durch einen Blitzschlag ausgelöst.

Laut der US-Zeitschrift „Las Vegas Sun“ sind durch den bisherigen Brand bereits sehr große Schäden entstanden. Die Zeitschrift gab einen Brandschaden von ungefähr fünf Millionen US-Dollar (ca. vier Millionen Euro) an. Die Natur hat durch starke Winde und langer Trockenheit zur Ausbreitung des Feuers beigetragen. Mit einer Eindämmung der Flammen wurde bereits am letzten Montag gerechnet. Jedoch war dies den Feuerwehrmännern, durch die wechselnden Windverhältnisse, nicht möglich. Mit der vollständigen Eindämmung der Flammen ist laut Angaben der „Las Vegas Sun“ an 17.06.13 zu rechnen.

Der zweite Brand, der durch Nevada wütet und wesentlich größer als der Erste ist, befindet sich weit abgelegen von Städten und ist somit keine direkte Gefahr für die Menschen in dem US-Bundesstaat. Es wütet zurzeit südwestlich von Reno durch das Gelände der Pine Nut Mountains, welches sich an der Grenze zu Kalifornien befindet. Laut einen Bericht von dem US-Magazin „NBC-News“ sind von den Folgen des Feuers bereits über 100.000 m² betroffen.

Bei den momentanen Witterungsverhältnissen sind auch noch andere Gebiete von Bränden betroffen. Im westlichen Teil von Kalifornien verstarben dadurch 100 Berghüter. Auch Alaska, Idaho und Arizona müssen unter den Bränden leiden. Letzte Woche verloren 19 Feuerwehrmänner der Elite-Truppe Hotshots in Arizona bei einem Einsatz gegen das Feuer ihr Leben. Als gedenken an diese Männer wurde dort jetzt die Trauerfeier abgehalten.

Mit Flug-Flatrate nach Las Vegas

Bisher ist das Prinzip einer Flatrate überwiegend aus der Internetnutzung, Telefonie oder Gastronomie bekannt: Gegen einen festen Beitrag unbegrenzt surfen, telefonieren oder essen/trinken. Mittlerweile gibt es sogar eine Airline, mit der auch eine Flug-Flatrate möglich ist.

Die US-Fluggesellschaft „Surf Air“ hatte letzte Woche erst ihre erste Route dieser Flatrate eröffnet. Dies sind die Flüge zwischen Burbank in der Nähe von Los Angeles und San Carlos in der Nähe von San Francisco. Bereits kommenden Juli hat das Unternehmen geplant, die Flüge nach Santa Barbara mit einzubeziehen. Für die Flüge in naher Zukunft hat das Unternehmen beabsichtigt weitere Reiseziel in diese Flug-Flatrate mit einzubeziehen. Dazu gehören Ziele wie z.B. Lake Tahoe, Sacramento, San Diego, Palm Springs und das erlebnisreiche Las Vegas.

Als Fluggesellschaft bietet „Surf Air“ den Mitgliedern für 1.650,- US-Dollar (umgerechnet 1.236,- Euro) eine „All-You-Can-Fly“-Flatrate, die prinzipiell durchaus mit der allzu bekannten „All-You-Can-Eat“-Flatrate vergleichbar ist. Mitglieder von „Surf Air“ brauchen sich weder mit den langen Schlangen am Check-In-Schalter herumzuplagen, hohe Gebühren für die Parkanlage des Flughafens zu zahlen und sich auch nicht über die Speisen/Getränke zu ärgern. Somit bleiben den Mitgliedern dieser Fluggesellschaft die hautsächlichen Unannehmlichkeiten von Flugreisen erspart.

Es werden für diese Flüge lokale Airports genutzt, um so den Kunden die großen Menschenmengen an den internationalen Airports zu ersparen. Dadurch ist es den Mitgliedern möglich, innerhalb von grade mal 30 Sekunden einen Flug zu buchen. Somit reicht es aus, eine Viertelstunde vor Flugbeginn an dem lokalen Airport zu sein. Da dort auch die Parkplätze kostenlos sind und der Weg zu der Maschine leicht zu fuß zurückzulegen ist, wird die Reise für die Mitglieder noch angenehmer.

Die Airline nutzt für die Beförderung ihrer Mitglieder ein Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12. Im Verhältnis zu einem Jumbojet von den herkömmlichen Airlines wirkt diese Maschine sehr klein. Allerdings würde sicherlich jeder „Normalreisende“ sofort seinen Sitzplatz gegen einen in einer Pilatus PC-12 Maschine tauschen. Das Innere der Maschine ist sehr luxuriös ausgestattet und bietet dem Passagier neben den Ledersitzen und enormer Beinfreiheit noch einige andere Vorteile gegenüber einer regulären Maschine. Nachdem jeder der maximal sechs Gäste persönlich mit seinem Namen begrüßt wurde, sind die Snacks und Getränke während des Flugs kostenlos für ihn.

Insofern noch nicht alle Plätze vergeben sind, kann das Mitglied die Plätze im Flieger zwischen sechs Wochen und drei Minuten vor Abflug buchen. Wer seinen Flug bereits zwei Wochen vor Flugbeginn bucht, kann sogar kostenlos eine Begleitperson mitnehmen. Trotz dieser vielen Vorteile gibt es auch bei „Surf Air“ Einschränkungen für die Passagiere: Jeder Gast darf nur ein Gepäckstück mit einem Maximalgewicht von 15,8 Kg mit in den Flieger nehmen. Gepäckstücke die eine ungewöhnliche Form oder Größe haben (z.B. Surfbretter oder Skier), können in der Pilatus PC-12 auch nicht mit transportiert werden.

Sicherlich werden viele Gäste die Flugmöglichkeiten nicht nur für geschäftliche Anliegen nutzen. Über das Wochenende mit einem luxuriösen Flieger nach Las Vegas zu reisen, ohne das noch separate Kosten entstehen, würde sicherlich den Meisten von uns sehr entgegenkommen.

 

 

Update: Erste Abbrucharbeiten am SLS Las Vegas abgeschlossen

Neues von der Baustelle am Nord-Strip: Das ehemalige Sahara Resort & Casino verwandelt sein Äußeres schneller als gedacht. Mittlerweile ist die erste Schneise durch den Komplex geschlagen.

Dort soll pünktlich zur Eröffnung im Herbst 2014 der zweite Pool-Komplex stehen. Kenner erinnern sich: bisher gab es nur einen vergleichsweisen kleinen Pool im Ostteil des Resorts. Das SLS Las Vegas geht mit der Zeit und erweitert die Außenanlagen – bitter nötig um Schritt mit der Konkurrenz am South-Strip zu halten.

Neben den aktuellen Bildern gibt es auch unser Foto vom Modell. Die rot markierten Bereiche zeigen euch den Standort der aktuellen Bauarbeiten.

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„Google Glass“ in Las Vegas nicht erwünscht

In Las Vegas lassen sich auf den verschiedenen Messen die neusten Hightecherfindungen bewundern. Auch die vielen unterschiedlichen Hotels/Casinos sind mit neuster Technologie ausgestattet. Dennoch ist die neue digitale Brille „Google Glass“ in der Stadt meist nicht erwünscht.

Bei Google Glass handelt es sich eher um einen Miniaturcomputer als um eine gewöhnliche Brille. Dieser ist auf einer Brille montiert und kann verschiedene Informationen in das Sichtfeld projizieren. Dies ist mit einem „Head-Up-Display“ von modernen Pkws zu vergleichen. Jedoch lässt die Anzahl der verfügbaren Informationen des „Google Glass“ die Pkw-Sonderausstattung weit im Schatten stehen. Dies liegt vor allem an der Möglichkeit, dieser Brille, sich Informationen aus dem Internet zu besorgen. Ähnliche Technologien waren bis zur Vorstellung (2012) nur aus Science-Fiction-Filmen bekannt. Dies ist eine Erweiterung der Realität und soll die User (Benutzer) ab Anfang 2014 mit einer großen Menge an Informationen versorgen.

Sogar wenn es jetzt noch ungefähr ein Jahr dauert bis diese Brille auf den Markt kommt, haben in Las Vegas bereits viele Casinos und Bars beschlossen, dass Gäste mit einer solchen Brille dort nicht erwünscht sind. Bei den Casinos liegt es vor allem an der Angst vor möglichen Betrugsfällen. Zudem geht es den Casinobesitzern auch um die Diskretion, für die sie bekannt sind. Die Brille von Google widerspricht auch dem Motto vieler Besucher von Las Vegas: „Was in Vegas passiert, bleibt auch in Vegas“. Gegenüber der NBC-News sagte der Managing-Partner vom Sapphire Gentlemen’s Club der Stadt, dass es in deren Stripclub bereits seit Langem sichergestellt wird, dass dort nicht fotografiert oder gefilmt wird. Dieses Verbot will er auch zukünftig beibehalten und somit auch „Google Glass“ bei den Besuchern ausschließen. Zudem sagte er gegenüber den NBC-News: „Mit dem zunehmenden Verkauf von Google Glass werden es mehr Menschen nutzen und auch an Orten wie einem Gentlemen’s Club nutzen wollen. Wenn wir das im Club beobachten werden wir dasselbe tun, wie wenn Besucher Kameras in den Club mitbringen.“ Sollte sich jemand weigern sich an diese Regeln zu halten, wird dieser per Limousinenservice in sein Hotel zurückgeschickt.

Auch das Sicherheitspersonal von den verschiedenen Casinos des MGM Resorts ist gut auf diese neue Technik vorbereitet. Der Sprecher vom MGM Resort sagte, dass es aufgrund der Privatsphäre der Gäste nicht gestattet ist, dort Fotos zu machen und das zuständige Personal genug Erfahrungen über die verschiedenen Fotografiertechniken gemacht hat. Es wurden z.B. auch schon Kameras die wie ein Lippenstift aussahen von dem Personal aufgespürt. Somit ist diese Technik von Google kein Problem für die Casinos.

Selbst wenn Las Vegas für die verschiedensten Menschen weltweit offen ist, zeigten die Recherchen von NBC-News, dass die Besitzer von Google-Glass dort weder in Casinos noch in Erotik-Clubs willkommen sind. Somit kann Las Vegas auch zukünftig seine Diskretion wahren.

Das größte Solarkraftwerk entsteht in Las Vegas

Auch wenn diese Stadt mitten in der Wüste von Nevada einen enorm hohen Energieverbrauch hat, gab es bis heut noch keine Probleme mit der Energieversorgung. Dennoch deutet ein Wolkenkratzer, der sich in der Wüste von Nevada in den Himmel ragt, auf das größte Solarkraftwerk auf der Welt hin.

Dieses Solarkraftwerk, mit dem ungefähr 200 Meter hohen Turm, soll noch dieses Jahr ans Stromnetz gehen. Das Unternehmen „SolarReserve“ aus dem kalifornischen Santa Monika, hat grade diesen Turm in der Wüste fertiggestellt. Dieser Turm hat den Namen „Crescent Dunes“ bekommen. Ein vergleichbarer Turm in Deutschland ist der Forschungsturm des Jülicher Solarkraftwerks. Mit seinen 60 Metern ist dieser jedoch im Vergleich nicht annähernd so groß wie der „Crescent Dunes“.

Auch wenn die Baukosten mit einer Milliarde US-Dollar (ca. 770 Millionen Euro) nicht grade wenig sind, ist diese hohe auch eine sehr lohnenswerte Investition. Dies liegt vor allem an den begrenzten Möglichkeiten, im Staat Nevada, umweltverträglichen Strom zu erzeugen. Bislang werden dort Überwiegend nur Kohle- und Gaskraftwerke genutzt.

Das Herzstück dieser neuen Solaranlage ist ein Receiver, der sich an der Spitze des Solarturms befindet. Dieser dient dem Einfangen der Sonnenstrahlen. Unterhalb des Turms befinden sich 17.500 Spiegel im Dreiviertelkreis. „Heliostaten“ werden diese Spiegel genant und dienen der Reflexion der Sonnenstrahlen, sodass diese gebündelt auf den Receiver gespiegelt werden. In diesem Receiver befindet sich Salz, welches durch die enorme Hitze der Sonnenstrahlen beginnt zu schmelzen. Anschließend wird das geschmolzene Salz in einen abisolierten Vorratsspeicher gepumpt. Durch dieses flüssige Salz verlaufen Wasserleitungen. Das Wasser in den Leitungen beginnt zu kochen und der dadurch entstandene Dampf treibt den Turbogenerator der Anlage an. Dadurch wird in dem Vorratsspeicher der Strom gewonnen.

Ungefähr 310 Kilometer nordwestlich der Casino-Metropole Las Vegas liegt dieses spezielle Solarkraftwerk. Das Besondere bei dieser Gewinnung von Energie durch Sonnenstrahlen ist die Tatsache, dass die Sonnenenergie auch in der Nacht genutzt werden kann. Die Energiegewinnung bei Nacht oder an stark bewölkten Tagen geschieht durch das Bevorraten von dem geschmolzenen Salz. Somit soll auch ohne neue Sonnenenergie für weiter zehn Stunden die Energiegewinnung möglich sein. Dies ist grade für eine Stadt mit einem so hohen Energieverbrauch wie Las Vegas sehr wichtig.

Auch wenn andere Projekte in den USA die sich mit Solarthermie-Kraftwerke beschäftigten sehr schlecht liefen, wie z.B. das abgesagte Projekt des Startups Brightsource für 2,7 Milliarden Dollar, ist grad dies für Las Vegas sehr hilfreich.


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